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	<title>Michael´s climate blog</title>
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		<title>Michael´s climate blog</title>
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		<title>EIKE-Ein Institut stellt sich vor</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 16:49:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michaelsclimate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Climate change]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich schon ein paar Artikel über EIKE geschrieben habe und mir deren Vize nett für die „kostenlose Internetwerbung“ gedankt hat, ist es Zeit für einen etwas grundsätzlicheren Artikel über dieses angebliche Institut. Das Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE) ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Jena/Thüringen. Auch wenn der Name etwas anderes [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=michaelsclimate.wordpress.com&amp;blog=10024246&amp;post=873&amp;subd=michaelsclimate&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich schon ein paar Artikel über EIKE geschrieben habe und mir deren Vize nett für die <em>„kostenlose Internetwerbung“</em> gedankt hat, ist es Zeit für einen etwas grundsätzlicheren Artikel über dieses angebliche Institut.</p>
<p>Das <a href="http://www.eike-klima-energie.eu/" target="_blank"><strong>Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE)</strong></a> ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Jena/Thüringen. Auch wenn der Name etwas anderes suggeriert, EIKE ist weder ein wissenschaftliches Institut noch hat es eine derartige Infrastruktur. Es gibt weder ein Gebäude noch eine Postanschrift. Allerdings ein Postfach, dass sich EIKE mit der Europafiliale der US-Lobbyorganisation <a href="http://cfact.eu/" target="_blank"><strong>Commitee for a Constructive Tomorrow (CFACT)</strong></a> und dem <a href="http://www.tvrgroup.de/" target="_blank"><strong>Thuss &amp; van Riesen Verlag (TvR)</strong></a> teilt. Vorsitzender von CFACT Europe und TvR ist EIKE-Chef <strong>Holger Thuss</strong>.</p>
<div id="attachment_921" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://michaelsclimate.files.wordpress.com/2011/01/psf.jpg"><img class="size-full wp-image-921" style="margin:5px;" title="psf" src="http://michaelsclimate.files.wordpress.com/2011/01/psf.jpg?w=500&#038;h=158" alt="" width="500" height="158" /></a><p class="wp-caption-text">Das Postfach 110 111. Da passt ´ne Menge rein!</p></div>
<p style="text-align:center;">&nbsp;</p>
<p>Laut eigner Aussage hat EIKE weniger als 100 Mitglieder [1], größtenteils ältere Ingenieure und Professoren im Ruhestand [2]. Eine Ausnahme ist der Vereinsvorsitzende selbst. Holger Thuss ist promovierter Historiker.</p>
<p>Vorraussetzung zur Vereinsmitgliedschaft ist der <strong><em>&#8222;Vollbesitz geistiger und seelischer Kräfte&#8220;</em> </strong>(laut Vereinssatzung).</p>
<p>Die klimatologische Expertise von EIKE beschränkt sich auf einige pensionierte Meteorologen im „Fachbeirat“.</p>
<p>Anerkannte wissenschaftliche Publikationen von EIKE gibt es nicht.</p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Die Mission</span></strong></p>
<p>Die Mission von EIKE ist der Kampf gegen Klimaschutz und die Anzweiflung des menschengemachten Klimawandels. Innerhalb der Skeptikerszene profiliert sich EIKE -leicht größenwahnsinnig- gerne als Alternative zur „Mainstream“-Forschung (wie z.B. NASA, PIK Potsdam, Max Planck Institute, AWI Bremerhaven).</p>
<p>Offizielles Motto: <strong>„Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit. Umweltschutz ja! Klimaschutz nein!“</strong></p>
<p>EIKE gehört damit klar zur sogenannten „denial industry“ [3], professionellen Lobbyorganisationen, die von der „Fossilindustrie“ in den Kampf gegen Klimaschutz geschickt werden. Strategie dieser Lobbygruppen ist die systematische Verbreitung von Fehlinformationen in der Öffentlichkeit, um Zweifel am anthropogenen Klimawandel zu streuen. Dazu gehört auch die Diffamierung von Forschungsinstituten und Wissenschaftlern, von Umweltverbänden und Medien, die Pro-Klimaschutz agieren. Der Klimawandel wird als „Religion“ bezeichnet, Klimaschützer als „Ökofaschisten“ und „Hysteriker“ etc. betitelt.</p>
<p>Man selbst bezeichnet sich gerne als „Klimarealisten“.</p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Ideologische Ausrichtung</span></strong></p>
<p>Allein die Rhetorik vieler EIKE Artikel zeugt von einer hohen Affinität zu neoliberalem  Gedankengut.</p>
<p>Die Angst vor Marktregulierung, „grünem Kommunismus“ und der Untergang der deutschen Industrie durch Klimaschutz sind häufige Konnotationen. Das typische Feindbild von EIKE sind Wissenschaftler wie Stefan Rahmsdorf <em> </em> vom PIK Potsdam [4], Journale wie „Nature“, die UNO, „Alt-linke“ Journalisten und NGO´s wie Greenpeace. [5]<strong> </strong></p>
<p>Viele EIKE-Autoren zeigen durch ihre Äußerungen außerdem eine auffällige Affinität zu Atomkraft und fossiler Großtechnologie und gleichzeitig eine geradezu phobische Abneigung gegenüber Windkraft und Photovoltaik.</p>
<p>Ausreichend Anhängerschaft ist mit dieser Rhetorik garantiert, da sie prächtig mit der Geiz- und Hysteriebereitschaft von „Grünenhassern“, Autofetischisten, Windkraftgegnern und Verschwörungsanhängern korreliert.</p>
<p>In ihrem missionarischen Eifer und der Bereitschaft zu extremer Polarisierung erinnert EIKE an US-amerikanische Vorbilder wie die Tea-Party oder den rechten US-Senator von Oklahoma, James Inhofe.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Finanzierung/ Lobbyismus<br />
</span></strong></p>
<p><strong><em>„Der Verein EIKE verfolgt seinen satzungsmäßigen Vereinszweck unabhängig von politischen Parteien, Religionsgemeinschaften, sonstigen Verbänden, Vereinen und Organisationen.“ </em></strong></p>
<p>So steht es in der Satzung, die neuerdings nicht mehr auf der Webseite zugänglich ist [6]. Vermutlich aus gutem Grund, denn die personellen Verflechtungen von EIKE Mitgliedern mit anderen Organisationen zeichnen ein völlig anderes Bild als die angebliche Unabhängigkeit.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Holger Thuss</strong> ist die zentrale Schaltstelle dieses Netzwerkes, in dem wirtschaftliche Interessen, politische Seilschaften und persönliche Verbindungen eng miteinander verfilzt sind. Er ist der Vorsitzende von EIKE, Inhaber des <strong>Thuss &amp; van Riesen</strong>-Verlages (TvR) und Europachef von <strong>CFACT </strong><strong>(Commitee for a Constructive Tomorrow)</strong>, nebenbei noch Mitglied der CDU Jena und Thüringer Chef der „Paneuropa-Union“.</p>
<p>Die entscheidende Schnittstelle ist die enge Verflechtung von EIKE mit CFACT, einer US-amerikanischen Lobbyorganisation, die von US-Öl- und Minenkonzernen gesponsert wird. Außer dem Chef selbst sind nahezu alle wichtigen EIKE Mitglieder gleichzeitig bei CFACT &#8222;unter Vertrag&#8220; [7]. Die Doppelmitgliedschaften sowie zahlreiche gemeinsame Aktivitäten sind derart auffällig, dass man EIKE getrost als eine Tochterorganisation von CFACT ansehen kann.</p>
<p><strong>CFACT</strong> wurde für seinen Kampf gegen Klimaschutz in den vergangenen Jahren u.a. von <em><strong>Exxon Mobil</strong></em> mit 587.000  US$,  von der <em><strong>Sarah Scaife Foundation</strong></em> mit 175.000 US$, von der <em><strong>Carthage Foundation</strong></em><strong><em> </em></strong>1,105 Mio. US$ (beides Stiftungen der Öl-, Uran- und Aluminiumindustrie) „belohnt“ [8]. Und dies sind nur die offiziell bekannten Spenden, die nach amerikanischen Gesetz offengelegt werden müssen.</p>
<p>Auch sonst gibt es jede Menge Kungelei. So veranstalten EIKE und CFACT gemeinsam eine jährliche „Klimakonferenz“ in Berlin ( siehe unten) und man teilt sich regelmäßig einen Stand bei Klimakonferenzen wie in Kopenhagen, Bonn, Cancun. [9]</p>
<p>Der TvR-Verlag ergänzt die Interessen- und Personalunion von EIKE/CFACT durch die Publikation klimaskeptischer Bücher, deren Autoren – wie soll es anders sein- selbst Mitglieder von EIKE und/oder CFACT <em> </em> sind. Zusätzlich werden die meisten dieser Bücher <em>„mit freundlicher Unterstützung von CFACT“</em> gedruckt [10]  und können praktischerweise gleich über die EIKE-Webseite erworben werden. Sicher eine clevere Marketingstrategie, denn schließlich ist die EIKE Homepage <em><strong>die</strong></em> zentrale Plattform der deutschen Klimaskeptikerszene [11].</p>
<p>Insgesamt also eine clevere Aufgabenteilung. CFACT sorgt für die Petrodollars, EIKE für die Publicity und TvR bedient den Markt mit dubiosen Werken, die sonst eher zum Ladenhüter würden.</p>
<div id="attachment_958" class="wp-caption aligncenter" style="width: 451px"><a href="http://michaelsclimate.files.wordpress.com/2011/01/buchmesse.jpg"><img class="size-full wp-image-958" style="margin:5px;" title="buchmesse" src="http://michaelsclimate.files.wordpress.com/2011/01/buchmesse.jpg?w=500" alt=""   /></a><p class="wp-caption-text">Klimabelletristik des TvR-Verlages auf der Leipziger Buchmesse (mit Holger Thuss, 2.v.l. und Vertretern der FDP Jena)</p></div>
<p style="text-align:center;">&nbsp;</p>
<p>Weitere Verbindungen von EIKE/CFACT bestehen häufig zu industrienahen Stiftungen und Lobbyorganisationen, u.a. zum neoliberalen <strong>Berlin Manhattan Institut“ (BMI)</strong>. Das BMI steht politisch der FDP nahe und co-sponsert und organisiert seit 2008 die jährliche „Internationale Klimakonferenz“ von EIKE und CFACT in Berlin. Die meisten der Redner rekrutieren sich aus EIKE/CFACT Kreisen.  Anerkannte Klimawissenschaftler sind auf den Konferenzen nicht  vertreten [12], dafür aber Interessenvertreter der Schwerindustrie, wie  z.B. 2010 Lutz Peters, u.a. Mitglied des Aufsichtsrats der <strong>Choren Industries Freiberg</strong> (Petrochemie) oder Dieter Ameling, Ex-Präsident der <strong>Wirtschaftsvereinigung Stahl</strong>.</p>
<p>Unter den politischen Parteien hat die FDP die größte Affinität zu EIKE Positionen.  So wurde EIKE Pressesprecher Ewert am 15.09.10 vom FDP Mann P. Friedhoff  in  den Bundestag eingeladen, um dort über die angebliche  CO2-Lüge   referieren.  Die FDP-nahe <strong>Stiftung für die Freiheit </strong>unterstützt klimaskeptische Positionen durch Publikationen und Veranstaltungen (<a href="http://www.freiheit.org/Klima-Der-Weltuntergang-findet-nicht-statt/122c17846i/index.html" target="_blank">link</a>, <a href="http://www.freiheit.org/webcom/show_article.php/_c-616/_nr-8125/_p-1/i.html" target="_blank">link</a>).</p>
<p>Etliche EIKE/CFACT Mitglieder sind oder waren bei der Stahl-, Kohle- und  Energiewirtschaft unter Vertrag (siehe Kapitel &#8222;Wichtige Leute bei  EIKE&#8220;)</p>
<p>Hier das EIKE/CFACT Kartell in der Übersicht:</p>
<div id="attachment_925" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://michaelsclimate.files.wordpress.com/2011/01/finanzeneike_cfact1.jpg"><img class="size-full wp-image-925" style="margin:5px;" title="finanzenEIKE_CFACT" src="http://michaelsclimate.files.wordpress.com/2011/01/finanzeneike_cfact1.jpg?w=500&#038;h=285" alt="" width="500" height="285" /></a><p class="wp-caption-text">„ EIKE ... unabhängig von politischen Parteien, Religionsgemeinschaften, sonstigen Verbänden, Vereinen und Organisationen.“??????</p></div>
<p style="text-align:center;">&nbsp;</p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">EIKE-“Wissenschaft“</span></strong></p>
<p>„Wissenschaftliche“ Artikel sind der „Markenkern“ von EIKE. Dabei handelt es sich durchweg um pseudowissenschaftliche Abhandlungen, die keiner Überprüfung durch einen Experten standhalten würden. Durch eine Fülle von Grafiken und Formeln schafft man jedoch ein „Gefühl“ von Seriosität, auf die ein Laie leicht reinfallen kann. In der Skeptikerszene werden die Artikel deshalb gern und häufig zitiert.</p>
<p>Qualitätskriterien, wie peer-review (durch anonyme Gutachter), empirische Datenerhebung, Aktualität und statistische Absicherung, wie sie bei echten wissenschaftlichen Publikationen üblich sind, werden bei EIKE nicht eingehalten.</p>
<p>Eigne Forschung betreibt EIKE gar nicht, denn schließlich fehlt jegliche Forschungs-Infrastruktur.</p>
<p>Durch verschiedene Methoden schafft man es, den Artikeln eine gewisse Plausibilität einzuhauchen. Die gängigsten Tricks sind Datenselektion, Vergleich ungleicher Zeitskalen, Mißinterpretationen, falsche Statistikanwendung, Verwendung irrelevanter Fakten . Hier einige im Einzelnen (Beispiele in Klammern):</p>
<ul>
<li>„Gefühlte“ Argumente statt harte Daten (CO2-Anteil „nur“ 0,039 %)</li>
<li>Falsche räumliche u./o. zeitliche Skala (lokale Wettereffekte wie kalte Winter in Europa)</li>
<li>Irrelevante Aussagen (CO2 Gehalt vor 250 Mio. Millionen Jahren zehnmal so hoch wie heute)</li>
<li>Selektive Überbewertung bzw. Unterschlagung kausaler Zusammenhänge (Anteil Sonnenaktivität/Treibhausgase am Klimawandel)</li>
<li>Vergleich unterschiedlicher Zeitskalen (natürliche Warmzeiten vs heutiger Klimawandel)</li>
<li>Gezielte Überbetonung wissenschaftlicher Kontroversen (Wolkenbildung in Klimamodellen)</li>
<li>Selektive Zeitskalen („Abkühlung seit 1998“)</li>
<li>Suggerieren unzulässiger kausaler Zusammenhänge (Die Eisbärenpopulation wächst =keine arktische Erwärmung??)</li>
<li>Benutzung punktueller Daten (Wachstum einzelner Gletscher)</li>
</ul>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;"> </span></strong></p>
<p>Eine sehr gute Zusammenfassung zu den klassischen Leugnerargumenten gibt es beim Umweltbundesamt, <a href="http://www.umweltbundesamt.de/klimaschutz/klimaaenderungen/faq/antworten_des_uba.htm" target="_blank">link </a></p>
<p>EIKE-Mitgliedern &#8222;verhilft&#8220; offensichtlich schon die Zugehörigkeit zum  Verein zu klimatologischer Expertise. So redete der Elektroingenieur M.  Limburg (EIKE-Vize) in einer Talkshow von &#8222;den Kollegen&#8220; vom IPCC [13]. Und Lord  Monckton (EIKE-Fachbeirat) rechnet sogar eigne &#8222;Klimamodelle&#8220; auf seinem Home-PC! [14].  Monckton ist ohnehin ein Profilneurotiker und Profi-Hochstapler. Er  &#8222;erfand&#8220; sogar ein Wundermittel gegen AIDS, Multiple Sklerose, Basedow und Schnupfen!!! (<a href="http://bbickmore.wordpress.com/lord-moncktons-rap-sheet/" target="_blank">link</a>)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Top 10 der skurrilsten EIKE-Artikel </strong></span></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Neben pseudowissenschaftlichen Beiträgen veröffentlicht EIKE eine Fülle   völlig obskurer Pamphlete und Verschwörungstheorien.</p>
<p>Der einzige gemeinsame Nenner ist der Kampf gegen etablierte   Klimaforschung, gegen Klimaschutz und erneuerbare Energien, aber auch   gegen Wärmedämmung, Elektromobilität und intelligente Stromnetze.</p>
<p>Zum Thema Umweltschutz findet sich trotz des offiziellen Mottos so gut wie nichts.</p>
<p>Hier eine kleine Auswahl. Anbei ein kurzes Zitat aus dem jeweiligen Text als „Appetithäppchen“</p>
<p><strong>1. <a href="http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/wie-viele-menschenleben-kostet-erneuerbare-energie/" target="_blank">Lutz Niemann: Wie viele Menschenleben kostet erneuerbare Energie? </a></strong><em> </em></p>
<p><em>„Vollends harmlos erscheint auf den ersten Blick die Nutzung von  Biomasse. Tatsächlich ist jedoch der gefährlichste Beruf hierzulande  derjenige des Forstarbeiters.“</em></p>
<p><strong>2. <a href="http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/der-golf-von-mexiko-wird-nicht-sterben-die-oekologischen-folgen-von-oelunfaellen-werden-systematisch-ueberschaetzt-die-natur-leidet-aber-sie-erholt-sich-meistens-schneller-als-vermutet/" target="_blank">NZZ: Der Golf von Mexiko wird nicht sterben!</a></strong></p>
<p><em>&#8222;Die ökologischen Folgen von Ölunfällen werden systematisch überschätzt.&#8220;</em></p>
<p><a href="http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/angeblich-immer-heissere-sommer/" target="_blank"><strong>3. Kowatsch: Angeblich immer heissere Sommer!</strong></a><em> </em></p>
<p><em>&#8222;Ich  habe nun die Grafik eigenhändig um 6 Jahre erweitert und dabei   versucht, die einzelnen Jahre einzutragen. Auch der Laie erkennt nun den   starken Temperaturrückgang in diesem letzten Jahrzehnt.&#8220;</em></p>
<p><strong>4. <a href="http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/teures-wohnen-in-der-thermoskanne/" target="_blank">Jansen: Teures Wohnen in der Thermoskanne!</a></strong></p>
<p><em>„Die Gelassenheit durch Einsicht in das Unvermeidbare, das  Herunterregeln der Raumtemperatur um ein paar Grad und die Investition  in wärmende Socken, Unterhosen und Pullover sind nicht nur viel billiger  sondern auch gesünder als jeder &#8230; Umbau des eigenen Hauses&#8230;&#8220; </em></p>
<p><strong>5. <a href="http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/wird-in-kopenhagen-die-gruendung-einer-weltregierung-beschlossen/" target="_blank">Kipp: Wird in Kopenhagen die Gründung einer Weltregierung beschlossen?</a></strong></p>
<p><em>„Also letztendlich haben jene Kommunisten, die sich durch die  Berliner Mauer direkt in die Umweltschutzbewegung gedrängt haben, die  Greenpeace übernommen haben,&#8230;. jetzt die Zügel in der Hand. Sie werden  der Welt eine kommunistische Weltregierung aufzwingen.“ </em></p>
<p><strong>6. <a href="http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/kohle-eine-grossartige-natuerliche-ressource/" target="_blank">Bronik: Kohle: Eine großartige natürliche Ressource!</a></strong></p>
<p><em>„Diese Woche gab es noch deutlichere Rauchzeichen aus Washington,  welche den Himmel der Umweltschützer und Klimaretter deutlich  verdunkeln dürften.“ </em></p>
<p><a href="http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/grosse-windparks-ihr-einfluss-auf-das-klima-und-ihre-verlaesslichkeit/" target="_blank"><strong>7. Frey: Große Windparks: Ihr Einfluss auf das Klima und ihre Verlässlichkeit!</strong></a></p>
<p><em>„Der Übersetzer ist Diplom-Meteorologe, Fachrichtung Synoptik. Er  hat sich in seiner Studienzeit auch näher mit Klimatologie befasst.“ </em></p>
<p><strong>8. <a href="http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/globale-erwaermung-rekord-schneefall-in-las-vegas/" target="_blank">M. Limburg: Globale Erwärmung? Rekord- Schneefall in Las Vegas</a></strong></p>
<p>„ <em>Es war der schlimmste Sturm seit 30 Jahren. Knapp 8 cm Schnee  wurden vorhergesagt und der würde sich auf die Palmen und Kasinos des  berühmten Las Vegas Strip legen.“</em></p>
<p><strong>9. <a href="http://www.eike-klima-energie.eu/lesezeichen-anzeige/renaissance-der-kernenergie-teil-i/" target="_blank">Lüdecke: Renaissance der Kernenergie, Teil I</a></strong></p>
<p>&#8222;<em>Bündnis90/Die Grünen &#8230; Das Grundcredo und der Gründungsauftrag  dieser Partei ist die rückwärtsgewandte Verneinung als konsequente und  mit demagogischen Mitteln betriebenen Verteufelung der sichersten,  wirtschaftlichsten und nachhaltigsten Energiequelle [der Kernenergie],  die der Menschheit jemals zur Verfügung stand.&#8220;</em></p>
<p><strong>10. <a href="http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/kippt-die-co2-kurve-auf-mauna-loa/" target="_blank">Beck: Kippt die CO2-Kurve auf Mauna Loa?</a></strong></p>
<p><em>Die CO</em><em>2 Konzentration gemessen auf Mauna Loa ( Keelingkurve) zeigt mit den Daten bis März 2008 einen deutlichen Abfall. </em></p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Aktivitäten</strong></span></p>
<p>Das zentrale Forum von EIKE ist ihre Webseite, auf der mehrmals wöchentlich diverse Artikel von Vereinsmitgliedern oder Gastautoren veröffentlicht werden. Es gibt zwei Sparten: Klima und Energie.</p>
<p>Kommentare zu den Artikeln werden üblicherweise von <strong>Michael Limburg</strong> (Kürzel: M.L.) betreut. Kritische Kommentare werden häufig nicht zugelassen oder nicht beantwortet. (selbst getestet).</p>
<p>Im Internet werden EIKE Artikel häufig über andere klimaskeptische  blogs  weiterverbreitet bzw. dort zitiert, u.a. vom Meissner Neonazi  Heubaum  auf seinem blog „Widerhall“.[16]</p>
<p>In letzter Zeit schafft es EIKE immer häufiger ins Fernsehen wie z.B. H. J. Lüdecke am 11.1.2010 in eine MDR Sendung und Michael Limburg am 9.12.2010 in eine Talkshow bei Phoenix.</p>
<p>EIKE Pressesprecher Ewert tingelt recht aktiv durch Deutschland und hält Vorträge zum „Klimaschwindel“, meist bei CDU- und FDP Ortsgruppen.</p>
<p>Am 26.07.2009 veröffentlichte EIKE einen offenen Brief an Angela Merkel, in dem sie aufgefordert wird, ihre klimapolitische Position zu überdenken und sich von ihrem Klimaberater Schellnhuber zu trennen. Hier einige Zitate aus dem dubiosen Text:</p>
<p><em>&#8222;&#8230;aus der Geschichte können wir lernen, dass oft der Zeitgeist die  Entwicklung der Gesellschaften bestimmt hat; mancher hatte schlimme oder  gar schreckliche Auswirkungen.&#8220;</em></p>
<p><em>&#8222;Politiker suchen zu Beginn ihrer Laufbahn ein Thema, mit dem sie sich  profilieren können. Als Umweltministerin haben Sie das  verständlicherweise auch getan. Sie haben den Klimawandel entdeckt, und  er wurde Ihnen zur Herzensangelegenheit. Dabei ist Ihnen ein  folgenschwerer Fehler unterlaufen, was angesichts dieses Metiers gerade  Ihnen als Physikerin nicht hätte passieren dürfen.&#8220;</em></p>
<p>Der Brief wurde von H. Thuss und F.K Ewert verfasst und von 417 Unterstützern unterzeichnet (<a href="http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/klimawandel-offener-brief-an-kanzlerin-merkel-temperaturmessungen-ab-1701-widerlegen-anthropogen-verursachte-temperaturschwankungen/" target="_blank">link</a>). Die Liste der Unterstützer ist in 77 &#8222;Wissenschaftler&#8220; und 338 &#8222;Besorgte engagierte Bürger&#8220; unterteilt.  Für den Status als &#8222;Wissenschaftler&#8220; reicht es offensichtlich aus, ein Uni-Diplom zu besitzen. In späteren statements (<a href="http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/spiegel-vs-eike-haeme-und-verleumdungen-anstatt-schreiben-was-ist-motto-des-spiegelgruenders-rudolf-augstein/" target="_blank">link</a>) &#8222;mutierten&#8220; auf wundersame Weise dann auch noch die &#8222;besorgten Bürger&#8220; zu Wissenschaftlern, darunter Schüler, Beamte, KFZ-Sachverständige etc.</p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Wichtige Personen bei EIKE</span></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;"> </span></strong></p>
<p>Holger Thuss:</p>
<ul>
<li>Historiker, Verleger, Netzwerker, Profi-Lobbyist, schreibt wenig eigne Artikel</li>
<li>übersetzte “Eco-Imperialism: Green power – black death” von  Paul Driessen ins Deutsche</li>
<li>Mitgliedschaften: <strong>EIKE</strong> (Vorsitz), <strong>CFACT Europe</strong> (Vorsitz), <strong>TvR-Verlag</strong> (Eigentümer), <strong>Paneuropaunion</strong> (Vorsitz Landesgruppe Thüringen), <strong>CDU Jena</strong></li>
<li>Zitat: „<em>Es ist praktisch irrelevant, ob in der Antarktis der Temperaturdurchschnitt um zwei Grad steigt oder sinkt. Es ist immer noch weit unter Null. Ja, das ist dem Pinguin egal</em> <em>und das ist der grönländischen Bevölkerung wahrscheinlich auch egal.“ </em>(in ZDF „Frontal 21“, 7.12.10)</li>
</ul>
<p>Michael Limburg:</p>
<ul>
<li>Elektroingenieur i. R.</li>
<li>Administrator und Moderator der EIKE-Webseite, v.a. der Kommentare, selbst aktiver Autor</li>
<li>Mitgliedschaften: <strong>EIKE</strong> (Vize), <strong>CFACT</strong> (senior advisor), <strong>International Climate Science Coalition</strong> (klimaskeptische Lobbyorganisation )</li>
<li>Autor von „Klimahysterie-was ist dran?“, <strong>TvR Verlag Jena</strong></li>
<li>Zitat: „<em>Es muss ihnen viel Freude machen, Mitbürger, die bei Öl-,Strom- Kohle &#8230;Firmen in Lohn und Brot stehen&#8230;, zu verunglimpfen“.</em> (Kommentar als Reaktion auf meinem Blogpost „Klimaleugner in Jena“)</li>
</ul>
<p>„Lord“ Christopher Walter Monckton :</p>
<ul>
<li>Kolumnist, Puzzle-Erfinder, Profi-Hochstapler, Politclown</li>
<li>Mitgliedschaften: <strong>EIKE</strong> (Fachbeirat), <strong>CFACT </strong>(Senior Advisor), <strong>Science and Public Policy Institute</strong>, <strong>International Climate Science Coalition</strong> (beides klimaskeptische Lobbyorganisationen)</li>
<li>Fälschlicherweise von EIKE unter Cambridge University geführt. Dort hat er früher studiert.</li>
<li>Deklarierte sich selbst zum Nobelpreisträger (<a href="http://scienceandpublicpolicy.org/images/stories/papers/reprint/Letter_to_McCain.pdf" target="_blank">link</a>) und &#8222;erfand&#8220; ein Mittel gegen AIDS, Multiple Sklerose u.a. (<a href="http://bbickmore.wordpress.com/lord-moncktons-rap-sheet/" target="_blank">link</a>).</li>
<li>Zitat: zum Absturz eines NASA-Satelliten am 2.2.10 : &#8216;<em>&#8216;Not greatly to my surprise &#8211; indeed I predicted it &#8211; the satellite crashed on take-off because the last thing they want is real world hard data&#8220; = &#8222;Nicht zu meiner großen Überraschung-tatsächlich hab ich es vorrausgesehen- der Satellit ist abgestürzt, weil es das letzte ist was sie [die NASA] wollen, nämlich echte harte Daten&#8220;</em> [<a href="http://www.theage.com.au/environment/climate-change/climate-sceptic-clouds-the-weather-issue-20100201-n8y3.html" target="_blank">link</a>] <a href="http://www.theage.com.au/environment/climate-change/climate-sceptic-clouds-the-weather-issue-20100201-n8y3.html"></a><em><span style="text-decoration:underline;"> </span></em></li>
<li>weitere links: <a href="http://www.sourcewatch.org/index.php?title=Christopher_Monckton" target="_blank">Sourcewatch</a> , <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Christopher_Monckton,_3rd_Viscount_Monckton_of_Brenchley" target="_blank">Wikipedia</a></li>
</ul>
<p>Prof. Dr. Dieter Ameling:</p>
<ul>
<li>Dipl.-Ing., Technische Universität Clausthal, Stahl-Lobbyist</li>
<li>arbeitete in leitenden Positionen bei Krupp, Thyssen, Saarstahl</li>
<li>Mitgliedschaften:<strong> EIKE</strong> (Fachbeirat), <strong>CFACT </strong>(Senior Advisor), bis 2008: Präsident der <strong>Wirtschaftsvereinigung Stahl</strong>, Vorsitzender des <strong>Stahlinstitut VDEh</strong> , <strong>B<strong>undesverband der Deutschen Industrie </strong></strong>(Repräsentant NRW)</li>
<li>weitere links: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dieter_Ameling" target="_blank">Wikipedia</a> , <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/koepfe/dieter-ameling-die-stimme-der-stahlindustrie;1122523" target="_blank">Handelsblatt</a></li>
</ul>
<p>Friedrich Karl Ewert:</p>
<ul>
<li>emeritierter Prof. für Geologie, Kernenergie-Lobbyist</li>
<li>sehr aktiv, hält Vorträge in Schulen und öffentlichen Veranstaltungen</li>
<li>Mitgliedschaften:<strong> EIKE</strong> (Fachbeirat), <strong>CFACT </strong>(Senior Advisor), <strong>Rotary Club</strong> Bad Driburg</li>
<li>bestes Zitat: <em>„Denken Sie meinetwegen an die Kreuzfahrer, denken Sie an die Hexenverbrennungen, denken Sie an die Judenvergiftungen [sic], und so was alles, das ist auch immer von Wissenschaftlern bestätigt, sagen wir mal verteidigt worden, nicht?“</em> (zu einem ZDF Reporter, Sendung „Frontal 21“ vom 7.12.10, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=AmgCPVsVMxk" target="_blank">link</a> )</li>
</ul>
<p>Hans Labohm:</p>
<ul>
<li>Ökonom, freier Autor, Profi-Lobbyist</li>
<li>selbsternannter (!) „IPCC Expert Reviewer“ ohne jegliche wissenschaftliche Qualifikation (<a href="http://scienceblogs.com/deltoid/2007/12/you_too_can_be_a_distinguished.php" target="_blank">link</a>)</li>
<li>arbeitete früher bei der <strong>OECD</strong> und für <strong>Tech Central Station</strong> (Lobbyorganisation, u.a. finanziert von <strong>Exxon Mobil</strong>)</li>
<li>Mitgliedschaften:<strong> EIKE</strong> (Fachbeirat), <strong>CFACT </strong>(Senior Advisor), <strong>VVD</strong> (Hollands rechtsliberale Partei)</li>
</ul>
<p>Richard S. Courtney</p>
<ul>
<li>Professor für Geologie, Kohlelobbyist</li>
<li>Mit-Herausgeber von &#8222;CoalTrans International“ (wichtigstes Journal der Kohleindustrie)</li>
<li><strong> </strong>Mitgliedschaften:<strong> EIKE</strong> (Fachbeirat), <strong>CFACT </strong>(Senior Advisor)<strong>, Sprecher der British Association of Colliery Management </strong>(Gesellschaft für Grubenmanagement)<strong>, </strong>Mitgründer der<strong> European Science and Environment Forum </strong>(Tochterorganisation von<strong> TASSC, </strong>amerikanische Tabaklobby<strong>) </strong></li>
<li>links: <a href="http://www.sourcewatch.org/index.php?title=Richard_S._Courtney" target="_blank">Sourcewatch </a></li>
</ul>
<p>Robert „Bob“ Carter:</p>
<ul>
<li>Professor für Marine Geophysik</li>
<li>Mitgliedschaften:<strong> EIKE</strong> (Fachbeirat), Gründungsmitglied <strong>New Zealand Climate Science Coalition </strong>(klimaskeptische Lobbyorganisation)</li>
<li>Artikelschreiber für <strong>Tech Central Station</strong> (Lobbyorganisation, u.a. finanziert von <strong>Exxon Mobil</strong>)<strong> </strong></li>
<li>Zitat: „I don’t think it is the point whether or not you are paid by the coal or petroleum industry“. („Ich denke nicht, dass es der Punkt ist, ob man von der Kohle- oder Ölindustrie bezahlt wird oder nicht”) . [<a href="http://www.sourcewatch.org/index.php?title=Bob_Carter">Quelle:   Sourcewatch</a>]</li>
<li>links: <a href="http://www.exxonsecrets.org/wiki/index.php/Deniers:Scientists:Bob_Carter" target="_blank">ExxonSectrets</a></li>
</ul>
<p>Hans Joachim Lüdecke:</p>
<ul>
<li>emeritierter Professor für Informatik und Physik</li>
<li>Mitgliedschaften:<strong> EIKE</strong> (Pressesprecher), <strong>CFACT </strong>(Senior Advisor)</li>
<li>Autor des Buches: „CO2 und Klimaschutz“</li>
</ul>
<p>Klaus-Eckart Puls</p>
<ul>
<li>Dipl. Meteorologe i.R.</li>
<li>Ex-Chef des Wetteramtes Leipzig</li>
<li>Mitgliedschaften:<strong> EIKE</strong> (2. Pressesprecher)</li>
</ul>
<p>Helmut Alt:</p>
<ul>
<li>emeritierter Prof. für Elektrotechnik, FH Aachen</li>
<li>arbeitete lange für RWE</li>
<li>Mitgliedschaften:<strong> EIKE</strong> (Fachbeirat), <strong>Kerntechnische Gesellschaft e.V</strong>.(Ehrenmitglied), <strong>Bürger für Technik</strong> (Pro-Atom-Verein, Mitgliedschaft unklar, schreibt jedenfalls viele Artikel), Autor bei <strong>Energiefakten</strong> (Webseite, größtenteils Pro-Klimaschutz??!!)</li>
<li>eher ein Kernkraftbefürworter und Windkraftgegner als ein „echter“ Klimaleugner</li>
</ul>
<p>Edgar Gärtner:</p>
<ul>
<li>Hydrobiologe, freier Autor,</li>
<li><strong>Mitgliedschaften: EIKE</strong> (Fachbeirat), <strong>CFACT </strong>(Senior Advisor), bis 2007: Direktor des <strong>Centre for the New Europe </strong>(marktliberale Lobbyorganisation, erhielt Spenden von <strong>Exxon Mobil </strong>[Quelle: <a href="http://www.sourcewatch.org/index.php?title=Centre_for_the_New_Europe" target="_blank">Sourcewatch</a> <a href="http://www.sourcewatch.org/index.php?title=Centre_for_the_New_Europe"></a>, <a href="http://www.exxonsecrets.org/html/orgfactsheet.php?id=106" target="_blank">ExxonSecrets</a> ]</li>
<li>Autor von „Öko-Nihilismus. Eine Kritik der Politischen Ökologie“, erschienen beim <strong>TvR-Verlag </strong></li>
</ul>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Sonstige Artikel und Quellen zu EIKE</span></strong></p>
<ul>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4isches_Institut_f%C3%BCr_Klima_und_Energie" target="_blank">Wikipedia</a></li>
<li><a href="http://sourcewatch.org/index.php?title=Europ%C3%A4isches_Institut_f%C3%BCr_Klima_und_Energie" target="_blank">Sourcewatch</a></li>
<li><a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/klimaskeptiker-wir-brauchen-keine-klimaforscher-1.6518" target="_blank">Süddeutsche Zeitun</a>g vom 31.03.10:</li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=AmgCPVsVMxk" target="_blank">ZDF „Frontal 21“</a> 07.12.2010</li>
<li><a href="http://klimakrise.de/category/skepties/eike/" target="_blank">Blog “Klimakrise”</a></li>
<li><a href="http://michaelsclimate.wordpress.com/category/eike-2/" target="_blank">posts zu EIKE auf meinem blog</a></li>
</ul>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Quellen/Erklärungen</span></strong></p>
<p>1 „Die Zeit“ vom 26.11.2010, <a href="http://www.zeit.de/2010/48/U-Klimaskeptiker?page=all" target="_blank">link</a></p>
<p>2 z.B. Mitglieder des Fachbeirates,  i.R. bedeutet in Rente, <a href="http://www.eike-klima-energie.eu/fachbeirat/" target="_blank">link</a></p>
<p>3 Der Begriff stammt von George Monbiot, Kolumnist beim „Guardian“, <a href="http://www.guardian.co.uk/environment/2006/sep/19/ethicalliving.g2" target="_blank">link</a></p>
<p>4 Stefan Rahmsdorf, Ozeanologe am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung, in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Rahmstorf" target="_blank">Wikipedia</a>. Er betreibt den <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/klimalounge" target="_blank">blog „Klimalounge“</a></p>
<p>5 EIKE über Greenpeace,<a href="http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/greenpeace-ist-ein-konzern-wie-jeder-andere/" target="_blank"> link</a>, <a href="http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/greenpeace-energy-keine-energiewende-aber-geschaefte-mit-der-atomindustrie/" target="_blank">link</a>, <a href="http://www.eike-klima-energie.eu/klima-anzeige/der-medienkonzern-greenpeace-droht-den-klimaskeptikern-wir-wissen-wo-ihr-wohnt/?tx_ttnews[pointer]=3" target="_blank">link</a></p>
<p>6 Jedoch auf der alten, <a href="http://alt.eike-klima-energie.eu/index.php?WCMSGroup_4_3=208&amp;WCMSGroup_208_3=1225" target="_blank">link</a></p>
<p>7 gelistet bei  <a href="http://cfact.eu/about-2/board-of-advisors/" target="_blank">CFACT Europe</a>: Limburg, Labohm ;   gelistet bei  <a href="http://www.cfact.org/about/1551/CFACT-Board-of-Advisors" target="_blank">CFACT (US, mother organisation)</a>: Thuss, Courtney;   als &#8222;senior advisers&#8220; von CFACT bei der <a href="http://unfccc.int/resource/docs/2010/sb/eng/misc01.pdf" target="_blank">UNFCCC Klimakonferenz</a> (S. 70): Monckton, Ewert, Ameling, Lüdecke, Gaertner</p>
<p>8 Quelle: <a href="http://www.sourcewatch.org/index.php/Committee_for_a_Constructive_Tomorrow" target="_blank">Sourcewatch zu CFACT</a></p>
<p>9 link zur UNFCCC Teilnehmerliste: <a href="http://unfccc.int/resource/docs/2010/sb/eng/inf03.pdf" target="_blank">Bonn</a> 2010, S. 57, <a href="http://unfccc.int/resource/docs/2010/cop16/eng/inf01p03.pdf" target="_blank">Cancun</a> 2010, S. 22</p>
<p>10 z.B. Michael Limburg: „Klimahysterie-was ist dran“, Edgar Gärtner: „Ökonihilismus-Eine Kritik der politischen Ökologie“, Argus: &#8222;Die Klimakatastrophe – was ist wirklich dran?&#8220; ; <a href="http://www.tvrgroup.de/" target="_blank">siehe Webseite TvR-Verlag</a></p>
<p>11  laut Umfrage des Blogs „Die Klimazwiebel“,<a href="http://www.eike-klima-energie.eu/lesezeichen-anzeige/umfrage-unter-klimarealisten-wer-sind-sie-eigentlich-eike-internetportal-ist-unter-deutschsprachigen-realisten-am-beliebtesten/" target="_blank"> link</a></p>
<p>12  Henrik Svensmark kann man evtl. noch als anerkannten Klimatologen gelten lassen, obwohl die meisten Klimaforscher seine Thesen nicht akzeptieren.</p>
<p>13 in der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=R0_3FFZISto" target="_blank">Phoenix  Sendung am 9.12.10</a>; IPCC= International Panel for Climate Change</p>
<p>14 in einem Gespräch mit mir bei der Klimakonferenz in Bonn 2010, <a href="http://michaelsclimate.wordpress.com/" target="_blank">hier</a> mein Artikel dazu</p>
<p>15 <a href="http://scienceandpublicpolicy.org/images/stories/papers/reprint/Letter_to_McCain.pdf" target="_blank">link</a> ;  als pdf <a href="http://michaelsclimate.files.wordpress.com/2011/01/letter_to_mccain.pdf">Letter_to_McCain</a>,  S. 3, unterer Abschnitt: “<em>His contribution to the IPCC&#8217;s Fourth Assessment Report in 2007 &#8211; the correction of a table inserted by IPCC bureaucrats that had overstated tenfold the observed contribution of the Greenland and West Antarctic ice sheets to sea-level rise &#8211; earned him the status of Nobel Peace Laureate.“</em></p>
<p>16  <a href="http://karl-heinz-heubaum.homepage.t-online.de/50wh-wet.htm" target="_blank">link zu Heubaums Blog</a>.  Er veröffentlichte auf seinem blog „Widerhall“ den EIKE-Aufruf an Merkel. Der Brief wurde ihm „zugeschickt“ (O-Ton)</p>
<p><a href="http://planet-climate.org/wiki/index.php?title=CFACT_Europe#cite_note-rucker-0"></a></p>
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<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/michaelsclimate.wordpress.com/873/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/michaelsclimate.wordpress.com/873/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/michaelsclimate.wordpress.com/873/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/michaelsclimate.wordpress.com/873/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/michaelsclimate.wordpress.com/873/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/michaelsclimate.wordpress.com/873/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/michaelsclimate.wordpress.com/873/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/michaelsclimate.wordpress.com/873/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/michaelsclimate.wordpress.com/873/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/michaelsclimate.wordpress.com/873/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/michaelsclimate.wordpress.com/873/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/michaelsclimate.wordpress.com/873/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/michaelsclimate.wordpress.com/873/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/michaelsclimate.wordpress.com/873/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=michaelsclimate.wordpress.com&amp;blog=10024246&amp;post=873&amp;subd=michaelsclimate&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>ZEIT-Artikel zu Klimaskeptikern</title>
		<link>http://michaelsclimate.wordpress.com/2010/11/29/zeit-artikel-zu-klimaskeptikern/</link>
		<comments>http://michaelsclimate.wordpress.com/2010/11/29/zeit-artikel-zu-klimaskeptikern/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Nov 2010 10:55:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michaelsclimate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Climate change]]></category>
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		<description><![CDATA[Hier ein Artikel der &#8222;Zeit&#8220; vom 26.11: ( als pdf) Klimagipfel in Cancún Die Gehilfen des Zweifels Vor dem Klimagipfel in Cancún: Vor allem die Leugner des Klimawandels spürten im vergangenen Jahr Aufwind. Die Wissenschaft muss mehr denn je überzeugen. © Reto Stöckli/Goddard Space Flight/Nasa Satellitenbild der Erde An einem frostigen Herbstabend erreicht der Kampf [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=michaelsclimate.wordpress.com&amp;blog=10024246&amp;post=859&amp;subd=michaelsclimate&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#0000ff;"><a href="http://www.zeit.de/2010/48/U-Klimaskeptiker?page=all" target="_blank">Hier ein Artikel der &#8222;Zeit&#8220; vom 26.11:</a> ( <a href="http://michaelsclimate.files.wordpress.com/2010/11/u-klimaskeptiker.pdf">als pdf</a>)</span></p>
<h1>Klimagipfel in Cancún Die Gehilfen des Zweifels</h1>
<p>Vor dem Klimagipfel in Cancún: Vor allem die Leugner  des Klimawandels spürten im vergangenen Jahr Aufwind. Die Wissenschaft  muss mehr denn je überzeugen.</p>
<p><!--[ byline ]--></p>
<div>
<p>© Reto Stöckli/Goddard Space Flight/Nasa</p>
<p><img title="Satellitenbild der Erde" src="http://images.zeit.de/wissen/umwelt/2010-11/Erde-Satellitenbild/Erde-Satellitenbild-540x304.jpg" alt="Satellitenbild der Erde" width="540" />Satellitenbild der Erde</p>
</div>
<p>An einem frostigen Herbstabend erreicht der Kampf um den Klimawandel  Neustadt an der Waldnaab. Die Gemeinde nahe der tschechischen Grenze  schmückt ein schönes Barockschloss und eine weniger schöne Stadthalle.  Dort auf der Bühne steht Horst-Joachim Lüdecke und nippt an einem Glas  Sprudel. »CO<sub>2</sub>, ein Schmutzgas?«, fragt er lächelnd. »Von  wegen, ich trinke das gerade.« Erste Gluckser im Saal. Angekündigt wurde  Lüdecke als »unabhängige Stimme«, eingeladen hat ihn der  Wirtschaftsclub Nordoberpfalz.</p>
<div id="place_4">
<div>
<div><img src="/DOKUME%7E1/ThP1/LOKALE%7E1/Temp/moz-screenshot.png" alt="" /></div>
</div>
</div>
<p>Seit vor einem Jahr der <a href="http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2009-12/klimagipfel-reaktionen-wissenschaftler" target="_blank">Klimagipfel von Kopenhagen scheiterte</a> und gehackte E-Mails von Klimaforschern mit <a href="http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2009-12/klimadaten-kritik" target="_blank">vermeintlichen Fälschungsbelegen</a> durch die Medien rauschten, spüren Leugner und Skeptiker der  Erderwärmung Aufwind. Vor allem im Internet sind sie allgegenwärtig –  und treffen offenbar einen Nerv bei Leuten, die die Nase voll haben vom  Klimagerede; oder bei jenen, die wegen der sich erwärmenden Erde ihr  Leben nicht ändern mögen.</p>
<p>Es ist paradox: 2010 häuften sich besorgniserregende  Forschungsergebnisse zum Klimawandel, die Experten werden immer sicherer  in ihren Vorhersagen. Doch immer weniger Menschen hören ihnen zu. In  den USA glauben laut einer Umfrage des Pew Research Center <a href="http://people-press.org/report/669/" target="_blank">nur noch 59 Prozent der Bevölkerung</a>,  dass sich die Erde erwärmt – und bloße 34 Prozent teilen den  wissenschaftlichen Konsens, dass der Mensch die Ursache ist (vor vier  Jahren lagen die Werte noch bei 79 beziehungsweise 50 Prozent).</p>
<p>Und nur zwei Drittel der Deutschen halten die Prognosen von  Klimaforschern noch für verlässlich. Das sehen nicht nur Forscher und  Umweltverbände mit Sorge, selbst die <a href="http://www.dbcca.com/dbcca/EN/_media/DBCCAColumbiaSkepticPaper090710.pdf" target="_blank">Deutsche Bank veröffentlichte im September eine Broschüre</a> mit Argumenten gegen den »zunehmenden Lärm« der Skeptiker.</p>
<p><a href="http://images.zeit.de/wissen/2010-11/s43-infografik/s43-infografik-thickbox.jpg" target="_blank"></a></p>
<div><a href="http://images.zeit.de/wissen/2010-11/s43-infografik/s43-infografik-thickbox.jpg" target="_blank"><img title="Klicken Sie auf das Bild, um die Grafik zu öffnen" src="http://images.zeit.de/wissen/2010-11/s43-infografik/s43-infografik-180xVar.jpg" alt="Klicken Sie auf das Bild, um die Grafik zu öffnen" /></a>&nbsp;</p>
<div><a href="http://images.zeit.de/wissen/2010-11/s43-infografik/s43-infografik-thickbox.jpg" target="_blank">© ZEIT-Grafik</a></div>
<p><a href="http://images.zeit.de/wissen/2010-11/s43-infografik/s43-infografik-thickbox.jpg" target="_blank">Klicken Sie auf das Bild, um die Grafik zu öffnen</a></p>
</div>
<p>In den USA gehört das Leugnen der menschengemachten  Erderwärmung in manchen Kreisen zum guten Ton, die Republikaner boten  bei den Senatswahlen im November bis auf eine Ausnahme nur Kandidaten  auf, die den wissenschaftlichen Konsens bestritten. Von so viel Abwehr  ist Deutschland weit entfernt, aber Zweifel am Klimawandel machen sich  auch hier breit, sogar in den schwarz-gelben Regierungsfraktionen.</p>
<p>An der Verbreitung des Zweifels arbeitet auch Horst-Joachim Lüdecke.  Der Gastredner im oberpfälzischen Neustadt ist emeritierter Professor  für Physik und Informatik, seinen Zuhörern stellt er sich aber als  »Klimaforscher« vor. Lüdeckes geistige Heimat ist das 2007 gegründete <a href="http://www.eike-klima-energie.eu/" target="_blank">Europäische Institut für Klima und Energie</a> (kurz: Eike) in Jena. Dahinter verbirgt sich ein Verein mit  Postfachadresse und einer Internetseite. Motto: »Nicht das Klima ist  bedroht, sondern unsere Freiheit«. Wissenschaftliche Angestellte hat  Eike nicht, dafür aber einen Präsidenten, laut Satzung bis zu zwanzig  Vizepräsidenten und zwei Pressesprecher – einer davon ist Lüdecke.</p>
<div>
<div>Mehr zum Thema</div>
<ul>
<li><a title="Klimakonferenz Cancún - Die Lage ist nicht ernst. Sondern dramatisch" href="http://www.zeit.de/2010/43/P-Klimawandel"><strong>Klimakonferenz Cancún</strong> Die Lage ist nicht ernst. Sondern dramatisch</a></li>
<li><a title="Klimadatenskandal - Die schwarzen Schafe der Forschung" href="http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2009-12/klimadaten-kritik"><strong>Klimadatenskandal</strong> Die schwarzen Schafe der Forschung</a></li>
<li><a title="Alles zum Thema - Was tun gegen die Erderwärmung?" href="http://www.zeit.de/themen/wissen/wissenschaft/klima/index"><strong>Alles zum Thema</strong> Was tun gegen die Erderwärmung?</a></li>
</ul>
<div>Schlagworte</div>
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</div>
<p>Er und andere Eike-Leute ziehen über Land, putzen Klinken bei FDP-  und CDU-Ortsgruppen, bei Rotariern, dem Verband Deutscher Ingenieure,  bei Thyssen-Krupp – oder eben beim Wirtschaftsclub Nordoberpfalz. Was er  an diesem Abend vortrage, behauptet der Emeritus, seien  wissenschaftliche Fakten darüber, warum Mensch und Klimawandel nichts  miteinander zu tun hätten. So verweist Lüdecke auf den winzigen CO<sub>2</sub>-Anteil  in der Atmosphäre. 0,038 Prozent könnten ja wohl keine große Wirkung  haben. Er sagt, dass sich das Klima auch ohne Menschen immer gewandelt  habe. Seine Sätze enden mit: »Ich kann sie beruhigen« oder »Die  Ungewissheiten sind unglaublich«.</p>
<p>Im Publikum sitzen Unternehmer, Bürgermeister, lokale Honoratioren im  Janker und ein mit Orden behängter Oberstleutnant. Kaum jemand merkt,  dass Lüdecke veraltete Berichte zitiert, dass er Unsicherheiten  behauptet, die es nicht mehr gibt, und Fakten unterschlägt, die ihm  nicht passen. So präsentiert der Professor eine Grafik zur Eisschmelze  am Nordpol, die stabile Verhältnisse suggeriert. Lüdeckes Kniff: Er  zeigt die Sommer- und Winterschwankungen erst seit dem Jahr 2002. Dass  im Langzeittrend das Eis drastisch abschmilzt, sagt er nicht.</p>
<p>Gegen Ende bricht Lüdeckes missionarischer Eifer durch, als er gegen  ein angebliches Verschwörungskartell zu Felde zieht. Die Medien seien  »selbstgleichgeschaltet« und »links-grün-besetzt«, die Wissenschaft  bekomme Forschungsgelder, wenn sie Beweise für die »Klimakatastrophe«  liefere, die Forscher wiederum berieten die Politik, und die beschere  den Stromversorgern prächtige Einnahmen durch die Förderung grüner  Energien. Als der Bürgermeister von Weiden mit den Worten »so ein  Schmarrn« türenknallend den Saal verlässt, kommt kurz Unruhe auf. Doch  die Mehrheit der Anwesenden beklatscht den Redner. Man lobt den »klaren  Vortrag des Professors« – und dass man endlich mal gehört habe, was  einem das Kartell der Großkopferten in Medien und Politik vorenthalte.</p>
<p>In Potsdam, im Einstein-Wissenschaftspark auf dem Telegrafenberg, sitzt <a href="http://www.pik-potsdam.de/%7Estefan/" target="_blank">der Klimaforscher Stefan Rahmstorf </a>vor  seinem Rechner und seufzt. »Im Internet gibt es inzwischen eine  Vorherrschaft der Klimaskeptiker«, sagt er. »Dort kann ein Laie kaum  noch vernünftig recherchieren.« Skeptiker gebe es zwar, seit er  Klimaforschung mache, »aber im letzten Jahr sind sie in die seriösen  Medien durchgebrochen.« Dass dies just zur Klimakonferenz in Kopenhagen  geschah, sei kein Zufall, meint Rahmstorf. Der Professor am <a href="http://www.pik-potsdam.de/" target="_blank">Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK)</a> zählt zu den weltweit führenden Ozeanografen. Gemeinsam mit einigen Kollegen kontert er <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/klimalounge" target="_blank">im Internetblog       <em>KlimaLounge</em></a> Skeptikerthesen und fehlerhafte Medienberichte, manche halten ihn  deshalb für übereifrig. Spaß mache ihm das nicht, sagt Rahmstorf, aber  er sehe keine Alternative; egal, wohin er komme, in Behörden, der  Politik, den Führungsetagen der Wirtschaft – überall kursierten  Skeptikerargumente.</p>
<p>Tatsächlich kann das Bezweifeln der Erderwärmung für Unternehmen mit  klimaschädlichen Produkten ein bequemer Ausweg aus der  Rechtfertigungsfalle sein. Mitarbeiter von E.on, Bayer und BASF in den  USA haben in diesem Jahr mindestens 70.000 Dollar an klimaskeptische  Politiker gespendet. BASF lud kürzlich zu einer Führungskräfteschulung <a href="http://www.lomborg.com/" target="_blank">Björn Lomborg</a> ein, jenen dänischen Statistiker, der die Risiken des Klimawandels für  übertrieben hält, über dessen unseriösen Umgang mit Fakten aber  inzwischen dicke Bücher geschrieben wurden       <em>(<a href="http://yalepress.yale.edu/yupbooks/book.asp?isbn=9780300161038" target="_blank">The Lomborg Deception,</a></em><a href="http://yalepress.yale.edu/yupbooks/book.asp?isbn=9780300161038" target="_blank"> Yale University Press 2010</a>).</p>
<p>Auch ein Spitzenmanager des Stromriesen RWE ließ sich kürzlich auf  einem Kongress von Bergbauingenieuren über »die durchaus fundierten  Zweifel« am menschengemachten Klimawandel aus. Vor allem aber die  Kohlelobby schürt Zweifel an der Erderwärmung: <a href="http://www.gvst.de/site/steinkohle/archiv/GVSt_JB2009.pdf" target="_blank">Im Jahresbericht 2009 des Gesamtverbands Steinkohle</a> liest man, der Klimawandel sei schon gebremst. Als Beleg zitiert der  Verband aus einem US-Fachjournal: »Beobachtungen zeigen, dass der  globale Temperaturanstieg sich in der letzten Dekade verlangsamt hat.«  Das Zitat ist korrekt – doch im Original folgt eine wissenschaftliche  Erklärung, warum diese Daten eben       <em>kein</em> Ende des Klimawandels bedeuten.</p>
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<dl>
<dt><strong>Sieben Argumente der Skeptiker </strong></dt>
<dt><strong><br />
</strong></dt>
<dd>1. Das Klima hat sich immer  geändert Stimmt, aber frühere Klimaänderungen beruhten auf natürlichen  Ursachen, etwa Verschiebungen der Erdachse, und sie gingen viel  langsamer vonstatten als heute. Den Temperaturanstieg der letzten  Jahrzehnte können Wissenschaftler nur durch menschliche Einflüsse  erklären: So führte etwa die massenhafte Verbrennung fossiler Rohstoffe  zur Freisetzung großer Mengen CO, die in der Atmosphäre den natürlichen  Treibhauseffekt verstärken.&nbsp;</p>
</dd>
<dt>2.</dt>
<dd>2. Die Sonne ist  schuld am Klimawandel Falsch. Zwar schlagen sich Veränderungen der  Sonnenaktivität tatsächlich im Erdklima nieder. Nach Ansicht von  Forschern ist aber nur etwa ein Zehntel der heutigen Erderwärmung auf  die Sonne zurückzuführen, anderslautende Behauptungen halten einer  Prüfung nicht stand. Mindestens während der vergangenen fünfzig Jahre  wurde dieser natürliche Faktor durch menschliche Einflüsse überlagert.&nbsp;</p>
</dd>
<dt>3.</dt>
<dd>3. Seit 1998  erwärmt sich die Erde nicht mehr, der Klimawandel hat gestoppt Ein  Trugschluss. Temperaturschwankungen zwischen einzelnen Jahren sind nur  natürlich. Doch das Klima ist, salopp gesagt, der 30-jährige  Durchschnitt des Wetters ­ und die Durchschnittswerte zeigen weiter nach  oben. Das vergangene Jahrzehnt wirkt nur deshalb relativ kühl, weil  1998 das El-Niño-Phänomen die langfristige Erwärmung noch verstärkte und  dies ein außergewöhnlich heißes Jahr war. Die folgenden fielen dahinter  etwas zurück, aber insgesamt betrachtet war die vergangene Dekade  erneut wärmer als das vorherige Jahrzehnt ­ und sie war die wärmste  jemals registrierte!&nbsp;</p>
</dd>
<dt>4.</dt>
<dd>4. Die berühmte  »Hockeystick«-Kurve war eine Fälschung Nein. 1998 veröffentlichte der  US-Forscher Michael Mann eine erste Version dieser Grafik zum  Temperaturverlauf der letzten Jahrhunderte. Die zugrunde liegende  statistische Methode hatte aber Defizite, der Griff des Hockeyschlägers  erschien zu flach. Eine überarbeitete Fassung (siehe unten) ­ und viele  andere Berechnungen ­ bestätigen jedoch Manns Grundaussage:  Temperaturdaten lassen darauf schließen, dass es niemals in den  vergangenen tausend Jahren so warm war wie heute.&nbsp;</p>
</dd>
<dt>5.</dt>
<dd>5. Selbst eine  Verdoppelung von CO in der Atmosphäre hätte nur eine Erwärmung um etwa  ein Grad Celsius zur Folge Eine geschickte Untertreibung. Die direkte  Wirkung von zusätzlichem Kohlendioxid in der Atmosphäre ist zwar in der  Tat begrenzt. Doch sein Anstieg löst zahlreiche indirekte Wirkungen  (»Feedbacks«) aus. So steigt durch CO der Gehalt von Wasserdampf in der  Atmosphäre, was starke, weitere Erwärmung bedeutet. Es wird auch mehr  Wolken geben. Deren Wirkungen aufs Klima sind komplex. Wolken haben  sowohl kühlende als auch wärmende Effekte, und Skeptiker betonen die  Kühlwirkung. Doch die starken Klimaschwankungen der Erdgeschichte deuten  darauf hin, dass die Feedback-Effekte insgesamt stark sind ­ und die  Klimaskeptiker falschliegen.&nbsp;</p>
</dd>
<dt>6.</dt>
<dd>6. Hohe  CO-Konzentrationen in der Atmosphäre traten früher nach einer Erwärmung  auf; Kohlendioxid ist also Folge, nicht Ursache von Klimawandel Dieses  Argument beruht auf einer Vermischung urzeitlicher und moderner  Phänomene. In Zyklen von Zehntausenden von Jahren erwärmte sich die Erde  infolge orbitaler Ver ände rungen, die so erwärmten Ozeane setzten mit  einigen Hundert Jahren Verzögerung große Mengen CO frei ­ was den  Klimawandel dann weiter beschleunigte. Die gegenwärtige Situation ist  grundlegend anders: Die zusätzlichen Treibhausgase in der Atmosphäre  sind nachweislich vom Menschen verursacht und nicht Resultat einer  vorherigen Erwärmung.&nbsp;</p>
</dd>
<dt>7.</dt>
<dd>7. Es gibt keinen  wissenschaftlichen Konsens zum Klimawandel Falsch. Natürlich gibt es  auch beim Thema Erderwärmung Akademiker mit abweichenden Meinungen. Die  Klimaskeptiker jedoch kommen meist nicht aus der Klimaforschung, sondern  aus fachfremden Gebieten. Im Jahr 2009 ergab eine Umfrage der  University of Illinois unter mehr als 3000 Geowissenschaftlern, dass  rund 90 Prozent von ihnen sicher sind, dass der Mensch das Klima  aufheizt. Besonders groß war übrigens die Zustimmung unter Klimatologen  (bei Geologen aus der Erdölbranche betrug sie hingegen nur 47 Prozent).  Allgemein gilt: Je informierter ein Forscher, desto besorgter ist er in  der Regel über den Klimawandel.&nbsp;</p>
</dd>
</dl>
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<p>Dass solche Argumente auf offene Ohren stoßen, hat auch mit der  Glaubwürdigkeitskrise zu tun, in die die Wissenschaft vor einem Jahr  geschlittert ist. Nachdem der E-Mail-Verkehr der britischen <a href="http://www.cru.uea.ac.uk/" target="_blank">Climate Research Unit (CRU)</a> gehackt wurde, war in vielen Blättern von Fehlern in der Klimaforschung zu lesen. Auch der <a href="http://www.ipcc.ch/" target="_blank">Weltklimarat IPCC</a>, der 2007 noch den Friedensnobelpreis erhielt, geriet in die Kritik, als in einem seiner <a href="http://www.zeit.de/2010/05/U-IPCC" target="_blank">Reports ein peinlicher Fehler entdeckt</a> wurde.</p>
<p>Weniger ausführlich wurde über die Aufklärung dieser Vorwürfe berichtet. So hat sich nach diversen Untersuchungen die <a href="http://www.zeit.de/meinung/2009-12/kommentar-klimaforscher-skeptiker" target="_blank">»Climategate«-Affäre</a> in Luft aufgelöst. Verschiedene Gremien bemängelten zwar eine  Wagenburgmentalität einzelner Wissenschaftler oder lasche Kontrolle und  Ineffizienz in den IPCC-Gremien. Die jeweiligen Forschungsergebnisse  selbst wurden jedoch nicht beanstandet.</p>
<p>Am Ende blieben von vielen Vorwürfen lediglich zwei: eine falsche Jahreszahl im IPCC-Bericht zum möglichen Schmelzen der <a href="http://www.zeit.de/2010/05/U-IPCC-Kasten" target="_blank">Himalaya-Gletscher (2035 statt 2350)</a> sowie eine fehlerhafte Prozentangabe zu überflutungsbedrohten Gebieten  in Holland (die von der niederländischen Regierung falsch zugeliefert  worden war).</p>
<p>Der <a href="http://www.interacademycouncil.net/" target="_blank">Internationale Rat der Wissenschaftsakademien (IAC)</a> hat inzwischen Verbesserungen an den Arbeitsroutinen des IPCC  vorgeschlagen, und die britische Wetterbehörde will künftig alle  Klimadaten öffentlich zugänglich machen. Keiner der Vorwürfe berührte  die Kernaussagen des IPCC. Trotzdem kursieren die vermeintlichen  Skandale bis heute tausendfach in Internetblogs.</p>
<p>In einem Punkt haben Skeptiker recht: Nicht alle Details der  Erderwärmung sind geklärt. Doch ein hochkomplexes System wie das Klima  wird wohl niemals zu hundert Prozent verstanden sein. Der Weltklimarat  IPCC oder auch die britische Royal Society benennen in ihren Reports  ausdrücklich, worüber »breite Übereinstimmung« der Forscher besteht und  was »wichtige Unsicherheiten« sind: Zum Beispiel weiß die Wissenschaft  noch zu wenig über den Einfluss der Wolkenbildung.</p>
<p>Üblicherweise wogen solche Debatten jahrelang durch die Fachjournale,  ehe sie geklärt sind. »Dieses Hin- und Herrütteln findet inzwischen im  grellen Licht der Öffentlichkeit statt«, sagt Hartmut Grassl, der  71-jährige Doyen der deutschen Klimaforschung. Die Skeptiker picken sich  aus solchen Debatten die Unsicherheiten heraus. Mit der  wissenschaftlichen Grundtugend der Skepsis, mit sachlicher Kritik und  Prüfung, hat das wenig zu tun.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2010-07/sd-ipcc-klimaforschung" target="_blank">Der Hamburger Klimaforscher Hans von Storch</a> hat in einer Internetumfrage in die Szene hineingehorcht. Zwei Drittel  der Skeptiker erklärten da, sie hielten den Stand der Forschung für  nicht ausreichend, um irgendwelche Klimaschutzmaßnahmen zu beschließen –  sie lehnen also eigentlich die Klimapolitik ab. Damit, sagt Storch,  seien sie die »Speerspitze eines allgemeinen Unwohlseins«.  Verständlicherweise scheuten viele Menschen die tiefen Einschnitte in  den gewohnten Lebensstil, die wegen des Klimawandels anstünden.</p>
<p>Dieses Unwohlsein wird in den USA von einer professionellen  Kampagnenmaschinerie gefördert. Als Anfang der neunziger Jahre die  Beweise für den Klimawandel deutlicher wurden, gründeten Auto-, Erdöl-  und Kohlekonzerne Organisationen mit wohlklingenden Namen wie Global  Climate Coalition oder Information Council on the Environment. Sie  machten sich in Zeitungsanzeigen über Klimaforscher lustig: »Manche  sagen, die Erde erwärmt sich. Manche sagten auch, die Erde sei eine  Scheibe.« Über Jahre finanzierte der Ölriese Exxon mit Millionensummen  konservative Thinktanks wie das Heartland Institute, die mit  scheinobjektiven Publikationen Zweifel an der Erderwärmung schürten.</p>
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<p>Die Strategie sei alt und bewährt, schreibt die kalifornische <a href="http://historyweb.ucsd.edu/oreskes/pages/profile.html" target="_blank">Wissenschaftshistorikerin Naomi Oreskes</a> in ihrem neuen <a href="http://www.merchantsofdoubt.org/" target="_blank">Buch       <em>Merchants of Doubt</em></a> (Bloomsbury Press 2010). »Wenn Leute glauben, die Wissenschaft  streite sich noch, dann werden sie keine Politik unterstützen, die auf  dieser Wissenschaft basiert.« Nach diesem Muster hätten Firmen schon den  Zusammenhang von Zigarettenrauch und Krebs bestritten, die Ursachen des  Ozonlochs, die Risiken des Pestizids DDT oder eben heute den  Klimawandel. »Zweifel ist unser Produkt«, beschrieb 1969 ein  Tabakmanager in einem internen Memo den Kern der Strategie.</p>
<p>Eines der effektivsten Mittel sei, so Oreskes, irgendwelche  Akademiker aufzubieten, die vom Mainstream abweichende Meinungen  vertreten. Fast automatisch gelange man damit in die Medien, weil es  eine der Grundregeln des angelsächsischen Journalismus sei, immer auch  die Gegenseite zu präsentieren. Detailliert zeichnet Oreskes in ihrem  Buch nach, wie zu verschiedenen Themen dieselben »Experten« – etwa der  prominente US-Klimaskeptiker Fred Singer – als Zeugen der  Industrieposition auftraten.</p>
<p>Dank Holger Thuss sind ein paar Tropfen dieser Welle auch nach  Deutschland geschwappt. Der Präsident und Gründer von Eike arbeitete vor  Jahren für die <a href="http://cfact.de/" target="_blank">US-Lobbygruppe Cfact</a>.  Von dort, sagt CDU-Mitglied Thuss, habe er die Idee für Eike  mitgebracht. Anders als Cfact bekomme Eike aber kein Geld von Konzernen.  Es gebe nur private Kleinspender und weniger als hundert Mitglieder.  Das Geld reiche gerade, um einmal im Jahr eine Konferenz auszurichten.  2009 kam das Buffet noch aus dem Supermarkt, dieses Jahr kann man sich  erstmals einen Caterer leisten.</p>
<p>Die Tagung, die kommende Woche im Berliner Maritim-Hotel stattfindet,  zeigt, dass Eike trotz obskurer Thesen erfolgreich an einem Netzwerk  baut. Auf der Rednerliste steht mit Dieter Ameling der ehemalige  Präsident des deutschen Stahlindustrie-Verbandes. Mitveranstalter der  Tagung ist das marktradikale Berlin Manhattan Institut für  unternehmerische Freiheit – das hat zwar auch nur ein Ein-Mann-Büro,  sein Beirat voller Wirtschaftsprofessoren vermittelt aber Seriosität.  Auf der Einladung wird zudem die FDP-nahe <a href="http://www.freiheit.org/Aktuell/11c/index.html" target="_blank">Friedrich-Naumann-Stiftung</a> genannt (die aber auf Anfrage betont, die Tagung nicht aktiv zu unterstützen).</p>
<p>Vor allem in der FDP gibt es eine Affinität zum Thema. Die  Naumann-Stiftung war bereits mehrfach Mitveranstalter von  Skeptikerkonferenzen. »Es ist ein grundliberales Prinzip, wirklich alles  zu hinterfragen«, erklärt <a href="http://www.michael-kauch.de/" target="_blank">Michael Kauch, der umweltpolitische Sprecher der FDP-Fraktion</a>,  und setzt gleich hinzu: »Die Klimaskeptiker haben in der FDP aber jede  Abstimmung zur Klimapolitik haushoch verloren.« Wenn er über seine  Parteigenossen spricht, klingt Kauch etwas amüsiert. »Libertäre – nicht  Liberale! –neigen zu Klimaskeptizismus, weil sie eine kollektivistische  Verschwörung vermuten.«</p>
<p>So meinen manche FDP-Wirtschaftspolitiker, auf Basis des bisherigen  Wissensstandes dürfe man die Industrie nicht allzu sehr belasten. Als  die Bundesregierung vor ein paar Wochen die Ökosteuerprivilegien der  energieintensiven Industrie kürzen wollte, lud ein FDP-Abgeordneter  Eike-Leute und den US-Amerikaner Fred Singer zum Fachvortrag ein. In  einträchtiger Runde saßen nicht nur Lobbyisten der Gießerei- und der  Aluminiumbranche dabei, sondern auch <a href="http://www.marie-luise-doett.de/aktuelles/inhalt_presse.php" target="_blank">Marie-Luise Dött, die umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU</a>. Statt den Klimaskeptikern zu widersprechen, lobte sie Singers Vortrag als »sehr, sehr einleuchtend«.</p>
<p>Spricht man mit ihr über den Abend, erzählt sie freimütig, dass sie  seit 30 Jahren mit einem der Wortführer von Eike, dem pensionierten  Geologie-Professor Friedrich-Karl Ewert, befreundet sei. Und je länger  sie redet, desto mehr klingt sie selbst wie jemand von Eike. Klimawandel  habe es immer gegeben, sagt sie, aber »aus irgendwelchen Gründen« laufe  er jetzt schneller ab. Klar, »CO<sub>2</sub> spielt eine Rolle, aber  auch viele andere Dinge, Sonnenflecken zum Beispiel«. Sie finde es auch  »verdächtig, wenn sich alle immer nur auf den IPCC berufen«. Ihr  Fachreferent ist im Laufe des Gespräches blass geworden, jetzt schaltet  er sich ein: »Der IPCC ist für unsere Politik schon der Maßstab.« Dött  schüttelt den Kopf. Sie vertraut offenbar eher ihrem Freund von Eike.</p>
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<p>Wie kann die Klimaforschung auf diese sich verbreitende  Skeptikerhaltung reagieren? »Wir müssen unsere Erkenntnisse besser  erklären«, sagt der Klimaforscher Hans von Storch. Die Forscher dürften  nicht beleidigt sein, wenn man ihnen Vertrauen entziehe, sondern müssten  aktiv an dessen Wiedergewinnung arbeiten. So schlägt von Storch vor, zu  wichtigen Streitpunkten gemeinsam mit Kritikern Experimente zu  definieren – deren Ausgang dann beide Seiten anerkennen müssten.</p>
<p>Von Storch, den viele Skeptiker wegen solcher Vorschläge für einen  der ihren halten, macht sich jedoch über die Erfolgschancen seiner Idee  keine Illusionen. Zweimal habe er sich Skeptikertagungen angesehen, »das  Niveau war größtenteils katastrophal«. Vielen dort gehe es vor allem  ums Verbreiten vorgefasster Meinungen. »Ein wirkliches Interesse an  einer Diskussion war nicht zu erkennen.«</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/michaelsclimate.wordpress.com/859/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/michaelsclimate.wordpress.com/859/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/michaelsclimate.wordpress.com/859/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/michaelsclimate.wordpress.com/859/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/michaelsclimate.wordpress.com/859/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/michaelsclimate.wordpress.com/859/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/michaelsclimate.wordpress.com/859/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/michaelsclimate.wordpress.com/859/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/michaelsclimate.wordpress.com/859/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/michaelsclimate.wordpress.com/859/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/michaelsclimate.wordpress.com/859/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/michaelsclimate.wordpress.com/859/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/michaelsclimate.wordpress.com/859/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/michaelsclimate.wordpress.com/859/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=michaelsclimate.wordpress.com&amp;blog=10024246&amp;post=859&amp;subd=michaelsclimate&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>TAZ-Artikel zu Klimaskeptikern</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 12:01:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michaelsclimate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Climate change]]></category>
		<category><![CDATA[EIKE]]></category>
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		<category><![CDATA[Eike]]></category>
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		<category><![CDATA[Klimaskeptiker]]></category>

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		<description><![CDATA[TAZ-Artikel vom 26.11.10: Klimawissenschaftler wehren sich Schwur gegen Verschwörer Seit Jahren werden Klimaforscher mit absurden Behauptungen diskreditiert – oft ist dabei Politik im Spiel. Jetzt fangen die Wissenschaftler an, sich zu wehren. VON BERNHARD PÖTTER Hinter dieser Himmelsfassade in Peking steckt ein ganz normales Kraftwerk. Hinter Berichten über Klimawandellügen steckt oft Blödsinn. Foto: dapd Vier [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=michaelsclimate.wordpress.com&amp;blog=10024246&amp;post=854&amp;subd=michaelsclimate&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><span style="color:#ff0000;"><a href="http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/schwur-gegen-verschwoerer/" target="_blank">TAZ-Artikel vom 26.11.10:</a></span></p>
<p>Klimawissenschaftler wehren sich</p>
<h1>Schwur gegen Verschwörer</h1>
<p>Seit Jahren werden Klimaforscher mit absurden Behauptungen  diskreditiert – oft ist dabei Politik im Spiel. Jetzt fangen die  Wissenschaftler an, sich zu wehren. VON BERNHARD PÖTTER</p>
<p><a href="http://taz.de/uploads/hp_taz_img/xl/peking_himmel.20101126-12.jpg" target="fullImage"> <img src="http://taz.de/uploads/hp_taz_img/full/peking_himmel.20101126-12.jpg" alt="" /> </a>Hinter dieser Himmelsfassade in Peking steckt ein  ganz normales Kraftwerk. Hinter Berichten über Klimawandellügen steckt  oft Blödsinn. 	Foto: dapd</p>
<p>Vier Wochen vor dem Klimagipfel von Kopenhagen  schlug die Nachricht im November 2009 ein wie eine Bombe: Interne  E-Mails führender Klimawissenschaftler zeigten angeblich, wie diese ihre  Daten manipulierten, Informationen verweigerten und missliebige  Kritiker mundtot machten. Schnell entstand der Name &#8222;Climategate&#8220;, ein  angeblicher Beweis, dass übel gesinnte Wissenschaftler mit schlechten  Daten unnötigen Klimaschutz durchboxen wollten. Dann musste auch noch  der UN-Klimarat IPCC einen peinlichen Zahlendreher in seinem 4.  Klimabericht einräumen, der das Abschmelzen der Himalajagletscher bis  2035 statt korrekt bis 2350 voraussagte.</p>
<p>Ende 2009 war die Klimakonferenz in  Kopenhagen gescheitert und der gute Ruf der Klimawissenschaften  ruiniert. Ein Jahr später, vor dem wichtigen Gipfel im mexikanischen  Cancún, sind die Anschuldigungen aus &#8222;Climategate&#8220; vollständig  widerlegt. Daten sind nicht manipuliert worden, die Forschungsergebnisse  nicht zu beanstanden, haben voneinander unabhängige Studien des  britischen Parlaments, der University of East Anglia, der Penn State  University und die internationalen Dachorganisation der  Wissenschaftsakademien herausgefunden. Diese Freisprüche waren den  Medien höchstens Randnotizen wert. Nach dem Kalkül der Klimaskeptiker:  Ein Skandal wird entdeckt und mit viel medialem Theaterdonner verkündet,  der politische Schaden ist erreicht.</p>
<p>Doch jetzt wehren sich die Wissenschaftler.  Sie wollen sich nicht mehr von einer Allianz aus Journalisten, selbst  ernannten Experten und abweichenden Meinungsführern als Verschwörer und  Versager beschimpfen lassen. So meldeten sich Ende Oktober 700  Klimaexperten auf den Aufruf der &#8222;American Geophysical Union&#8220;, für  Experteninterviews mit Medien zur Verfügung zu stehen. An der  St.-Thomas-Universität im US-Staat Minnesota wird eine Art schnelle  Eingreiftruppe von Wissenschaftlern geplant, die extra in  klimaskeptischen Sendungen und konservativen Shows auftreten sollen. Die  Blogosphäre war bisher beherrscht von den teilweise absurden  Behauptungen der Skeptiker. Hier haben unter anderem der WWF zusammen  mit der UN-Foundation das &#8222;Project on Climate Science&#8220; gestartet: Die  Website listet seriöse wissenschaftliche Papiere und Kontakte auf, die  Klimaschützer nehmen selbst Kontakt mit Journalisten auf.</p>
<p>Im Frühjahr sprachen 225 US-Wissenschaftler, unter ihnen elf Nobelpreisträger, in der Zeitschrift <em>Science</em> von einer &#8222;McCarthy-artigen Verfolgung unserer Kollegen, basierend auf  Unterstellungen und unsinnigen Verallgemeinerungen, der Belästigung  durch Politiker, die ablenken wollen, um vom Handeln abzuhalten, und der  unverblümten Lügen, die über Wissenschaftler verbreitet werden&#8220;.</p>
<p>In Deutschland wandten sich Wissenschaftler  um den Chef des &#8222;Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung&#8220;, Hans  Joachim Schellnhuber, gegen &#8222;haltlose und verlogene Angriffe auf den  Klimaschutz&#8220;. Explizit nannten sie den Artikel &#8222;Die Wolkenschieber&#8220;, im  März dieses Jahres im<em> Spiegel </em>erschienen. Der Text habe  &#8222;kompletten Unfug&#8220; enthalten und &#8222;einen der staubigsten Ladenhüter im  Diskreditierungsgeschäft hervorgekramt&#8220;. In Frankreich forderten im  April über 400 Klimaexperten von der Wissenschaftsministerin ein  Machtwort gegen &#8222;Anschuldigungen und Lügen&#8220;, mit denen ihre Arbeit in  der letzten Zeit überzogen worden sei.</p>
<p>&#8222;Die Wissenschaftler haben gemerkt, dass das  keine rein wissenschaftliche Debatte ist&#8220;, sagt Bob Ward von der London  School of Economics, &#8222;sondern dass hier auch viel Politik im Spiel  ist.&#8220; Ward forderte bereits 2006 für die altehrwürdige britische Royal  Society den Ölmulti Exxon auf, die Finanzierung von Klimaskeptikern  einzustellen. Denn die führen seit den achtziger Jahren eine  Rufmordkampagne, zu der sich mächtige wirtschaftliche und politische  Interessen, journalistische Fehlleistungen und drittklassige  Wissenschaft verbündet haben. Bereits 2007 wies die US-Organisation  &#8222;Union of Concerned Scientists&#8220; in einem umfangreichen Report anhand  interner Dokumente und Mails nach, dass die Skeptiker in den USA einer  konzertierten Strategie der weltgrößten Ölfirma ExxonMobil und  konservativen Thinktanks folgten, in Verbund mit der Bush-Regierung.</p>
<p>Wie wenig Skrupel manche kennen,  demonstriert auch der ehemalige französische Forschungsministers und  Skeptiker-Guru Claude Allègre. Sein neues Buch enthält eine lange Liste  von Rechenfehlern, falschen Bezügen und schlichtem Nonsens. Das  Schmähwerk gehörte 2010 zu den Bestsellern in Frankreich.</p>
<p>Das neueste Buch der Historikerin und Expertin für die  Skeptikerszene, Naomi Oreskes von der University of San Diego,  bestätigt: Nach dem Vorbild der Tabakindustrie wurden unerwünschte  Forschungsergebnisse und kritische Wissenschaftler systematisch  bekämpft. Eine &#8222;Klimaverschwörung&#8220;, wie es vor allem Republikaner in den  USA den Wissenschaftlern und dem IPCC vorhalten, gibt es tatsächlich &#8211;  aber aufseiten der Skeptiker. &#8222;Man hat den Eindruck, dass es da eine  Menge psychologische Projektion gibt&#8220;, sagt Naomi Oreskes, &#8222;denn vieles,  was die Skeptiker den Wissenschaftler vorwerfen, praktizieren sie  selbst.&#8220;</p>
<p>Schon der Ort der Auseinandersetzung ist ein  Pluspunkt für die Skeptiker. Sie bringen ihre Thesen nicht in der  wissenschaftlichen Literatur mit ihren strengen Prüfkriterien unter,  sondern in den Medien. Die spielen in der Debatte oft eine unrühmliche  Rolle. Es fehlt an Zeit und Sachverstand, viele Wissenschaftsredaktionen  wurden ausgedünnt oder abgeschafft. Vor allem in den USA, so zeigen  Studien, ist der Eindruck erweckt worden, es gebe keinen Konsens unter  den Wissenschaftlern zum Klimawandel. In Wirklichkeit gab und gibt es  eine fast völlige Übereinstimmung über die Erderwärmung, diskutiert wird  nur noch das Ausmaß.</p>
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		<title>Artikel von Bill McKibben</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Oct 2010 14:59:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michaelsclimate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Climate change]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Climate politics]]></category>
		<category><![CDATA[Klimakatastrophe]]></category>
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		<description><![CDATA[Hier ein exzellenter Artikel des 350.org-Gründers Bill McKibben, publiziert am 4.8.10 bei TomDispatch.com We’re Hot as Hell and We’re Not Going to Take It Any More Three Steps to Establish a Politics of Global Warming By Bill McKibben Try to fit these facts together: * According to the National Oceanic and Atmospheric Administration, the planet has just [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=michaelsclimate.wordpress.com&amp;blog=10024246&amp;post=847&amp;subd=michaelsclimate&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Hier ein exzellenter Artikel des 350.org-Gründers Bill McKibben, publiziert am 4.8.10 bei <a href="http://www.tomdispatch.com/archive/175281/" target="_blank">TomDispatch.com</a></p>
<p><strong>We’re Hot as Hell and We’re Not Going to Take It Any More<br />
</strong><br />
<strong>Three Steps to Establish a Politics of Global Warming </strong><br />
By <a href="http://www.tomdispatch.com/authors/billmckibben" target="_blank">Bill McKibben</a></p>
<p>Try to fit these facts together:</p>
<p>* <a href="http://www.democracynow.org/2010/7/29/headlines/2000_2009_marked_warmest_decade_on_record" target="_blank">According</a> to  the National Oceanic and Atmospheric Administration, the planet has  just come through the warmest decade, the warmest 12 months, the warmest  six months, and the warmest April, May, and June on record.</p>
<p>* A “staggering” new <a href="http://www.scientificamerican.com/article.cfm?id=phytoplankton-population" target="_blank">study</a> from  Canadian researchers has shown that warmer seawater has reduced  phytoplankton, the base of the marine food chain, by 40% since 1950.</p>
<p>* <a href="http://www.wunderground.com/blog/JeffMasters/comment.html?entrynum=1546" target="_blank">Nine nations</a> have  so far set their all-time temperature records in 2010, including Russia  (111 degrees), Niger (118), Sudan (121), Saudi Arabia and Iraq (126  apiece), and Pakistan, which also set the <a href="http://www.wunderground.com/blog/JeffMasters/comment.html?entrynum=1498&amp;tstamp=" target="_blank">new all-time Asia record</a> in May: a hair under 130 degrees. I can turn my oven to 130 degrees.</p>
<p>* And then, in late July, the U.S. Senate decided to do exactly  nothing about climate change. They didn’t do less than they could have  &#8212; they did <em>nothing</em>, preserving a perfect two-decade bipartisan  record of no action. Senate majority leader Harry Reid decided not even  to schedule a vote on legislation that would have capped carbon  emissions.</p></blockquote>
<p><a name="more"></a></p>
<p>I wrote the first book for a general audience on global warming back  in 1989, and I’ve spent the subsequent 21 years working on the issue.  I’m a mild-mannered guy, a Methodist Sunday School teacher. Not quick to  anger. So what I want to say is: this is fucked up. The time has come  to get mad, and then to get busy.</p>
<p>For many years, the lobbying fight for climate legislation on Capitol  Hill has been led by a collection of the most corporate and moderate  environmental groups, outfits like the Environmental Defense Fund. We  owe them a great debt, and not just for their hard work. We owe them a  debt because they did everything the way you’re supposed to: they wore  nice clothes, lobbied tirelessly, and compromised at every turn.</p>
<p>By the time they were done, they had a bill that only capped carbon  emissions from electric utilities (not factories or cars) and was so  laden with gifts for industry that if you listened closely you could  actually hear the oinking. They bent over backwards like Soviet  gymnasts.  Senator John Kerry, the legislator they worked most closely  with, issued this rallying cry as the final negotiations began: &#8222;We  believe we have compromised significantly, and we&#8217;re prepared to  compromise further.”</p>
<p><em>And even that was not enough. </em> They were left out to dry by  everyone &#8212; not just Reid, not just the Republicans. Even President  Obama wouldn’t lend a hand, investing not a penny of his political  capital in the fight.</p>
<p>The result: total defeat, no moral victories.</p>
<p><strong>Now What?</strong></p>
<p>So now we know what we didn’t before: making nice doesn’t work. It  was worth a try, and I’m completely serious when I say I’m grateful they  made the effort, but it didn’t even come close to working. So we better  try something else.</p>
<p>Step one involves actually talking about global warming.  For years  now, the accepted wisdom in the best green circles was: talk about  anything else &#8212; energy independence, oil security, beating the Chinese  to renewable technology. I was at a session convened by the White House  early in the Obama administration where some polling guru solemnly  explained that “green jobs” polled better than “cutting carbon.”</p>
<p>No, really?  In the end, though, all these focus-group favorites are  secondary.  The task at hand is keeping the planet from melting. We need  everyone &#8212; beginning with the president &#8212; to start explaining that  basic fact at every turn.</p>
<p>It <em>is</em> the heat, and also the humidity.  Since warm air holds  more water than cold, the atmosphere is about 5% moister than it was 40  years ago, which explains the freak downpours that seem to happen  someplace on this continent every few days.</p>
<p>It <em>is</em> the carbon &#8212; that’s why the seas are turning acid, a  point Obama could have made with ease while standing on the shores of  the Gulf of Mexico. “It’s bad that it’s black out there,” he might have  said, “but even if that oil had made it safely ashore and been burned in  our cars, it would still be wrecking the oceans.” Energy independence  is nice, but you need a planet to be energy independent on.</p>
<p><a href="http://www.amazon.com/dp/0805090568/ref=nosim/?tag=tomdispatch-20" target="_blank"><img src="http://www.tomdispatch.com/images/managed/mckibben_eaarth.gif" alt="" hspace=" alt=" vspace="6" align="left" /></a>Mysteriously  enough, this seems to be a particularly hard point for smart people to  grasp. Even in the wake of the disastrous Senate non-vote, the Nature  Conservancy’s climate expert <a href="http://www.nytimes.com/2010/07/28/opinion/28friedman.html" target="_blank">told</a> <em>New York Times</em> columnist Tom Friedman, “We have to take climate change out of the  atmosphere, bring it down to earth, and show how it matters in people’s  everyday lives.” Translation: ordinary average people can’t possibly  recognize the real stakes here, so let’s put it in language they can  understand, which is about their most immediate interests. It’s both  untrue, as I’ll show below, and incredibly patronizing. It is, however,  exactly what we’ve been doing for a decade and clearly, It Does Not  Work.</p>
<p>Step two, we have to ask for what we actually need, not what we  calculate we might possibly be able to get. If we’re going to slow  global warming in the very short time available to us, then we don’t  actually need an incredibly complicated legislative scheme that gives  door prizes to every interested industry and turns the whole operation  over to <a href="http://www.rollingstone.com/politics/news/12697/64796" target="_blank">Goldman Sachs</a> to run.  We need a stiff price on carbon, set by the scientific  understanding that we can’t still be burning black rocks a couple of  decades hence. That undoubtedly means upending the future business plans  of Exxon and BP, Peabody Coal and Duke Energy, not to speak of everyone  else who’s made a fortune by treating the atmosphere as an open sewer  for the byproducts of their main business.</p>
<p>Instead they should pay through the nose for that sewer, and here’s the crucial thing: <em>most of the money raised in the process should be returned directly to American pockets</em>.  The monthly check sent to Americans would help fortify us against the  rise in energy costs, and we’d still be getting the price signal at the  pump to stop driving that SUV and start insulating the house. We also  need to make real federal investments in energy research and  development, to help drive down the price of alternatives &#8212; the  Breakthrough Institute <a href="http://thebreakthrough.org/ideas.shtml" target="_blank">points out</a>,  quite rightly, that we’re crazy to spend more of our tax dollars on  research into new drone aircraft and Mars orbiters than we do on  photovoltaics.</p>
<p>Yes, these things are politically hard, but they’re not impossible. A  politician who really cared could certainly use, say, the platform  offered by the White House to sell a plan that taxed BP and actually  gave the money to ordinary Americans. (So far they haven’t even used the  platform offered by the White House to <a href="http://putsolaron.it/" target="_blank">reinstall</a> the rooftop solar panels that Jimmy Carter put there in the 1970s and Ronald Reagan took down in his term.)</p>
<p>Asking for what you need doesn’t mean you’ll get all of it.   Compromise still happens. But as David Brower, the greatest  environmentalist of the late twentieth century, <a href="http://www.commondreams.org/views/121000-104.htm" target="_blank">explained</a> amid the fight to save the Grand Canyon: “We are to hold fast to what  we believe is right, fight for it, and find allies and adduce all  possible arguments for our cause. If we cannot find enough vigor in us  or them to win, then let someone else propose the compromise. We  thereupon work hard to coax it our way. We become a nucleus around which  the strongest force can build and function.”</p>
<p>Which leads to the third step in this process. If we’re going to get  any of this done, we’re going to need a movement, the one thing we  haven’t had. For 20 years environmentalists have operated on the notion  that we’d get action if we simply had scientists explain to politicians  and CEOs that our current ways were <a href="http://www.tomdispatch.com/post/174949/mike_davis_welcome_to_the_next_epoch" target="_blank">ending the Holocene</a>,  the current geological epoch. That turns out, quite conclusively, not  to work. We need to be able to explain that their current ways will end  something they actually care about, i.e. their careers. And since we’ll  never have the cash to compete with Exxon, we better work in the  currencies we can muster: bodies, spirit, passion.</p>
<p><strong>Movement Time</strong></p>
<p>As Tom Friedman put it in a strong <a href="http://www.nytimes.com/2010/07/25/opinion/25friedman.html" target="_blank">column</a> the day after the Senate punt, the problem was that the public “never  got mobilized.” Is it possible to get people out in the streets  demanding action about climate change? Last year, with almost no money,  our scruffy little outfit, <a href="http://www.350.org/" target="_blank">350.org</a>, managed to organize what <em>Foreign Policy</em> <a href="http://www.foreignpolicy.com/articles/2009/11/30/the_fp_top_100_global_thinkers?page=full" target="_blank">called</a> the “largest ever coordinated global rally of any kind” on any issue &#8212;  5,200 demonstrations in 181 countries, 2,000 of them in the U.S.A.</p>
<p>People were rallying not just about climate change, but around a  remarkably wonky scientific data point, 350 parts per million carbon  dioxide, which NASA’s James Hansen and his colleagues have <a href="http://arxiv.org/pdf/0804.1126" target="_blank">demonstrated</a> is the most we can have in the atmosphere if we want a planet “similar  to the one on which civilization developed and to which life on earth is  adapted.” Which, come to think of it, we do. And the “we,” in this  case, was not rich white folks. If you look at the <a href="http://www.flickr.com/photos/350org/sets/" target="_blank">25,000 pictures in our Flickr account</a>,  you’ll see that most of them were poor, black, brown, Asian, and young  &#8212; because that’s what most of the world is. No need for vice-presidents  of big conservation groups to patronize them: shrimpers in Louisiana  and women in burqas and priests in Orthodox churches and slumdwellers in  Mombasa turned out to be completely capable of understanding the threat  to the future.</p>
<p>Those demonstrations were just a start (one we should have made long  ago). We’re following up in October &#8212; on 10-10-10 &#8212; with a <a href="http://www.350.org/" target="_blank">Global Work Party</a>.  All around the country and the world people will be putting up solar  panels and digging community gardens and laying out bike paths. Not  because we can stop climate change one bike path at a time, but because  we need to make a sharp political point to our leaders: we’re getting to  work, what about you?</p>
<p>We need to shame them, starting now. And we need everyone working  together. This movement is starting to emerge on many fronts. In  September, for instance, opponents of mountaintop removal are <a href="http://appalachiarising.org/" target="_blank">converging on DC</a> to demand an end to the coal trade. That same month, Tim DeChristopher  goes on trial in Salt Lake City for monkey-wrenching oil and gas  auctions by submitting phony bids.  (Naomi Klein and Terry Tempest  Williams have called for folks to <a href="http://www.peacefuluprising.org/" target="_blank">gather at</a> the courthouse.)</p>
<p>The big environmental groups are starting to wake up, too.  The Sierra Club has a dynamic new leader, <a href="http://www.care2.com/causes/trailblazers/blog/the-greatest-generation/" target="_blank">Mike Brune</a>,  who’s working hard with stalwarts like Greenpeace and Friends of the  Earth. (Note to enviro groups: working together is fun and useful). <a href="http://interfaithpowerandlight.org/" target="_blank">Churches</a> are getting involved, as well as mosques and synagogues. <a href="http://energyactioncoalition.org/" target="_blank">Kids are leading</a> the fight, all over the world &#8212; they have to live on this planet for  another 70 years or so, and they have every right to be pissed off.</p>
<p><em>But no one will come out to fight for watered down and weak legislation. </em>That’s not how it works. You don’t get a movement unless you take the other two steps I’ve described.</p>
<p>And in any event it won’t work overnight.  We’re not going to get the  Senate to act next week, or maybe even next year. It took a decade  after the Montgomery bus boycott to get the Voting Rights Act. But if  there hadn’t been a movement, then the Voting Rights Act would have  passed in… never. We may need to get arrested.  We definitely need art,  and music, and disciplined, nonviolent, but very real anger.</p>
<p>Mostly, we need to tell the truth, resolutely and constantly. Fossil  fuel is wrecking the one earth we’ve got. It’s not going to go away  because we ask politely. If we want a world that works, we’re going to  have to raise our voices.</p>
<p><em>Bill McKibben is founder of <a href="http://www.350.org/" target="_blank">350.org</a> and the author, most recently, of <a href="http://www.amazon.com/dp/0805090568/ref=nosim/?tag=tomdispatch-20" target="_blank">Eaarth: Making a Life on a Tough New Planet</a>. Earlier this year the Boston Globe <a href="http://www.boston.com/ae/books/articles/2010/05/30/facing_cold_hard_truths_about_global_warming/" target="_blank">called</a> him “probably the country’s leading environmentalist” and Time <a href="http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,1982309,00.html" target="_blank">described</a> him as “the planet’s best green journalist.” He’s a scholar in  residence at Middlebury College. To hear him discuss why the public   needs to lead the fight against global warming</em><em> in Timothy MacBain&#8217;s latest TomCast audio interview,</em><em> click <a href="http://tomdispatch.blogspot.com/2010/08/pressure-cooking.html" target="_blank">here</a> or, to download it to your iPod, 

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		<title>Ich traf Lord Monckton!</title>
		<link>http://michaelsclimate.wordpress.com/2010/10/16/ich-traf-lord-monckton-2/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Oct 2010 15:12:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michaelsclimate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Climate change]]></category>
		<category><![CDATA[EIKE]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaskepsis]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Climate politics]]></category>
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		<category><![CDATA[Klimakatastrophe]]></category>
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		<category><![CDATA[Klimaskeptiker]]></category>
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		<description><![CDATA[Was würde herauskommen, wenn man Baron Münchhausen und Mr Bean kreuzen könnte? &#8211; Lord Monckton! Hier eine kleine Einleitung für Laien: Für die Klimaleugnerszene ist Lord Monckton so eine Art Galionsfigur, ein Scharfmacher und Populist, der mit ziemlich pathologischer Gehässigkeit vorzugsweise auf Klimawissenschaftler und Nature-Redakteure eindrischt. Jugendliche Klimaaktivisten in Kopenhagen bezeichnete er auch schon mal [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=michaelsclimate.wordpress.com&amp;blog=10024246&amp;post=820&amp;subd=michaelsclimate&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><em><strong>Was würde herauskommen, wenn man Baron Münchhausen und Mr Bean kreuzen könnte? &#8211; Lord Monckton!</strong></em></p>
<div id="attachment_839" class="wp-caption aligncenter" style="width: 414px"><a href="http://michaelsclimate.files.wordpress.com/2010/10/lordmonckton1.jpeg"><img class="size-full wp-image-839" title="lordmonckton" src="http://michaelsclimate.files.wordpress.com/2010/10/lordmonckton1.jpeg?w=500" alt=""   /></a><p class="wp-caption-text">Klima-und HIV-Experte: Lord Monckton</p></div>
<p>Hier eine kleine Einleitung für Laien: Für die Klimaleugnerszene ist Lord Monckton so eine Art Galionsfigur, ein Scharfmacher und Populist, der mit ziemlich pathologischer Gehässigkeit vorzugsweise auf Klimawissenschaftler und Nature-Redakteure eindrischt. Jugendliche Klimaaktivisten in Kopenhagen bezeichnete er auch schon mal als &#8222;Hitlerjugend&#8220; (<a href="http://sppiblog.org/news/hitler-youth-in-denmark-again" target="_blank">link</a>), &#8222;Nature&#8220;-Redakteure als &#8222;jammernde Idioten&#8220;. Bis jetzt konnte ich mir Monckton´s Popularität nur damit erklären kann, dass seine Anhänger seine Beiträge zur „Klimadebatte“ entweder nie lesen oder einfach kein ordentliches Englisch verstehen. EIKE-Autor Rudolf Kipp lobhudelt über ihn: „Kaum eine Persönlichkeit in den Reihen der Kritiker an der Wissenschaft und Politik,&#8230;., ist in der Lage seine Argumente ähnlich überzeugend, elegant und eloquent auf den Punkt zu bringen.“</p>
<p>Ich hatte im Mai die überaus amüsante Gelegenheit, ihn am CFACT-Stand auf der Bonner Klimakonferenz ein bisschen zu interviewen. Neben viel komödiantischem Unterhaltungswert bekam ich etliche neue „Erkenntnisse“ aus der Wunderwelt des alten Lords&#8230;.</p>
<div id="attachment_829" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://michaelsclimate.files.wordpress.com/2010/10/monckton_and_me.jpg"><img class="size-full wp-image-829" title="monckton_and_me" src="http://michaelsclimate.files.wordpress.com/2010/10/monckton_and_me.jpg?w=500&#038;h=375" alt="" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Klimakonferenz Bonn 2010: Monckton erklärt mir seine wundersame Welt</p></div>
<p>Hier nur ein paar Auszüge aus unserem „Gespräch“:</p>
<ol>
<li>Monckton      bezeichnet sich selbst als Wissenschaftler. Ich fragte ihn  nach seiner      Profession. Er sagte, er ist Mathematiker. Ich fragte:  „&#8230;by training“? Monckton: “No,      by experience. I´m architect”.        (In sonstigen Quellen wird er als Journalist gehandelt..???)</li>
<li>Monckton      behauptete weiterhin, er könnte alle seine Thesen selbst beweisen. Er      betreibt laut eigner Aussage quasi eigne Klimaforschung und rechnet sogar      eigne Klimamodelle auf seinem Rechner! Anstatt teuerer Supercomputer      reicht ihm ein PC und sein selbsterfundener Algorithmus!</li>
<li>Dann kam noch ein ganz wilde These: Er behauptete tatsächlich, die Erde würde sich seit 1698 konstant      erwärmen. Also irgendwie ganz natürlich. &#8222;Exakt seit 1698?&#8220;, frage ich. Monckton: &#8222;Ja exakt&#8220;. Er hat nämlich die      Temperaturaufzeichnungen eines englischen Klosters ausgewertet (ho ho!!!). Ich (schon      sehr amüsiert) frage ein bisschen naiv nach: „ Und damit lassen sich die Globaltemperaturen der letzten 312 Jahre belegen?“. Monckton: „Ja, ich kann das beweisen.“</li>
<li>Er      behauptet auch- man höre und staune-, er vertraue nur auf peer-reviewte (also echt wissenschaftliche) Literatur. Als ich      um ein paar Literaturhinweise bat-nichts. Als ich fragte, ob er „Nature“      für seriös hält, bejahte er. Auf Nachfrage konnte er sich nicht erinnern,      dass er noch neulich die Todesstrafe für &#8222;Nature&#8220;- Redakteure gefordert hatte.</li>
<li>Als      er schon etwas genervt war, verwies er auf seine Publikationen. Ich hakte      nach und wollte wissen, wo und wann und was er denn publiziert habe. Er      gab mir ein paar Hinweise und tatsächlich gibt es ein paar Zeitungsartikel von ihm-      allerdings nichts davon peer-reviewt. &#8211; Neben jeder Menge Klimaleugnung schrieb er u.a. einen Artikel zur Übertragung von HIV durch Küssen&#8230;.!!! <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1245764/pdf/bmjcred00011-0052a.pdf" target="_blank">(link</a>)</li>
</ol>
<p>Fakt ist: Der Kerl hat nicht alle Tassen im Schrank. Ein von Wahnvorstellungen getriebener Aufschneider und Hochstapler, dessen einzige wirkliche Expertise im endlosen Schwafeln und dem Verteilen von Beleidigungen besteht.</p>
<p>Mein aufrichtiges Mitleid mit jedem, der diesem Mega-Spinner nur ein einziges Wort glaubt oder sogar mit ihm zusammenarbeitet. Sorry EIKE!</p>
<p>Michael</p>
<p>P.S.: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Lord_Monckton" target="_blank">Wikipedia zu Lord Monckton</a></p>
<p>P.S.S.: <a href="http://michaelsclimate.wordpress.com/2010/04/10/eike-updated-v-paranoia-pur/" target="_blank">Mein früherer Blogpost zu L.M.</a></p>
<p>P.S.S. <a href="http://michaelsclimate.wordpress.com/category/eike-2/" target="_blank">Weitere Artikel zu EIKE</a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/michaelsclimate.wordpress.com/820/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/michaelsclimate.wordpress.com/820/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/michaelsclimate.wordpress.com/820/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/michaelsclimate.wordpress.com/820/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/michaelsclimate.wordpress.com/820/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/michaelsclimate.wordpress.com/820/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/michaelsclimate.wordpress.com/820/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/michaelsclimate.wordpress.com/820/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/michaelsclimate.wordpress.com/820/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/michaelsclimate.wordpress.com/820/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/michaelsclimate.wordpress.com/820/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/michaelsclimate.wordpress.com/820/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/michaelsclimate.wordpress.com/820/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/michaelsclimate.wordpress.com/820/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=michaelsclimate.wordpress.com&amp;blog=10024246&amp;post=820&amp;subd=michaelsclimate&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<media:content url="http://michaelsclimate.files.wordpress.com/2010/10/monckton_and_me.jpg" medium="image">
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	</item>
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		<title>Energiepolitischer Appell der Atombosse: Man unterstützt sich selbst !</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 17:40:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michaelsclimate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[AKW]]></category>
		<category><![CDATA[Anti-Atomkraft]]></category>
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		<category><![CDATA[Energiezukunft für Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Save the planet]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8212;-  Ein Artikel von Peter Hartmann und mir. &#8212;&#8211; Unter dem Titel „Energiepolitischer Appell“ veröffentlichte Mitte August eine Allianz aus Vertretern der deutschen Atomwirtschaft und anderen Großkonzernen eine großangelegte Anzeigenkampagne in diversen deutschen Tageszeitungen. Offiziell ging es um &#8222;eine sichere, saubere und bezahlbare Energieversorgung&#8220; und &#8222;die Sicherung der Lebensgrundlagen von morgen&#8220;. Um nicht den Eindruck [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=michaelsclimate.wordpress.com&amp;blog=10024246&amp;post=767&amp;subd=michaelsclimate&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;">&#8212;-  Ein Artikel von Peter Hartmann und mir. &#8212;&#8211;</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;">
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;">Unter dem Titel <strong>„Energiepolitischer Appell“</strong> veröffentlichte Mitte August eine Allianz aus Vertretern der deutschen Atomwirtschaft und anderen Großkonzernen eine großangelegte Anzeigenkampagne in diversen deutschen Tageszeitungen. Offiziell ging es um <em>&#8222;eine sichere, saubere und bezahlbare Energieversorgung&#8220;</em> und <em>&#8222;die Sicherung der Lebensgrundlagen von morgen&#8220;</em>. Um nicht den Eindruck zu erwecken, es ginge ausschließlich um die <em>&#8222;Lebensgrundlagen&#8220; </em>von RWE &amp; Co., wurde zeitgleich mit dem Atomappell eine Online-Unterschriftenaktion gestartet. Man wollte offensichtlich beweisen, dass es auch in der Bevölkerung eine breite Unterstützung für Laufzeitverlängerungen gibt.</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;"><a href="http://www.energiezukunftdeutschland.de/" target="_blank">Hier das Link </a>&#8230;.</p>
<p><a href="http://michaelsclimate.files.wordpress.com/2010/09/unbenannt-1-kopie.jpg"><img title="Unbenannt-1 Kopie" src="http://michaelsclimate.files.wordpress.com/2010/09/unbenannt-1-kopie.jpg?w=385&#038;h=107" alt="" width="385" height="107" /></a></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;">Auch wenn ein roter Liveticker auf der Webseite des Atomappelles  suggeriert, dass es  einen steten und mächtigen Zustrom neuer Unterstützer gibt, so ist die tatsächliche Zahl von Unterschriften doch recht überschaubar. Seit Tagen dümpelt der Wert um die 16.000 rum.</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;">Noch schmalbrüstiger wird diese PRO-Atompetition, wenn man genau hinschaut, wo die Unterstützerszene denn so herkommt und was sie antreibt. Ist es <em>&#8222;Mut und Realismus für Deutschlands Energiezukunft&#8220;</em>?</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;"><em><strong>Oder was sonst treibt die PRO-Atombewegung an?</strong></em></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;">Ein erster Hinweis ist ein Spiegel-Artikel vom 18.9.10. Titel: <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,717403,00.html" target="_blank">&#8222;Biblis feiert den Atomdeal&#8220;</a> (<a href="http://michaelsclimate.files.wordpress.com/2010/09/biblis_feiert1.pdf">pdf</a>)</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;"><strong><em>Alles nur ein Haufen Opportunisten, die um ihren gutbezahlten Job im AKW fürchten? </em></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;">Hierzu eine kleine statistische Auswertung (Stand: 15.09.10)</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;">Insgesamt hatten bis zum 15.September 13510 Menschen den Atomappell unterschrieben.</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;">Die Auswertung der regionalen Verteilung (auf Basis von PLZ-Bereichen) ergibt folgende Ergebnisse:</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;">
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;"><strong>1. </strong>Bei der absoluten Anzahl von Unterschriften liegt Essen auf Platz 1 (662 Unterschriften), gefolgt von Karlsruhe (252) , Düsseldorf (250), Hamburg (245) und Dortmund (225).</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;">Nicht wirklich überraschend, denn die 4 Atomkonzerne haben eben genau dort ihre Firmensitze bzw. große Niederlassungen.</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;">
<ul>
<li>Essen: RWE AG Hauptsitz,  EO.N Ruhrgas AG</li>
<li>Karlsruhe: ENBW AG Hauptsitz</li>
<li>Düsseldorf: EO.N AG Hauptsitz</li>
<li>Hamburg: Vattenfall Europe Distribution und andere Konzernteile</li>
<li>Dortmund: RWE Vertrieb, RWE Dienstleistungen, RWE Netzservice u.a.</li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;">
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;"><strong>Fazit: </strong>Allein mehr als 10 % der PRO-Atomunterschriften kommt aus 5 Städten, in denen die 4 Atomkonzerne ihren Sitz oder mindestens eine große Zweigstelle haben.</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;">
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;"><strong>2.</strong> Nimmt man die relative Anzahl von Unterschriften im Vergleich zur Einwohnerzahl als Grundlage, ergibt sich folgendes Ergebnis:</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;">
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;">Unterstützerdichte (Unterschriften pro 100.000 Einwohner), Rangfolge:</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;">
<ol style="margin-top:0;" type="1">
<li class="MsoNormal" style="line-height:150%;">Grundremmingen      (1850) – <strong>AKW Standort</strong></li>
<li class="MsoNormal" style="line-height:150%;">Brokdorf (1262)      – <strong>AKW Standort</strong></li>
<li class="MsoNormal" style="line-height:150%;">Bedburg (825) –      RWE Gewerbepark &amp; Braunkohleindustrie</li>
<li class="MsoNormal" style="line-height:150%;">Neckarwestheim      (813) – <strong>AKW Standort</strong></li>
<li class="MsoNormal" style="line-height:150%;">Biblis (737) – <strong>AKW      Standort</strong></li>
<li class="MsoNormal" style="line-height:150%;">Niederaichbach      (703) – <strong>AKW Isar</strong></li>
<li class="MsoNormal" style="line-height:150%;">Beidenfleth (631      )- Nachbarschaft zu AKW Brokdorf</li>
<li class="MsoNormal" style="line-height:150%;">Neunkirchen      (608) &#8211; Nachbarschaft zu AKW Obrigheim (abgeschaltet)</li>
<li class="MsoNormal" style="line-height:150%;">Inden (573 ) –      RWE Braunkohle</li>
<li class="MsoNormal" style="line-height:150%;">&#8230;.</li>
<li class="MsoNormal" style="line-height:150%;">Brunsbüttel (468      ) –<strong> AKW Standort</strong></li>
<li class="MsoNormal" style="line-height:150%;">Grafenrheinfeld      (449 ) – <strong>AKW Standort</strong></li>
</ol>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;"><strong> </strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;"><strong>3. </strong>Nicht nur AKW Standorte selbst zeigen hohe Unterstützerdichten, sondern auch Gemeinden in deren Umgebung.</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;">Errechnet man den durchschnittlichen Anteil von PRO-Atom Unterzeichnern im Umkreis von 5 bis 30 km Entfernung von einem AKW, dann ergibt sich folgende Statistik:</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;">
<div>
<table style="margin-left:99.5pt;border-collapse:collapse;border:medium none;height:166px;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="0" width="336">
<tbody>
<tr>
<td style="width:171.65pt;border:.5pt solid windowtext;padding:0 3.5pt;" width="229" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;line-height:150%;">Entfernung vom AKW</p>
</td>
<td style="width:200.35pt;padding:0 3.5pt;" width="267" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;line-height:150%;">durchschnittl. Unterstützerdichte</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;line-height:150%;">Unterschriften pro 100.000 Einw.</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:171.65pt;padding:0 3.5pt;" width="229" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;line-height:150%;">5 km</p>
</td>
<td style="width:200.35pt;padding:0 3.5pt;" width="267" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;line-height:150%;">135</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:171.65pt;padding:0 3.5pt;" width="229" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;line-height:150%;">10 km</p>
</td>
<td style="width:200.35pt;padding:0 3.5pt;" width="267" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;line-height:150%;">97</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:171.65pt;padding:0 3.5pt;" width="229" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;line-height:150%;">20 km</p>
</td>
<td style="width:200.35pt;padding:0 3.5pt;" width="267" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;line-height:150%;">57</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:171.65pt;padding:0 3.5pt;" width="229" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;line-height:150%;">30 km</p>
</td>
<td style="width:200.35pt;padding:0 3.5pt;" width="267" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;line-height:150%;">40</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:171.65pt;padding:0 3.5pt;" width="229" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;line-height:150%;">Vergleich: Deutschland</p>
</td>
<td style="width:200.35pt;padding:0 3.5pt;" width="267" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;line-height:150%;">16</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;">
<p>4.  Auch eine geostatistische Cluster-Analyse (ArcGIS Hotspot Analysis  Algorithmus) zeigt einen deutlichen Zusammenhang von PRO Atom  Ballungszentren in der Nähe von Kernkraftwerken, aber auch in den  Braunkohlerevieren im Rheinland und in der Lausitz.</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://michaelsclimate.files.wordpress.com/2010/09/hotspots_legende1.jpg"><img class="aligncenter" style="border:1px solid black;" title="hotspots_legende" src="http://michaelsclimate.files.wordpress.com/2010/09/hotspots_legende1.jpg?w=407&#038;h=575" alt="Unterzeichnerdichte: Hotspots (rot) &amp; Coldspots (blau)" width="407" height="575" /></a></p>
<p style="text-align:left;">Unterzeichnerdichte: Hotspots rot &amp; Coldspots blau (zum Vergößern auf das Bild klicken, als <a href="http://michaelsclimate.files.wordpress.com/2010/09/hotspots_legende.pdf">PDF</a>)</p>
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:left;">4. Noch deutlicher wird der Zusammenhang am Beispiel der Kernkraftwerke Brokdorf und Brunsbüttel.</p>
<p style="text-align:left;">
<p><a href="http://michaelsclimate.files.wordpress.com/2010/09/ausschnitt1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-817" title="ausschnitt" src="http://michaelsclimate.files.wordpress.com/2010/09/ausschnitt1.jpg?w=500&#038;h=706" alt="" width="500" height="706" /></a></p>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;">(zum Vergößern auf das Bild klicken, als <a href="http://michaelsclimate.files.wordpress.com/2010/09/ausschnitt.pdf">PDF</a>)</p>
<p style="text-align:left;">Schön zu sehen. Die meiste Unterstützung gibt es in Brokdorf und Brunsbüttel selbst sowie in den angrenzenden Orten rechts der Elbe. Auf dem anderen Elbufer und damit verkehrstechnisch von den AKW´s weit entfernt-kaum eine Handvoll Unterschriften.</p>
<p style="text-align:left;">&#8212;&#8211;</p>
<p style="text-align:left;"><strong>Fazit: </strong>Alles deutet darauf hin, dass die Mehrheit der Unterstützer aus den Reihen der Atomkonzerne selbst kommt. Insofern geht es den Unterzeichnern mitnichten um  <em>&#8222;die Sicherung der Lebensgrundlagen von morgen und die Zukunftsfähigkeit des Standortes Deutschland&#8220;</em>, wohl aber um die Sicherung hoher Profite und Gehälter sowie die &#8222;Zukunftsfähigkeit&#8220; der Strommonopolisten selbst.</p>
<p style="text-align:left;"><strong>Als repräsentatives Stimmungsbild aus der Mitte der Gesellschaft ist die Petition ganz klar ein Schuss in den Ofen. Oder einfach nur peinlich&#8230;..</strong></p>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;"><strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;">P.S. Um Mißverständnissen vorzubeugen &#8211; Opportunismus ist verständlich und legitim, wenn es um den eignen Job geht. Aber wenn  milliardenschwere Konzerne politische Entscheidungen in ihrem Interesse beeinflussen können, dann sind wir am Ende von dessen, was wir Demokratie nennen.</p>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;">
<p><span style="font-size:12pt;font-family:&amp;"> </span></p>
<p><img src="/DOKUME%7E1/Datsche/LOKALE%7E1/Temp/moz-screenshot-2.png" alt="" /></p>
<p><img src="/DOKUME%7E1/Datsche/LOKALE%7E1/Temp/moz-screenshot-1.png" alt="" /></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/michaelsclimate.wordpress.com/767/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/michaelsclimate.wordpress.com/767/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/michaelsclimate.wordpress.com/767/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/michaelsclimate.wordpress.com/767/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/michaelsclimate.wordpress.com/767/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/michaelsclimate.wordpress.com/767/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/michaelsclimate.wordpress.com/767/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/michaelsclimate.wordpress.com/767/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/michaelsclimate.wordpress.com/767/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/michaelsclimate.wordpress.com/767/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/michaelsclimate.wordpress.com/767/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/michaelsclimate.wordpress.com/767/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/michaelsclimate.wordpress.com/767/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/michaelsclimate.wordpress.com/767/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=michaelsclimate.wordpress.com&amp;blog=10024246&amp;post=767&amp;subd=michaelsclimate&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Michael´s Climate vs. Doc Mabuse</title>
		<link>http://michaelsclimate.wordpress.com/2010/05/03/michael%c2%b4s-climate-vs-doc-mabuse/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 20:04:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michaelsclimate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Climate change]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaskepsis]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Climate politics]]></category>
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		<category><![CDATA[Klimakatastrophe]]></category>
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		<description><![CDATA[Hier mein “Schlagabtausch” mit dem fleissigen (klimaskeptischen) Kommentator Doc Mabuse. Es ging anfangs um EIKE, das Jenaer (klimaskeptische) “Institut”, welches im Wesentlichen aus einem Postfach in Jena besteht. Danach hat sich eine -wie ich denke- lesenswerte Diskussion entsponnen, die symptomatisch für die gängige Klimadebatte ist….. Demnächst gehts weiter…. &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212; Hallo Doc, Noch ein kleines Rechercheergebnis [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=michaelsclimate.wordpress.com&amp;blog=10024246&amp;post=723&amp;subd=michaelsclimate&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier mein “Schlagabtausch” mit dem fleissigen (klimaskeptischen)  Kommentator Doc Mabuse.</p>
<p>Es ging anfangs um EIKE, das Jenaer (klimaskeptische) “Institut”,  welches im Wesentlichen aus einem Postfach in Jena besteht. Danach hat  sich eine -wie ich denke- lesenswerte Diskussion entsponnen, die  symptomatisch für die gängige Klimadebatte ist….. Demnächst gehts  weiter….</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p><span style="color:#000000;">Hallo Doc,</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Noch ein kleines Rechercheergebnis zu unserer amüsant-sinnlosen Postfachdebatte bzw. dem Besitzer diesselben. Das Postfach wird gleichzeitig vom Jenaer Verlag TvR benutzt. Dessen Eigentümer ist Holger Thuss, gleichzeitig Chef von EIKE. Der wiederum verlegt die ganzen “Klimaschwindel”-Bücher von anderen EIKE-Mitgliedern, für die er auf der EIKE-Webseite wiederum Werbung macht. Thuss ist auch sonst anscheinend ein ganz ordentlicher Vereinsmeier, denn gleichzeitig Mitglied der CDU in Jena, Europachef von CFACT, einer rechtskonservativen US-Lobbybude, weiterhin Vizechef eines dubiosen “Paneuropa-Thüringen”-Vereins. Früher war er Jena-Chef des “Rings christlich-demokratischer Studenten” (RCDS) . Man muss da freilich keine Interessenkonflikte und ideologische Verfilzungen vermuten, aber nur ein Spinner glaubt doch im Ernst, dass es EIKE um sachliche und konstruktive Meinungsbildung geht. EIKE ist eine von der Industrie geschmierte Lobbybude und nichts weiter.<br />
…Schlimmer noch, als sie die “Gegenseite” als Nutzniesser der angeblichen Klimapanik bezeichnen bzw. sich selbst politische/ökonomische/ideologische Unabhängigkeit (Satzung:<em> “Der Verein EIKE verfolgt seinen satzungsmäßigen Vereinszweck unabhängig von politischen Parteien, Religionsgemeinschaften, sonstigen Verbänden, Vereinen und Organisationen.”</em>) bescheinigen.<br />
Wer´s glaubt wird selig. Genauso wie jemand der glaubt, EIKE wäre ein wirkliches Institut (im Sinne einer real existierenden Infrastruktur).</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Anyway, auch dir schöne Ostern<br />
Michael</span></p>
<p><span style="color:#000000;">P.S. Wie krieg ich denn solche Smileys in den Text reingebaut?</span></p>
<p><span style="color:#800000;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Doc Mabuse: </span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Na ja, Lobbydenken gibt es doch überall und erst recht unter den Klimahysterieschützern.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Alles muss irgendwie finanziert werden, alleine daraus kann man also wohl niemandem einen Strick drehen. Konzentriert man sich auf die Fakten braucht EIKE sich nicht zu verstecken.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Klar, es sind eindeutig Skeptiker-Seiten – und damit ein wichtiger Gegenpol zu der Vielzahl anderer Seiten, die ideologisch nämlich genauso stark beeinflusst sind, nur meist eher unauffällig nach außen hin.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Ich denke das liegt daran, dass Skeptiker wie EIKE halt ein wenig Lärm machen müssen um Gehör zu finden, denn die Gegenseite hat sich in ihrem auf Sand gebauten Elfenbeinturm lange Zeit sehr erfolgreich vor jeder Kritik verschanzt. Vermutlich ist man den Vorschlägen von Futerra’s RulesOfTheGame.pdf gefolgt, sich nicht auf Diskussion mit Skeptikern einzulassen, damit Zweifel in der Bevölkerung gar nicht erst entstehen.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Niemand schreibt wirklich neutral und unabhängig. In der Klimadebatte wohl auch gerade deshalb nicht, weil dieses Thema mehr und mehr zu einer Glaubensbewegung mutiert ist.<br />
Jeder wird von Ideologien geleitet. Ein und dieselbe Pressemitteilung von verschiedenen Journalisten interpretiert bzw. abgeschrieben und mit eigenen Worten ausgeschmückt, verkehrt die Gesamtaussage bekanntermaßen manchmal bis ins Gegenteil. Dass auch Wissenschaftler sich nicht von Ideologien freimachen können, wissen wir ja spätestens seit Climategate.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Eine real existierende Infrastruktur wie ein eigenes Instituts-Gebäude hat EIKE nicht? Nun, wenn das so ist, dann können die “Schmiergelder” ja wohl doch nicht so hoch sein… Offenbar also überhaupt kein Vergleich zu den Milliarden Euro an Forschungsgeldern für all diejenigen, die dem IPCC-Klimakonsens zuzurechnen sind.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Gruß vom Doc</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">p.s.  Die Smileys wurden automatisch generiert aus Semikolon und Klammer zu.  Ich teste für Dich mal ein paar Variationen mit und ohne Nase: ,) ,-) <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </span></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p><span style="color:#000000;">Hallo Doc Mabuse,</span></p>
<p><span style="color:#000000;">auch wenn du mir die Zeit „raubst“, bist du doch eine Quelle der Inspiration und häufigen Kopfschüttelns….</span></p>
<p><span style="color:#000000;">zu 1. Klar gibt es Lobbydenken überall dort, wo es um Geld geht. Warum „erst recht“ bei den „Klimahysterieschützern“ kapier ich leider nicht, sobald ich mal kurz nachdenke, wie denn diese Welt so im Allgemeinen tickt und wo die Kohle sitzt. Es ist mir wohl entgangen, was für kleine, arme Würstchen die Waffen,- Öl-, Atom-, Ärzte-, Bauern-, Banken-, usw…….Lobbies derweil geworden sind, während die globale Solar- und Windkraft-Mafia wohl die Weltherrschaft übernommen hat… .??? ,-)</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Zu2. „Alles muß irgendwie finanziert werden“. Alles und irgendwie? Sorry, aber das ist ein echtes „DrMabuse-Gate“…<br />
Welche Fakten bei EIKE? Ich suche schon dauernd verzweifelt danach!</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Zu 4. Lärm macht nicht glaubwürdig, allenfalls populär (siehe Bildzeitung). Ich gebe dir aber recht, dass es in der Wissenschaft auch viele eitle Vögel gibt, die um Posten und Ruhm schachern. Allerdings schützt das die nicht vor Kritik, im Gegenteil. Eine schlechte wissenschaftliche Arbeit abzuliefern kann jederzeit die Karriere beenden, wenn es denn überhaupt publiziert wird. Denn die Konkurrenz sitzt im eignen Lager. Umgekehrt: Wer heutzutage gross rauskommen will, der muss nur das Gegenteil vom Klimawandel beweisen. Das wäre eine echte Sensation. Das Problem: Es gibt den Klimawandel. Das hat man schon vor 1992 festgestellt und deshalb die Klimarahmenkonvention (UNFCC) unterschrieben, zu Zeiten, als es weder das PIK Potsdam, noch ein IPPC noch „Klimahysteriker“ gab….</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Zu 4. Vorsicht mit diesen Verallgemeinerungen: Ich schreibe nämlich unabhängig und neutral, habe aber freilich eine Meinung.<br />
Das Wort „Glaubensbewegung“ trifft ja wohl eher auf die Skeptiker zu, denn sie können ihre Meinung durch nichts belegen (Wenn ja, wie und wo?). Die einzige Grundlage ihrer Argumentation sind Verweise auf wissenschaftliche Fehler oder offene Debatten, die eine unbestrittene Realität und Normalität der Forschung sind. Insbesondere Prognosen sind nie 100 % richtig. Aber das behaupten die ja nicht mal selber. Die Klimamodelle beinhalten Szenarien mit verschiedenen Wahrscheinlichkeiten und es gibt noch viele Unsicherheiten, weil die Klimarückkopplungen sehr komplex sind. Dennoch haben sich ältere Modelle bis jetzt sogar als erstaunlich robust erwiesen, auch wenn man nicht das Badewetter vom 3. Juli 2023 berechnen kann. Die physikalischen Grundlagen dieser Modelle kann man jedoch nicht bestreiten, denn man kann sie beobachten, messen bzw. im Labor nachweisen. Dazu gehört nun mal der Treibhauseffekt, die Veränderungen in der Natur, die CO2 Konzentration, die Temperaturen etc.<br />
Was politische Entscheidungen angeht, da geht es um Risikomanagement und deswegen kann man nicht erst handeln, wenn die Kacke am dampfen ist. Man glaubt ja auch nicht erst an Lungenkrebs durch Rauchen, wenn man am Verrecken ist….<br />
Dass die Medien von Übertreibungen und Katastrophen leben, ist leider wahr. Die werden allerdings von beiden Seiten genutzt. Derzeit ist allerdings eher Mode, den Untergang der freien Wirtschaft zu prophezeien, von denselben Leuten, die sich über „Alarmismus“ und „Klimahysterie“ beklagen. EIKE feiert sich übrigens auch selbst, wenn sie mal in einer Zeitung auftauchen, während sie dieselben Zeitungen schmähen, wenn’s mal nicht in den Kram passt .</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Zu5. Aha, ich liebe deine inverse Logik. Ich dachte bisher, gerade Schmiergelder lieben Briefkastenfirmen. Und: Ein Gebäude brauchen die gar nicht, weil sie ja nichts weiter machen, als irgendwelche Unsinn auf ihrem Schlafzimmer-PC zusammenzuschreiben und auf ihre Webseite hochzuladen. Das einzig konsistente an deren Artikeln ist, dass sie inflationsartig mit Attributen wie „berühmter Forscher“ und „sensationeller Artikel“ um sich werfen. Einfach lächerlich…..<br />
Ich glaube zwar durchaus, dass es gerade Mode ist, Geld für Klimaforschung zu beantragen bzw. dadurch seine Chancen zu erhöhen . Aber das die Klimawissenschaft reihenweise mit Forschungsgeldern geschmiert wird, ist eine der klassischen Verschwörungstheorien der Skeptikerszene. Das glaubt der Bürger gerne, weil er sich eh dauernd beschissen fühlt….<br />
Die Realität ist: Ein Prof am PIK kriegt sein Gehalt nach irgendeinem Bundestarif, genauso wie der BWL’er oder Kunsthistoriker -und nicht vom IPCC.<br />
Nach derselben Verschwörungslogik hätte es in den USA unter G. W. Bush nur klimakritische Forschung nebst entsprechender Ergebnisse geben dürfen….</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> Machs gut. michael</span></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Doc Mabuse:</p>
<p><span style="color:#0000ff;">Meinst Du wirklich, die Basis der Klimaforschung beruht zum größten Teil auf physikalisch gesicherten Erkenntnissen!?</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Dann liegst Du ganz klar daneben, denn es handelt sich noch immer lediglich um Theorien, Hypothesen, Modelle, Projektionen (zum Treibhauseffekt komme ich gleich noch).</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Es gibt ja noch nicht einmal den viel beschworenen “Konsens” unter Klimaforschern in der dargestellten Form. Eine repräsentative Studie von Kepplinger &amp; Post (googlen) unter deutschen Klimaforschern zeigt deutliche Unterschiede auf.<br />
Wofür benötigt man überhaupt einen solchen Konsens, wenn doch alles wissenschaftlich abgesichert ist? Die Antwort ist: Eben gerade weil es keine unanfechtbaren physikalisch eindeutigen Grundlagen gibt, sondern nur verschiedene immer wieder aufs neue modifizierte Theorien (ich sage hier nur: Wasserstoffrückkopplung).</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Du schreibst: “Wer heutzutage gross rauskommen will, der muss nur das Gegenteil vom Klimawandel beweisen. Das Problem: Es gibt den Klimawandel”</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Moment, es geht überhaupt nicht um den Klimawandel. Es geht um den noch immer nicht erbrachten wissenschaftlichen Beweis eines anthropogenen Einflusses auf das Klima durch CO2, und um die angeblich daraus resultierenden Katastrophen.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Hier mal ein paar der bekannten Katastrophen-Prognosen:</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">- Stürme und Hurrikane nehmen bei Erderwärmung zu?<br />
Nein. Sie nehmen ab, und zwar aufgrund sinkender Temperaturunterschiede zwischen Äquator- und Polregionen. Ursächlich für höhere Versicherungsschäden sind: Höhere Versicherungswerte als damals, mehr Menschen die an den Küsten leben. Außerdem werden heute weit mehr Schäden erfasst und in den Medien kommuniziert als damals.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">- Der Meeresspiegel steigt besorgniserregend schnell?<br />
Nein. Er steigt bereits seit dem Ende der letzten Eiszeit, also seit bereits 6000-10000 Jahren, um durchschnittlich 1-3mm pro Jahr, dh. ein natürlicher Prozess.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">- Die jetzige Erwärmung ist ungewöhnlich schnell?<br />
Nein. Mehrere Phasen mit exakt gleicher Steigungsrate sind für die jüngere Vergangenheit nachweisbar (Phil Jones!). Sehr alte Proxydaten können leider nicht fein genug aufgelöst werden, so dass Vergleichsmöglichkeiten mit der entfernten Vergangenheit nur schwer bis gar nicht möglich sind.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">- Das Jahr 1998 war das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen?<br />
Nein. Es war das Jahr 1934.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">- Tuvalu und die Malediven versinken?<br />
Nein. Koralleninseln wie die Malediven wachsen mit, wenn der Meeresspiegel steigt. Zudem ist der Meeresspiegel bei Tuvalu seit Jahrzehnten konstant, bei den Malediven sogar gesunken(!) (der Meeresspiegel verhält sich regional unterschiedlich)</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">- Inseln versanken bereits im Gangesdelta wegen dem Klimawandel?<br />
Nein. Verschiedene geomorphologische Prozesse in dieser Extremregion sind dafür verantwortlich. Inseln wie z.B. “Lohachara” (die als erste Insel galt die aufgrund des Klimawandels versunken ist), stieg bereits 2 Jahre später wieder empor! Insgesamt entsteht im Gangesdelta sogar mehr neues Land.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">- Artensterben durch höhere Temperaturen?<br />
Nein. Das Gegenteil ist wahrscheinlicher, da die Artenvielfalt bei Erwärmung zunimmt.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">- Der Eisbär stirbt durch Erderwärmung aus?<br />
Nein. Es gibt ca. heute 5x mehr Eisbären als damals, zudem hat der Eisbär bereits mehrere Warmzeiten überlebt.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">- Die Arktis schmilzt “vor unseren Augen”?<br />
Die Arktis nimmt seit 2008 wieder an Größe zu. Sie ist zur Zeit (Angang April) sogar wieder genau so gross wie vor 30 Jahren wie die Satelliten-Vergleichsbilder bei University of Illinois zeigen. Sogar die Konzentration hat deutlich zugenommen. Die Antarktis wird sogar seit Beginn der Messungen 1979 stetig größer.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">D.h.: Schon allein diese og. Katastrophen (vom Himalaya-2035-Irrtum und den ganzen IPCC-Fehlern mal ganz zu schweigen) haben sich inzwischen als unhaltbar und sogar gegenteilig erwiesen. Endlich berichten auch Medien wie (Welt, Spiegel, Sueddeutsche und andere). Die Skeptiker waren allerdings schneller…</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Zum Punkt: “Alles muss irgendwie finanziert werden”<br />
Ja klar, “Irgendwie” bedeutet natürlich nicht, dass Terror, Betrug, etc. dazugehören. Aber DAS müsste ja wohl selbstredend ganz klar sein!</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Zum Punkt: “Welche Fakten bei EIKE?”:<br />
Du Schelm, soll ich jetzt alle möglichen Seiten dort aufzählen? Ich glaube kaum, dass das irgendwas bringt, da du in Bezug auf EIKE einfach viel zu skeptisch bist (hey dann bist Du ja doch ein Skeptiker, irgendwie…)</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Zum Punkt, die Skeptiker könnten ihre Meinung durch nichts belegen:</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Unsinn. Es gibt mittlerweile allein über 500 peer-reviewed skeptische Studien konträr zur aktuellen Ansicht (kann ich hier Links posten? Ich lasse vorsichtshalber http, dot, slash mal weg: tinyurl com y9jrjaf).<br />
In der Beweispflicht befinden sich allerdings üblicherweise immer diejenigen, die irgendwelche neuen theoretischen Klima-Vorhersagen…Verzeihung: “Projektionen” auf der Basis unbewiesener Grundlagen präsentieren.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Ja, und die wichtigste Grundlage der Klimahysteriker ist der CO2-verstärkte Treibhauseffekt, und gerade der kann im Labor eben nicht(!) nachgewiesen werden. Lediglich eine generelle IR-Aktivität von CO2 lässt sich exerimentell bestätigen. Dies allein hat mit dem Treibhauseffekt insgesamt aber nicht zwangsläufig etwas zu tun, was bei seriösen (Schul-,Uni-)-Experimenten aber normalerweise auch kommuniziert wird.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Für einen wissenschaftlich gültigen Beweis eines CO2 verstärkten Treibhauseffektes würde man mindestens benötigen: eine mehrere km lange Luftsäule mit nach unten hin ansteigenden Druckverhältnissen und Temperaturen, Konvektion Luftverwirbelung usw.<br />
Ohne all das ist ein Beweis eines CO2-getriebenen Treibhauseffektes nicht möglich. Ich zitiere die Deutsche Meteorologische Gesellschaft: “Es ist unstrittig, daß der anthropogene Treibhauseffekt noch nicht unzweifelhaft nachgewiesen werden konnte.”</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Zum Punkt: “Ein Prof am PIK kriegt sein Gehalt nach irgendeinem Bundestarif, genauso wie der BWL’er oder Kunsthistoriker – und nicht vom IPCC”:</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Natürlich kommen die Forschungsgelder nicht vom Klimarat selbst (obwohl Pachauri eigentlich ja ein paar Kröten locker machen könnte LOL). Mit “dem IPCC-Klimakonsens zuzurechnen” versuchte ich auszudrücken, dass Forscher als Nutznießer der IPCC-Hysterie-Bewegung mit auf das Trittbrett der staatlichen Finanzierung aufspringen. Das gab es auch schon beim Waldsterben, die Analogien zum Klima-Alarmismus sind überwältigend.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Ich denke, Du bist anscheinend sehr engagiert was ich wirklich positiv finde, doch leider nicht richtig informiert. Schade, denn mit Deinem Enthusiasmus wärst Du bei “den Skeptikern” sicherlich sehr willkommen…</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;"> <span style="color:#0000ff;">Gruß vom</span></span><span style="color:#0000ff;"> doc</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Hi Dr Mabuse,</span></p>
<p><span style="color:#000000;">da hast du aber schön aus irgendeiner Skeptiker-Bibel rezitiert….Alles bekannter kalter Kaffee und größtenteils falsch, irrelevant, aus dem Zusammenhang gerissen bzw. veraltet. Ich kann aus Zeitgründen nicht auf jedes deiner Argumente eingehen, aber schon an ein paar von deinen Beispielen wirst du merken, wie sehr es sich lohnt, skeptischer gegenüber Klimaskeptikern zu sein!</span></p>
<p><span style="color:#000000;">So finde ich es schon mal eine schöne Vorlage, dass du eine altehrwürdige und seriöse Institution wie die Deutsche Meteorologische Gesellschaft (DGM) zitierst. Aber bitte doch nicht ein Statement von 1999!, sondern das aktuellste von 2007. DGM:<strong><em>„Es ist wissenschaftlich gesichert, dass der Mensch in zunehmendem Maß das Klima beeinflusst. Hauptursache ist die Freisetzung langlebiger, klimawirksamer Spurengase…“</em></strong> (<a rel="nofollow" href="http://www.dmg-ev.de/gesellschaft/stellungnahmen/stellungnahmen.htm"> link</a>)<br />
Damit hake ich mal das Kapitel anthropogener Klimawandel ab.<br />
Jetzt kannst du freilich wieder die große Verschwörungskeule schwingen, aber das widerspricht ja deiner eignen Aussage, dass es gar keinen „viel beschworenen Konsens unter Klimaforschern“ gibt. Eine Verschwörung würde ja nun mal eben jenen Konsens erfordern, nicht wahr? Tatsache ist, es gibt einen wissenschaftlichen Diskurs, wo manche Dinge umstritten sind, andere gelten als eher sicher, manche als bewiesen. Und ständig gibt es neue Erkenntnisse, wie in jeder anderen Wissenschaft auch.<br />
Die Verleumdungsstrategie der Skeptikerlobby hat es leider geschafft, differenziertes Denken abzuschaffen und das (oft berechtigte) Misstrauen der Bevölkerung in jedwede Institution explizit auf die Klimaforschung zu kanalisieren. Und auch klar: Es gibt Fälle von Machtmissbrauch, Betrug, Fälschung. Aber deswegen sind doch nicht tausende unabhängige Publikationen alle falsch!</span></p>
<p><span style="color:#000000;">· Was ist <strong>„Wasserstoffrückkopplung“</strong>? ???</span></p>
<p><span style="color:#000000;">· <strong>„Stürme nehmen ab“:</strong>? „Aufgrund sinkender Temperaturunterschiede zwischen Äquator und Pol“? Wo steht so was?</span></p>
<p><span style="color:#000000;">· <strong>„Koralleninseln wachsen mit“</strong>: Willst du mich veräppeln? Die Riffe draussen um die Inseln rum wachsen freilich und sind eh schon unter Wasser. Aber die Inseln stehen auf toten Kalkgerippen, oben drauf noch eine Schicht Humus, Kokospalmen und Beton. Wie zum Teufel soll das wachsen? Korallen sind Lebewesen!</span></p>
<p><span style="color:#000000;">· <strong>Malediven. Meeresspiegel sinkt:</strong> ??? Oder hebt sich die Insel? Egal, gibt eine schöne Webseite der University of Colorado, wo die Pegelstände abrufbar sind. Malediven: 75° LONG, 0° LAT. Auch nicht schlecht, die NASA Seite. (<a rel="nofollow" href="http://sealevel.colorado.edu/wizard.php?dlon=75&amp;dlat=0&amp;map=v&amp;fit=n&amp;smooth=m&amp;days=60">link</a>, <a rel="nofollow" href="http://earthobservatory.nasa.gov/IOTD/view.php?id=6638">link</a>)</span></p>
<p><span style="color:#000000;">· <strong>„Gangesdelta …neues Land entsteht“:</strong> Freilich, wie in den meisten Deltas. Wegen Sedimentation. Was hat das mit Klimawandel und dessen Folgen in der Zukunft zu tun?</span></p>
<p><span style="color:#000000;">· <strong>„Kein Aussterben von Arten“:</strong> Erstens, Artenbildung verläuft viel langsamer als der derzeitige Klimawandel. Zweitens ist unsere Umwelt ohnehin schon so geschädigt, dass man mit den Verweis auf prähistorische Zeiten und natürliche Bedingungen nicht weiter kommt. Das Artensterben läuft schon derzeit rasend schnell. Klimawandel ist nur noch ein zusätzlicher Faktor.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">· <strong>„Eisbären, 5x so viele“</strong>….: Im Vergleich zu wann? Wo hast du diese Information her? Abgesehen davon-keine natürliche Population von Säugetieren kann sich verfünffachen, es sei denn, sie wurde vorher extrem dezimiert. Und: Der Verweis auf eine vergangene Positiventwicklung besagt gar nichts über befürchtete Bedrohungen in der Zukunft.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">· <strong>„Die Arktis nimmt seit 2008 wieder zu“</strong>: Wieder so eine „Ente“. Du solltest lieber keine Forschungsinstitute als Quelle angegeben. Wenn ich bei der Uni Illinois nachschaue, steht da folgendes: „Sea ice extent averaged over the Northern Hemisphere has decreased correspondingly over the past 50 years.” Es gibt auch ein paar schöne Grafiken. <a rel="nofollow" href="http://arctic.atmos.uiuc.edu/"><strong>Hier das link.</strong></a></span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ich hoffe, das reicht erst mal…hab einfach nicht genug Zeit. Ich würde gerne unseren Dialog als blogpost verarbeiten. OK?<br />
<strong>Und: Bleib mal schön bei deiner Klimabelletristik von EIKE &amp; Co.</strong></span> Du kannst sie ja ruhig als Fakten ansehen. Und ich kann weitere Geheimnisse aus der Wunderwelt der „Klimarealisten“ erfahren, ohne sie selbst recherchieren zu müssen.</p>
<p><span style="color:#000000;"> Tschüss Michael</span></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p><span style="color:#0000ff;">HI Michael,</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">ich antworte schonmal kurz auf ein paar Punkte, zum Rest komme ich später. Keine Angst, ich werde Dir nicht Deine Zeit stehlen… antworte einfach wenn Du Zeit &amp; Lust hast!</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">1. WasserDAMPF-Rückkopplung wollte ich sagen: Durch höhere Temperaturen kann Luft mehr Wasserdampf aufnehmen, was zu einem Rückkopplungs-Effekt führt. Wie hoch jedoch der Effekt genau ist, da wird halt mal wieder spekuliert ohne Ende. Aus 1°C möglicher Erwärmung werden so mal eben ganz schnell 4°C zusätzliche Erwärmung gemacht… oder mehr. Und daher eine extreme Ungenauigkeit in den Klimamodellen.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">2. Zur Abnahme von Stürmen (Aquätor-Polregionen) habe ich hier etwas aus dem aktuellen Spiegel vom 1.4.2010 (“Die Wolkenschieber”), es gibt aber auch weitere Quellen:</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">“Physikalisch ist es leicht zu erklären, dass den meisten Weltgegenden gar keine stürmischeren Zeiten bevorstehen. Denn nach den Modellen erwärmen sich die hohen Breiten stärker als die Regionen rund um den Äquator (was auch erklärt, warum der Klimawandel in der Arktis schon so deutlich sichtbar ist). Unterm Strich nehmen die Temperaturunterschiede auf der Planetenoberfläche damit ab – wodurch die Winde sogar schwächer wehen.”</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">(…)publizierte Landsea gemeinsam mit den Top-Hurrikan-Forschern der USA eine Untersuchung, die endgültig die Luft rauslässt. Ihr Fazit: “Tropische Stürme werden in der Zukunft eher in ihrer Häufigkeit abnehmen oder aber auf einem praktisch gleichen Niveau bleiben.” Die Windspitzen könnten zwar etwas zunehmen; doch das seien “keine wirklich substanziellen Veränderungen”</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">( Quelle: <a rel="nofollow" href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,686437-5,00.html">http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,686437-5,00.html</a> )</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">3. Zu den Malediven:<br />
Aus einem Artikel von Wissenschaft.de mit dem Titel “Warum die Malediven nicht verschwinden werden”:</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">“Korallen-Inseln wachsen mit, wenn der Meeresspiegel steigt. Inselgruppen wie die Malediven im Indischen Ozean brauchen den Meeresspiegelanstieg womöglich nicht zu fürchten: Die Korallen-Atolle wachsen einfach mit, wenn das Wasser steigt, berichten Paul Kench von der University of Auckland in Neuseeland und seine Kollegen in der Fachzeitschrift Geology.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Die Malediven, so fanden Kench und seine Kollegen durch Bohrungen und Altersdatierungen heraus, wuchsen vor 5.000 Jahren auf einem untergetauchten Korallenriff bis über die Wasseroberfläche. Seitdem ist der Meeresspiegel bereits um 2,50 Meter gestiegen, ohne dass die Inseln wieder verschwunden wären.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Gerade solche Ereignisse, die die kleinen Tropeninseln zu gefährden scheinen, tragen wesentlich zu ihrer Rettung bei: Tsunamis und Stürme nagen nicht am Fundament der Inseln, sondern schwemmen Sand und Geröll aus dem Riff aufs Land. Aus diesem Grund ragen Korallenriffe nie höher als etwa 1,50 Meter aus dem Meer heraus – so hoch, wie die höchsten Sturmwellen reichen.”</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">( Quelle: <a rel="nofollow" href="http://www.wissenschaft.de/sixcms/detail.php?id=249034">http://www.wissenschaft.de/sixcms/detail.php?id=249034</a> )</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Und hier aus einem anderen Artikel:<br />
“Die Malediven werden nicht untergehen: Der Meeresspiegel steigt weltweit seit längerem, ausser in einigen wenigen Gebieten – darunter die Malediven. Daten deuten darauf hin, dass der Meersspiegel um die Malediven in den vergangenen 50 Jahren sogar um bis zu 30 Zentimeter gesunken ist. “Das war definitiv unerwartet”, sagt Jonathan Overpeck, Direktor des Instituts für die Erforschung des Planeten Erde an der Universität Arizona. Verantwortlich seien vermutlich lokale Faktoren wie Strömungen und Meerestemperatur.”</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Allerdings mit einem Manko:<br />
“Kench warnt allerdings, dass sich einige Inseln nicht an den steigenden Meeresspiegel anpassen könnten – ausgerechnet die, auf denen die meisten Menschen leben: Male mit der Hauptstadt und Hulule. Ihre Bewohner müssten wahrscheinlich umsiedeln.”</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">( Quelle: <a rel="nofollow" href="http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/23692660">http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/23692660</a> )</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">4. Dass es sich um eine “große Verschwörung” handelt, bei der quasi “alle Klimaforscher” ganz bewusst mitmachen, denke ich übrigens nicht! Denn DAS wäre einfach viel zu unwahrscheinlich, ja VÖLLIG unmöglich. Nein, das ganze System hat sich, absolut vergleichbar mit der Situation beim Waldsterben, mehr oder weniger selbst aufeinander eingespielt, bzw. selbstorganisiert. Forschungsgelder können mächtiger sein als manche Lobby! Einige Forscher wie bei der CRU als harter Kern, die als Fachkollegen stets zusammenhalten und bedingt durch den politischen Auftrag kein Interesse an sinkenden Temperaturen haben, quasi eine Art “ungeschriebenes Gesetz”.<br />
Keith Briffa schrieb in einer der gehackten eMails: “I know there is pressure to present a nice tidy story as regards ‘apparent unprecedented warming in a thousand years or more in the proxy data’ but in reality the situation is not quite so simple.”.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">5. Zum Artensterben:<br />
Ja, WENN der Klimawandel sich tatsächlich so dramatisch schnell vollziehen WÜRDE (das es hier allerdings große Probleme aufgrund von zusätzlichen Umweltschäden geben könnte, dem stimme ich zu). In den letzten 15 Jahren stieg die Temperatur nur unsignifikant (Phil Jones, <a rel="nofollow" href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/science/nature/8511670.stm%29">http://news.bbc.co.uk/2/hi/science/nature/8511670.stm)</a>. Nach einem außergewöhnlich schnellen Klimawandel sieht das für mich ehrlich gesagt nicht aus. Zudem gab es wie bereits erwähnt auch schon Phasen mit gleicher Steigerungsrate. Die Zukunfts-Projektionen halte ich für viel zu variabel, unglaubwürdig und deshalb wenig hilfreich.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Artikel dazu: <a rel="nofollow" href="http://www.welt.de/debatte/article6692778/Der-Klimawandel-ist-Tieren-und-Pflanzen-schnuppe.html">http://www.welt.de/debatte/article6692778/Der-Klimawandel-ist-Tieren-und-Pflanzen-schnuppe.html</a></span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">6. Zum Treibhauseffekt:<br />
Du hast aus der “Stellungnahme der DMG zur Klimaproblematik” von 2007 zitiert. Darin geht es überhaupt nicht um den Treibhauseffekt. Dieses Schreiben ist zudem “aufbauend auf Aussagen des IPCC” entstanden, so wie offenbar sämtliche weiteren Schriftstücke der DMG nach 1999. Es enthält alarmistische Aussagen wie “Anstieg des Meeresspiegels um 7m durch komplettes Abschmelzen des Grönlandeises” (dies würde mindestens mehrere Jahrhunderte bis ein Jahrtausend dauern) sowie “da nur unzureichend bekannt ist, wo die kritischen Schwellen liegen, müssen wir den weltweiten Ausstoß von Treibhausgasen bis zum Ende des Jahrhunderts drastisch reduzieren” (nichts genaues weiss man nicht, aber handeln müssen wir trotzdem und dazu noch drastisch), d.h.: Die IPCC-typischen Übertreibungen &amp; politische Aussagen von einem nicht-politischen Verein wie der DMG! Dazu brauche ich also noch nichtmal die “große Verschwörungskeule” rausholen, denn es ist schlicht eine politische Stellungnahme.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Das Wort “Treibhauseffekt” wird darin nicht 1x erwähnt. Zum Treibhauseffekt selbst existiert bei der DMG noch immer lediglich die von mir zitierte Stellungnahme aus dem Jahr 1999. Warum das? Die Antwort ist: Weil der Treibhauseffekt im Ganzen wissenschaftlich noch immer nicht bewiesen werden konnte! Inwieweit IR-aktive Gase tatsächlich einen bedeutenden Einfluss auf die bodennahen Temperaturen in einem komplexen, nichtlinearen System haben, ist nämlich nach wie vor völlig unklar! Inwieweit der anthropogene Anteil tatsächlich zur Temperaturerhöhung beträgt, und ob daraus Katastrophenszenarien abgeleitet werden können, ist nicht geklärt.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Du machst es Dir ja sehr leicht den Punkt “anthropogener Klimawandel durch CO2″ einfach mal eben als Tatsache abzuhaken. Wie wohl die meisten Forscher, die sich sich mit dieser entscheidenden Grundsatzfrage (verständlicherweise) nicht auch noch zusätzlich belasten wollen. “The science is settled” sagen diejenigen, die der Frage aus dem Weg gehen möchten. Ironisches Zitat hierzu: “Doch doch, gesicherte Erkenntnisse gibt’s haufenweise in der Klimaforschung! Die meisten sind sogar ein paar Jahre gültig…”</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">7. Zum Gangesdelta:<br />
Was das Beispiel mit dem Klimawandel zu tun hat, habe ich anhand von “Lohachara” bereits beschrieben: Nichts, das ist ja gerade der Witz! Es ist wie Du auch sagst: Inseln entstehen dort z.T. durch Sedimentation. Dieselben Inseln verschwinden z.T. durch Erosionseffekte. Erzähl das aber bitte mal der Presse, denn alle Jahre wieder versinken solche Inseln im Gangesdelta angeblich “wegen des Klimawandels”. Es ist ein Running-Gag! Es wurde sogar schon eine sog. “Lohachara-Skulptur” an Oskar-Preisträger verliehen, als Symbol gegen den Klimawandel. Nur zwei Jahre später stieg Lohachara auf einmal wieder empor und befindet sich nun wieder bis zu 90cm über dem Meeresspiegel!</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Erst kürzlich “versank” dort eine weitere Insel namens “New Moore Island” (auch “South Talpatti” genannt), und abermals wurde berichtet, schuld daran habe wohl der Anstieg des Meeresspiegels durch den Klimawandel. “South Talpatti” entstand übrigens erst 1970, nach einem Zyklon!</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">8. Zur Arktis:<br />
Mein Hinweis zur Arktis war korrekt. Ich habe die Satellitenbilder von Anfang April 2010 mit Anfang April 1980 verglichen. Da gibt es kaum einen Unterschied, aber…sieh doch selbst: <a rel="nofollow" href="http://igloo.atmos.uiuc.edu/cgi-bin/test/print.sh?fm=04&amp;fd=07&amp;fy=1980&amp;sm=04&amp;sd=07&amp;sy=2010">http://igloo.atmos.uiuc.edu/cgi-bin/test/print.sh?fm=04&amp;fd=07&amp;fy=1980&amp;sm=04&amp;sd=07&amp;sy=2010</a></span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Natürlich zeigt dieser Vergleich nur einen aktuellen Schnappschuß. Jedoch zweifellos ein positiver Trend, der zudem offenbar von den Modellen nicht vorhergesagt wurde (wie auch manches andere nicht). Ich vermute allerdings, dass die Arktis im Sommer 2010 wieder kleiner sein wird als im Sommer 1980. Doch wirklich wissen kann das niemand. Den Start von Cryosat-2 habe ich live verfolgt. Drei bis max. fünf Jahre soll die “fliegende Hundehütte” ja nun die Pole vermessen. Länger wäre besser, aber dann müsste wohl jemand rauf zum Nachtanken für die Manövrierdüsen….</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">9. Eisbären:<br />
Die Population stieg von ca. 5.000 Exemplaren in den 50er Jahren auf mittlerweile ca. 25.000. (viele Quellen, u.a. Wikipedia: Eisbär). In den 1950er-60er Jahren waren sie allerdings durch Jagd stark dezimiert, wie Du richtig angedeutet hast.<br />
Sie werden auch heute noch geschossen und dennoch sind es z.Zt. etwa 25.000 Exemplare. Sie sterben durch Patronenkugeln, nicht durch den Klimawandel. Zu Deiner Bemerkung, dass sie durch Eisschmelze in der Zukunft evtl. bedroht seien: Das ist ja genau der Punkt. Sämtliche Prognosen sind immer nur in die Zukunft gerichtet und gehen dabei von den üblichen zweifelhaften Klimamodellen aus. Außer den Jägern gibt es real und aktuell meines Wissens keine Probleme für die Eisbären.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Ich hoffe, Du merkst inzwischen, dass ich sehr wohl des Diffenzierens fähig bin. Eine “Skeptikerbibel” o.ä. wie Du schreibst benutze ich nicht. Auch lese ich nicht nur die einschlägigen Skeptikerseiten. Ja, ich bin sogar skeptisch gegenüber manchen Skeptikern, so wie sich das für einen waschechten Skeptiker einfach gehört!<br />
Noch sehr viel skeptischer bin ich allerdings gegenüber denjenigen, die behaupten “es gibt keine Zweifel-CO2 ist schuld!”,”die Wissenschaft ist sich einig” oder “die Modelle sind zuverlässig”. Für ein chaotisches, komplexes und nichtlineares System sind solche Aussagen falsch und unseriös. Durch sie entstand ja überhaupt erst die breite Skepsis gegenüber der Klimaforschung – das Problem ist also hausgemacht!</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;"> Die Klimaforschung hat ja eine Daseinsberechtigung, aber längst nicht in ihrem heutigen völlig überzogenen Ausmaß. Dass sich das Klima ständig wandelt, und zwar auch ganz ohne anthropogenen CO2-Anteil (siehe Mittelalterliche Wärmeperiode), ist klar. Dass wir unsere Umwelt nicht weiter überstrapazieren, überfischen, den Regenwald nicht weiter abholzen dürfen, etc. ist auch klar. Das aber WIR uns an das Klima anpassen müssen und nicht umgekehrt, DAS halte ich für den entscheidenden Punkt. Maßnahmen wie z.B. Deichbau sind natürlich immer sinnvoll, denn der Meeresspiegel steigt bekanntlich seit dem Ende der letzten Eiszeit. Jedoch der Kampf gegen CO2 und die Warnungen vor angeblichen schweren Klimakatastrophen, DAS ist alles bloss (politischer) Unsinn, sowie reine Panikmache, aus verschiedenen Gründen.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;"> Gruß vom Doc</span></p>
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<p><span style="color:#000000;">Hallo Doc,</span></p>
<p><span style="color:#000000;">danke für die Recherchearbeit. Langsam wird es spannend.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"><strong>zu 1.</strong> Du hast völlig recht, die <strong>Wasserdampfrückkopplung</strong> + Wolkenbildung ist die größte Unsicherheit aller Modelle. Jedoch ist genau das eine wissenschaftliche Erkenntnis, die jeder akzeptiert und ein Beleg dafür, dass die Klimawissenschaft eben ihre Schwächen und Grenzen kennt und diese nicht aus ideologischen Gründen „versteckt“. Auch genau deswegen liegen die Szenarien zwischen 1.5 und 4 °C. Deswegen ist es auch populistisch zu sagen, <em>„Aus 1°C möglicher Erwärmung werden so mal eben ganz schnell 4°C zusätzliche Erwärmung gemacht“. </em><br />
Es gibt einfach ein Risiko, mit dem man umgehen muß. Und da das Klimasystem träge reagiert, können wir nicht erst warten, bis wir genau Bescheid wissen. Im übrigen: Die Modelle sind sogar eher konservativ, also möglicherweise untertrieben statt übertrieben. Denn aufgrund der großen Unsicherheiten hat man ein paar „schnelle“ Rückkopplungen (tipping points) wie Methanausgasung von Permafrostböden, Austrocknung des Amazonas etc. gar nicht mitberechnet. Jedoch könnten gerade diese den Klimawandel drastisch beschleunigen. Wäre die Wissenschaft „alarmistisch“, dann würden die das alles in die Modelle reinpacken.<br />
<strong><br />
<strong>zu 2. Stürme:</strong></strong> Darüber gibt es eine wissenschaftliche Kontroverse. C. Landsea wurde von Kerry (<a rel="nofollow" href="ftp://texmex.mit.edu/pub/emanuel/PAPERS/NATURE03906.pdf"><strong>Nature 436, 2005</strong></a>) und Webster (<a rel="nofollow" href="http://www.sciencemag.org/cgi/reprint/309/5742/1844.pdf"><strong>Science 309, 2005</strong></a>) widersprochen. Ich glaube also erst mal gar nichts und warte ab.<br />
Der “Spiegel” ist einfach auf die derzeitige klimaskeptische Modewelle aufgesprungen.<br />
Deshalb: Grundsätzlich erst mal Vorsicht, wenn du aus irgendwelchen Zeitungen der Tagespresse zitierst, zumal nur selektiv. Der Spiegel hat auch haufenweise Artikel pro Klimawandel. Wie du ja selbst gesagt hast,<em> „Ein und dieselbe Pressemitteilung von verschiedenen Journalisten interpretiert bzw. abgeschrieben und mit eigenen Worten ausgeschmückt“. </em></span></p>
<p><span style="color:#000000;"><strong>zu 3. Inseln:</strong> Na das ist eine schöne Nachricht, dass die kleinen Atolle nicht absaufen. Jetzt ist mir auch klar, wie das funktionieren soll. Tatsache bleibt aber, dass der Meeresspiegel steigt und wohl kaum alle Küstenlinien so schön mitwachsen werden, genauso wenig wie die ganze menschliche Infrastruktur an den Küste. Dieses kleine „Manko“ ist halt das eigentliche Problem.<br />
Hierzu auch noch etwas grundsätzliches zu unserer Debatte. Wir sollten irgendwelche Beispiele punktueller, lokaler oder kurzfristiger Natur aus dem „Verkehr“ ziehen. Die werden zu oft für „Alarmismus“ auf der einen Seite bzw. „Klimaleugnung“ (doofes Wort) missbraucht. Das geht an der Thematik komplett vorbei und kommt zudem oft aus der „Krautpresse“. You agree?</span></p>
<p><span style="color:#000000;"><strong>zu 4. Artensterben</strong>: Dazu meine ganz persönliche Meinung als Biologe. Ich denke auch, das derzeitige Artensterben geht auf Kosten der “klassischen” Umweltzerstörung. Ob und welche Klimaeffekte es gibt oder geben wird, ist schwer abschätzbar. Mein Verstand sagt mir, dass Ökosysteme, die sehr komplex und sensibel sind, wohl durchaus sehr gefährtet sind. Z.B. Korallenriffe und Regenwälder. Der Ausfall nur weniger Arten kann dort in einer Art Kettenreaktionen viele andere mit sich reissen. Um den deutschen Wald mach ich mir keine Sorgen.<br />
P.S. Habe das link zu Phil Jones nicht aufgekriegt. Bin allerdings auch etwas „entsetzt“, dass du ausgerechnet denjenigen zitierst, der doch angeblich nur gefälscht hat….Sorry, aber das ist die typische Logik der Klimaskeptiker. Man beruft sich wahlweise auf Forschungsergebnisse, wenn sie passen und verdammt sie als Ideologie, wenn sie nicht passen.<br />
P.S.S. Artikel aus der „Welt“ ignoriere ich grundsätzlich wg. Springer-Verlag ….</span></p>
<p><span style="color:#000000;"><strong>zu 6. Treibhauseffekt.</strong> Das ist der eigentliche Knackpunkt. Weder du noch ich können wirklich beweisen, was nun stimmt. Wir sind also dazu verdammt, etwas zu „glauben“. Insofern sind wir alle irgendwie „Gläubige“ der einen oder anderen Seite der Klimadebatte.<br />
Ich halte die Treibhaustheorie deswegen für plausibel, weil sie a) von einer Mehrheit der Wissenschaft anerkannt wird b) weil die Meinung von Forschungsinstituten vertreten wird, die auch schon vor der Klimadebatte als seriös und professionell galten c) weil diese Meinung in qualitativ hochwertigen und anerkannten Journalen (wie Nature und Science) publiziert wird d) weil es keinen seriösen, gegenteiligen Beweis gibt e) weil ich es für unwahrscheinlich halte, dass die derzeitigen Klimaveränderungen „rein zufällig“ und natürlich ablaufen, zumal so schnell und vor dem Hintergrund des messbaren CO2-Anstiegs f) weil viele Klimaskeptiker-„Wissenschaftler“ offen oder verdeckt von der „Fossilindustrie“ gesponsert werden und damit einen viel stärkeren Interessenskonflikt unterliegen als die „normale“ Wissenschaft, die allenfalls untereinander um Forschungsgelder rangeln und deren Geldgeber ja oftmals auf einer politisch völlig anderen Seite stehen (z.B. Bush-Regierung vs. NASA). Zumal es durch deren Konkurrenz + anonyme peer-review einen quasi „natürlichen“ Kontrollmechanismus gibt, dem sich die Skeptikerseite selten aussetzen muss g) weil die meisten Klimaskeptiker überhaupt keine Expertise als Klimatologen o.ä.haben, sondern aus der Wirtschaft kommen und ökonomischen Paradigmen folgen h) weil es mir einfach auch logisch erscheint, dass es nicht ohne Effekte bleibt, wenn die Menschheit in 100 Jahren in die Luft pustet, was über Jahrmillionen in die Erde versenkt wurde.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Und selbst wenn die ganze Treibhaustheorie falsch sein sollte- die geforderten Klimaschutzmaßnahmen sind auch im Sinne von klassischen Umweltschutz sinnvoll (z.B. Konsum reduzieren, Wälder schützen, Energie sparen, Öl-/Kohleförderung aufgeben etc.). Das „Risiko“, Klimaschutz zu betreiben, obwohl es doch keinen anthropogen Klimawandel gibt, ist doch viel geringer als das Risiko, es zu unterlassen und dann doch die Kacke am Dampfen zu haben.<br />
Zusätzlich macht es auch ökonomisch/strategisch Sinn, Technologien zu verwenden, die nicht auf begrenzten Ressourcen basieren, aus korrupten und instabilen Ländern kommen und endlos Milliarden für Importe zu verschwenden, statt mit lokaler und unbegrenzt verfügbarer Energie lokale Jobs zu schaffen, energetisch autark zu sein und zeitgemäße Technologien zu verwenden.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"><strong>zu 7. Gangesdelta + “Lohachara“</strong>: Irrelevant im Sinne der Klimadebatte. Wahrscheinlich die Sorte Informationen, die “Alarmismus” schürt. Halt aus der Presse. Einig sind wir uns ja beide, dass der Meeresspiegel steigt. Je nachdem wie hoch und wie schnell, wird das Konsequenzen haben oder halt nicht. Ist ja ganz simple Logik. Eine einzelne Insel ist –wie schön in deinem Beispiel gezeigt- kein Beleg für gar nichts.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"><strong>zu 8. Arktis.</strong> Leider nicht korrekt. Du hast deinen entscheidenden Fehler selbst gesagt: „Aktueller Schnappschuss“. Und demnach mitnichten ein „zweifellos positiver Trend“. Hier noch mal das <a rel="nofollow" href="http://arctic.atmos.uiuc.edu/"><strong>link</strong></a> , sowie die Erklärung: <strong><em>„The largest change has been observed in the summer months with decreases exceeding 30%. Decreases observed in winter are more modest. </em></strong><strong><em>“</em></strong> Der Rückgang des Sommereises ist das Problem, nicht der Winter. Und nicht nur die Fläche,sondern auch die Eisdicke (also das Volumen).</span></p>
<p><span style="color:#000000;"><strong>zu 9. Eisbären.</strong> Klar werden vermutlich die meisten schlicht abgeknallt. Das schliesst jedoch nicht aus, dass sie durch Eisrückgang ihr Habitat verlieren bzw. hungern, weil das Eis zu dünn zum Jagen ist. Dadurch werden sie vermutlich nicht Austerben, aber es ist halt ein trauriges Symbol dessen, was uns noch so bevorsteht.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Sehr schön, dass du auch dafür bist, die Umwelt nicht überzustrapazieren. Im grundsätzlichen Ziel sind wir uns also einig!</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> Das wir uns an das Klima anpassen müssen ist wohl wahr. Die Frage ist, ob wir es überhaupt können, wenn es so schnell geht, wie prognostiziert. Es ist der irrige Gedanke des modernen Menschen, wir hätten alles technisch im Griff und haben uns von unseren natürlichen Lebensgrundlagen unabhängig gemacht. Aber wenn wichtige Ökosysteme kollabieren, die Wetterextreme sich verstärken, die Landwirtschaft in gossen Erzeugerländern nicht mehr genug Erträge bringt, wenn das Meer tatsächlich stärker ansteigt….was zum Henker wollen wir dann machen? Deiche um ganz Asien rumbauen? Vermeiden von Klimawandel ist billiger und auch ethisch korrekter, weil er zuerst die trifft, die sich eben nicht anpassen können.<br />
Ok, das war wieder ein hartes Stück Arbeit. Vielleicht sollten wir die eine oder andere Minimaldebatte wie die Eisbären oder die Inseln einfach beenden. Zuviel Worte für wenig Inhalt. Wie du willst, ist nur ein Vorschlag….<br />
Tschüss Michael :.)</span></p>
<p><span style="color:#000000;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">HI Michael,</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">alles auf einmal schaffe ich zeitlich nicht so schnell zu beantworten. Aber hier schon mal zu den Punkten 1-4:</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">1. Wasserdampfrückkopplung:<br />
Du schreibst: “(…)können wir nicht erst warten, bis wir genau Bescheid wissen” und “…populistisch zu sagen, „Aus 1°C möglicher Erwärmung werden so mal eben ganz schnell 4°C zusätzliche Erwärmung gemacht“.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Gerade auf solche unwahrscheinlichen Worst-Case Szenarien stürzen sich aber bekanntlich die Medien, und leider auch die Politik. Unrealistische Darstellungen wie der “Kölner Dom unter Wasser” bleiben bevorzugt in den Köpfen hängen. Besonders Schellnhuber sorgt gerne für eine Manifestierung solcher Eindrücke, sowie maßlos überzeichnete lächerliche Videos wie Kopenhagen COP15 “Please help the world” (YouTube). Wir dürfen unsere Entscheidungen aber nicht nur auf theoretisch mögliche aber äußerst unwahrscheinliche Katastrophenszenarien ausrichten, denn an dieser Stelle vorschnell investiertes Geld, Zeit, Energie und Ressourcen fehlen sofort und spürbar an wichtigerer Stelle (u.a. auch beim direkten, echten Umweltschutz)</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Ob die aktuellen Naturkatastrophen tatsächlich auf dem Klimawandel beruhen, scheint mir anhand Meldungen wie dieser hier mehr als fraglich:</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">“(…)dass diese Untersuchung damals noch gar nicht begutachtet und publiziert worden war, als das IPCC sie übernahm…Denn ein Jahr später erschien die besagte Studie – allerdings mit einem diametral entgegengesetzten Ergebnis. “Wir finden nur unzureichende Belege für einen statistischen Zusammenhang zwischen steigenden Temperaturen und wachsenden Verlusten durch Katastrophen”…”</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Quelle: <a rel="nofollow" href="http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1020270">http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1020270</a></span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Du schreibst, die Modelle seien eher “sogar noch zu konservativ”.<br />
Klares Nein. Das Gegenteil ist der Fall: Die Prognosen der Vergangenheit mussten meist wieder nach unten korrigiert werden. Und: Sobald auch nur der Hauch einer Chance auf eine alarmistischere Darstellung besteht, wird das so schnell wie möglich gemacht. Wie zuletzt bei der zurückgezogenen und neu erstellten Studie zum möglichen Anstieg des Meeresspiegels. Die Fehler im IPCC-Bericht der WGII tendieren allesamt zum Alarmismus. Hier ist also klar ein System erkennbar.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Du schreibst: “…(tipping points) wie Methanausgasung von Permafrostböden, Austrocknung des Amazonas etc. gar nicht mitberechnet.”</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Unbekannte Größen haben in einer ernstzunehmenden Berechnung nichts verloren. Anderenfalls wäre Alarmismus ja sogar systemimmanent, da man es schliesslich IMMER mit irgendwelchen unbekannten Faktoren zu tun hat! Es bleibt also nur eine vernünftige Alternative: Das entsprechende Wissen erlangen!</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Zu den Permafrost-Böden in Sibirien gibt’s hier ein kleines Video: <a rel="nofollow" href="http://www.youtube.com/watch?v=EZ9JWhJ13W8">http://www.youtube.com/watch?v=EZ9JWhJ13W8</a></span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">2. Stürme:<br />
Du schreibt: “Ich glaube also erst mal gar nichts(…)”</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Ok, eine skeptische -und zugleich wissenschaftliche- Grundeinstellung. Aber…wie lange genau willst Du warten? Landsea-Studie: Dass Stürme durch den Kontrast von warmen und kalten Zonen entstehen ist physikalisch jedenfalls plausibel. Aber jeder neuen nicht-alarmistischen Klimastudie wird anscheinend möglichst schnell wenigstens 1x widersprochen. Auf diese Weise will man unliebsame Studien aus dem IPCC-Report heraus halten. Neue Theorien und Erkenntnisse wie z.B. “Wolkenbildung durch kosmische Strahlung” von Henrik Svensmark versuchte man jahrelang auf Krampf rauszuhalten (Arte: Das Geheimnis der Wolken), da sie den behaupteten anthropogenen Anteil enorm schmälern würden.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">3. Inseln:<br />
Du schreibst: “Wir sollten irgendwelche Beispiele punktueller, lokaler oder kurzfristiger Natur aus dem „Verkehr“ ziehen. Die werden zu oft für „Alarmismus“ auf der einen Seite bzw. „Klimaleugnung“ (doofes Wort) missbraucht. ”</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Sich möglichst nicht auf Kleinkram und Sonderfälle zu konzentrieren, da stimme ich zu. Grundsätzlich aussperren lässt sich aus einer Diskussion gerade beim Thema Klima aber eher rein gar nichts. Insbesondere weigere ich mich beispielsweise, die “globale Durchschnittstemperatur” über den Stellenwert der einzelnen Klimazonen zu stellen, denn nur um die geht es ja letztlich.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">4. Artensterben bzw. Phil Jones:<br />
Du schreibst: “…”entsetzt”, dass du ausgerechnet denjenigen zitierst, der doch angeblich nur gefälscht hat…typische Logik der Klimaskeptiker. Man beruft sich wahlweise auf Forschungsergebnisse, wenn sie passen und verdammt sie als Ideologie, wenn sie nicht passen.”</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Das mag in manchen Fällen sicher zutreffend sein. Jedoch geht es bei diesem Link auf das BBC-Interview mit Phil Jones ja zugleich darum aufzuzeigen, dass gerade ER als “Top-Alarmist” diese Aussagen zur Temperaturentwicklung gemacht hat! U.a. Aussagen, die schon länger bekanntes Skeptikerwissen sind. Außerdem: Da Jones “berufsbedingt” zum Alarmismus neigt, kann der Link nicht einfach mit dem Hinweis auf “Skeptiker-Meinung” o.ä. abgetan werden.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Beim defekten Link war bloss eine Klammer hinten mit rangerutscht. Hier nochmal der Link für das legendäre BBC-Interview mit Phil Jones:</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;"><a rel="nofollow" href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/science/nature/8511670.stm">http://news.bbc.co.uk/2/hi/science/nature/8511670.stm</a></span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">6. Treibhauseffekt:<br />
Du schreibst: “…sind wir alle irgendwie “Gläubige” der einen oder anderen Seite der Klimadebatte.”</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Im Grunde der wichtigste Punkt. Auch die Forscher bilden da nämlich keine Ausnahme. Klimaforschung ist einfach viel zu komplex. In Bezug auf CO2 sprach Schellnhuber einmal (offenbar aus politischen Gründen) von “linearen Zusammenhängen”, dh. einem angeblichen direkten Einfluss auf die Temperatur. Aber: In einem nichtlinearen chaotischen System wie dem Klima ist die Wirkung eines Einzelfaktors in der Masse der sich gegenseitig beeinflussenden Faktoren letztlich immer nur relativ.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Du schreibst: “…halte die Treibhaustheorie deswegen für plausibel, weil…sie a) von einer Mehrheit der Wissenschaft anerkannt wird…von Forschungsinstituten vertreten wird, die auch schon vor der Klimadebatte als seriös und professionell galten…in qualitativ hochwertigen und anerkannten Journalen (wie Nature und Science) publiziert wird d) weil es keinen seriösen, gegenteiligen Beweis gibt…”</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Mehrheiten bilden sich im Wissenschaftsbetrieb ja genau wie Anderswo, dh. aus sozioökonomischen Gründen, Suche nach Anerkennung, Gruppenzwang bzw. Herdentrieb, Lobbydenken, und auch aus politischen Gründen.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Parallelen in Bezug auf das Verhalten der ach so seriösen Wissenschaft sind insbesondere beim “Waldsterben” z.T. 1:1 vorhanden. Man erschreckt regelrecht beim Erkennen der vielen Gemeinsamkeiten in diesem Artikel: <a rel="nofollow" href="http://www.zeit.de/2004/51/N-Waldsterben">http://www.zeit.de/2004/51/N-Waldsterben</a></span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Wenn beispielsweise ein Geologe oder Ozeanograph Klimaforscher wird, kann er den Einfluss von CO2 auf die Temperaturen der Erde nur als vorgegebenes Grundwissen annehmen, obwohl dieser Zusammenhang tatsächlich nie bewiesen werden konnte. Wie bereits erwähnt: Lediglich eine IR-Aktivität von CO2 lässt sich experimentell beweisen. Wer auch immer behauptet, dies wäre bereits ein Beweis für den Treibhauseffekt, hat entweder keine Ahnung oder er lügt, dass sich die Balken biegen. An der Aufrechterhaltung des jetzigen Treibhausmodells haben mehr und mehr Berufsgruppen ein existenzielles Interesse, daher wird dieses Modell schon ganz unbewusst verteidigt.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Als Wissenschaftler muss man jedoch immer bereit sein Theorien über den Haufen zu werfen. Diese prinzipielle Bereitschaft erkenne ich bei der IPCC-nahen Klimaforschung nicht. Henrik Svensmark z.B. kann da ein Lied von singen. Lieber werden die Klima-Modelle an anderer Stelle angepasst, anstatt jemals die (unbewiesenen!) Grundlagen in Frage zu stellen.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Erscheint eine Arbeit wie die von Gerlich &amp; Tscheuschner, die den Treibhauseffekt falsifiziert, oder wie die Arbeit von Svensmark, dann wird von Rahmstorf und Co. sogleich ein Sonderkommando zur Ausarbeitung eines Widerspruchs zusammengestellt: <a rel="nofollow" href="http://tinyurl.com/yfszmap">http://tinyurl.com/yfszmap</a></span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Hier ein kleiner FAZ Zeitungsausschnitt über Rahmstorf (PDF): <a rel="nofollow" href="http://tinyurl.com/y4o3t7b">http://tinyurl.com/y4o3t7b</a></span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Du schreibst: “..ich es für unwahrscheinlich halte, dass die derzeitigen Klimaveränderungen “rein zufällig” und natürlich ablaufen, zumal so schnell und vor dem Hintergrund des messbaren CO2-Anstiegs”</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Ursächlich sind nach meiner Überzeugung natürliche, zyklische Phänomene. Ob die Steigerungsrate wirklich “schneller als früher” verläuft lässt sich erst sagen, wenn man die früheren Temperaturen auch wirklich ganz genau und fein genug aufgelöst kennt. Doch gerade hier wurde ja nachweislich viel vertuscht und manipuliert.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Die MWP z.B. war global sehr wahrscheinlich wärmer als heute. Dass die Hockeystick-Kurve von M.Mann manipuliert wurde, um die Zeit vor 1900 statistisch glatt zu bügeln, wurde von McIntyre längst nachgewiesen. Ja, und die Rohdaten für den Hockeystick hat Jones nach eigener Aussage “verschlampt”(!). Ja, wie glaubwürdig ist das denn, ich bitte Dich?</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Fraglich ist auch die Korrektheit seiner Homogenisierung, hier gab es einige sonderbare Temperatursprünge, die zusammen mit anderen Daten innerhalb der nächsten Jahre von Grund auf überprüft werden sollen, um das Vertrauen in die Klimaforschung wiederherzustellen (Spiegel). Und ich erinnere in diesem Zusammenhang nochmals an das bereits erwähnte Zitat von Briffa…</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Mit der folgenden Grafik zum Meeresspiegel-Anstieg an der Nordseeküste sollten sich ebenfalls Rückschlüsse auf die Temperatur ziehen lassen. Im unteren Bild erkennt man identische bis steilere Steigerungsraten für die Jahre 500-200 v.Chr., 0-250 n.Chr, sowie 1000-1300 n.Chr.: <a rel="nofollow" href="http://klimakatastrophe.files.wordpress.com/2008/10/nordseepegel.jpg">http://klimakatastrophe.files.wordpress.com/2008/10/nordseepegel.jpg</a></span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Du schreibst: “…viele Klimaskeptiker-”Wissenschaftler” offen oder verdeckt von der “Fossilindustrie” gesponsert werden und damit einen viel stärkeren Interessenskonflikt unterliegen…”</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Vergiss nicht: Heute hat der Klimaschutz eine Riesenlobby, mit den entsprechenden Auswüchsen. Da es nun einmal für beinahe alles eine Lobby gibt, ist es doch im Grunde bedeutungslos wer denn nun von wem gesponsert wurde, sofern am Ende nachprüfbare Forschungsergebnisse dabei herauskommen. Nach mittlerweile 25jähriger Geschichte der Klimadebatte hat sich das Blatt inzwischen ohnehin längst gewendet.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Du schreibst: “…die meisten Klimaskeptiker überhaupt keine Expertise als Klimatologen o.ä.haben…”</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Wie gesagt: Klimatologe ist ja kein Ausbildungsberuf. Ein Geologe oder Ozeanograph etwa der Klimatologe wird, hat von Physik immer noch keine Ahnung, um es mal überspitzt auszudrücken. Klimaforscher sind keine Übermenschen. Hoch- und sogar höherqualifizierte “nicht-amtliche” Klimaforscher wird es mittlerweile so einige geben.<br />
Lubos Motl z.B. ist auch kein Klimaforscher, hat aber durchaus einiges zum Thema sagen: <a rel="nofollow" href="http://tinyurl.com/y6esnlz">http://tinyurl.com/y6esnlz</a></span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Du schreibst: “…es mir einfach auch logisch erscheint, dass es nicht ohne Effekte bleibt, wenn die Menschheit in 100 Jahren in die Luft pustet, was über Jahrmillionen in die Erde versenkt wurde.”</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Das klingt vielleicht plausibel, ist aber in Bezug auf die Temperatur keinesfalls “logisch”, da ein kausaler Zusammenhang hier ja überhaupt nicht bestehen muss. Kein wissenschaftliches Argument.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Du schreibst: “Das “Risiko”, Klimaschutz zu betreiben, obwohl es doch keinen anthropogen Klimawandel gibt, ist doch viel geringer als das Risiko, es zu unterlassen und dann doch die Kacke am Dampfen zu haben.”</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Meine Überzeugung ist: Der Mensch kann zwar die Umwelt, aber nicht das Klima schützen. Ein “Risiko den Klimaschutz zu unterlassen” existiert daher nicht. Was denkst Du, was der Klimaschutz uns alle kostet? Die Kosten der Finanzkrise sind ein bescheidener Witz dagegen! Unsere Mittel sind begrenzt, wie bereits erwähnt. Das, was man in Klimaschutz investiert, ist für den Umweltschutz VERLOREN. Kannst Du als Biologe und Umweltschützer das verantworten?</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Viele Umweltschützer haben vermutlich einfach Angst, den Klimaschutz-Gedanken fallen zu lassen weil sie befürchten, dass darunter der Umweltschutzgedanke leiden könnte. Doch das Gegenteil wäre der Fall, freiwerdende Mittel könnte man endlich in ECHTE Naturschutzprojekte investieren.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Du schreibst: “…macht es auch ökonomisch/strategisch Sinn, Technologien zu verwenden, die nicht auf begrenzten Ressourcen basieren…”</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Dem stimme ich grundsätzlich voll zu, aber eben halt nicht kopflos und überstürzt! Wir sollten vielmehr sanft und mit Sinn und Verstand ins neue Energiezeitalter hinüber gleiten. Neue Technologien wie z.B private Solaranlagen müssen erst robust, bezahlbar und wirklich effizient sein. Das scheint leider noch immer bei weitem nicht der Fall zu sein: <a rel="nofollow" href="http://www.youtube.com/watch?v=gE25XJhWgbQ">http://www.youtube.com/watch?v=gE25XJhWgbQ</a></span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">7. Gangesdelta + “Lohachara”:<br />
Du schreibst: “Irrelevant im Sinne der Klimadebatte…Informationen, die “Alarmismus” schürt..”</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Ja genau, halt nur ein weiteres Beispiel dafür, wie von TV &amp; Presse der Klimawandel pauschal für alles verantwortlich gemacht wird. Die tatsächlichen Gründe werden nicht recherchiert.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">8. Arktis:<br />
Du schreibst: “mitnichten ein “zweifellos positiver Trend”…”Der Rückgang des Sommereises ist das Problem, nicht der Winter. Und nicht nur die Fläche,sondern auch die Eisdicke (also das Volumen).”</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Nicht nur die Fläche, auch die “Konzentration” hat laut den Satelliten-Vergleichsbildern stark zugenommen! Ein zumindest kurzfristiger Trend ist es ja wohl definitiv. Ob er sich langfristig halten kann ist allerdings zweifelhaft, aber man wird sehen. Der Sommer ist natürlich wichtiger. Beobachten wir also die kommende Entwicklung und warten wir auf die Daten von Cryosat-2…</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">9. Eisbären:<br />
Du schreibst: “…ein trauriges Symbol dessen, was uns noch so bevorsteht…”</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Die Eisbären haben mehrere Warmzeiten überstanden. Schon allein deshalb halte ich sie als Symbol für die “Gefahren des Klimawandels” völlig ungeeignet.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Du schreibst: “Sehr schön, dass du auch dafür bist, die Umwelt nicht überzustrapazieren. Im grundsätzlichen Ziel sind wir uns also einig!(…)”</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Genau, Du kennst jetzt ja meine Meinung, und die ist: “Umweltschutz hat mit Klimaschutz nichts zu tun. Klimaschutz blockiert sogar den Umweltschutz, da für alles gleichzeitig die Mittel fehlen. Aus diesem Grunde könnte man sogar soweit gehen zu sagen: “Klimaschutz tötet Leben”! Doch vor allem: Klimaschutz durch CO2 Einsparung wird überhaupt nicht funktionieren.”</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Ok, die Minimaldebatten Eisbär &amp; Inseln können wir einstellen wie Du vorschlägst. Insgesamt mittlerweile zu viele Themen, zu viel Text. Treibhauseffekt wird auch langsam viel zu lang.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Meeresspiegelanstieg wäre vielleicht interessant. Ich sehe da nämlich keinen beschleunigten Anstieg, das sieht mir eher nach normalen Fluktuationen aus (siehe der Meeresspiegel-Link weiter oben). Der aktuelle Anstieg um durchschnittlich 1-3mm pro Jahr (können ja auch mal 0,5-5mm sein) ist nach einer Eiszeit jedenfalls ganz natürlich.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Gruß vom Doc!</span></p>
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		<title>EIKE updated VI: Don Quichottes Erben</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 16:24:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michaelsclimate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Climate change]]></category>
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		<description><![CDATA[Ist EIKE ein Verein von Don Quichottes? Wikipedia Sichwort &#8222;Don Quijote&#8220;: Kampf gegen die Windmühlen &#8222;Heute ist Don Quijotes Kampf gegen die Windmühle(n) die bekannteste Episode des Romans. &#8230;. Einer häufigen Interpretation zufolge war das 17. Jahrhundert von diesem ausweglosen Kampf des gnädigen Herrn gegen die gnadenlose Maschine fasziniert, weil der rasante technische Fortschritt damals [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=michaelsclimate.wordpress.com&amp;blog=10024246&amp;post=655&amp;subd=michaelsclimate&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ist EIKE ein Verein von Don Quichottes?</strong></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Don_Quijote" target="_blank">Wikipedia  Sichwort &#8222;Don Quijote&#8220;: Kampf gegen die Windmühlen</a></p>
<p><span style="color:#0000ff;"><em>&#8222;Heute  ist Don Quijotes Kampf gegen die Windmühle(n) die bekannteste  Episode  des Romans. &#8230;. Einer häufigen Interpretation zufolge war das 17.  Jahrhundert  von diesem ausweglosen Kampf des gnädigen Herrn gegen die  gnadenlose  Maschine fasziniert, weil der rasante technische Fortschritt  damals den  Machtverlust der Aristokratie vorantrieb. Die lächerliche   Auflehnung des Junkers gegen Windmühlen war dafür das ideale Symbol.&#8220;</em></span></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Die letzten Wochen waren sicher nicht so nach dem Geschmack unseres Kohle-, Öl- und Kernkraft-Fördervereins <a href="http://www.eike-klima-energie.eu/" target="_blank">EIKE</a> (&#8222;Europäisches Institut für Klima und Energie&#8220;). Erst die Nachricht vom anhaltenden globalen Erwärmungstrend (2009 zweitwärmstes Jahr seit 1880 *),  das Ende von &#8222;Climategate&#8220;, die erstarkende Anti-Atombewegung,  die  Serienproduktion von Elektroautos bei Opel u.v.a.</p>
<p><strong>Und  dann auch noch „Alpha Ventus“ !</strong> Schon wie das klingt. Wie ein feindliches Raumschiff.</p>
<div id="attachment_656" class="wp-caption alignleft" style="width: 181px"><img class="size-medium wp-image-656 " style="margin:5px;" title="windoffshore" src="http://michaelsclimate.files.wordpress.com/2010/04/windoffshore.jpg?w=171&#038;h=232" alt="" width="171" height="232" /><p class="wp-caption-text">(Bildquelle: Alpha Ventus)</p></div>
<p>Wurde doch tatsächlich diese <em><a href="http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3946&amp;Alias=wzo&amp;cob=373634" target="_blank">„völlig veraltete Windmühlentechnik“</a> </em>( Prof. Lüdecke, EIKE) in Form des ersten deutschen  Off-Shore Windparks in Betrieb genommen.</p>
<p><strong>Unerhört!!!</strong></p>
<p>Schon wieder hatte man die &#8222;Expertise&#8220;  von EIKE ignoriert, obwohl man erst kürzlich zwei wirklich lesenswerte Artikel zum Thema veröffentlicht hatte. An der Windkraft-Phobie der EIkianer hat sich zwar nichts geändert, wohl aber finden sich darin ein paar brisante Widersprüche zur  sonstigen Skeptikerrhetorik.</p>
<p><a href="http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/grosse-windparks-ihr-einfluss-auf-das-klima-und-ihre-verlaesslichkeit/" target="_blank">Artikel 1 vom 26.4.10,  Titel</a>:</p>
<h2><strong>Große Windparks: Ihr Einfluss auf das Klima und ihre  Verlässlichkeit!</strong></h2>
<p>Der EIKE-Artikel ist die Übersetzung und Zusammenfassung einer Publikation von  C. Wang and R. G. PrinnC. Wang und R.  G. Prinn, erschienen in Atmos. Chem. Phys., 10, 2053–2061,  2010</p>
<h2><img class="alignnone size-medium wp-image-702" style="margin:5px;" title="Unbenannt-5 Kopie" src="http://michaelsclimate.files.wordpress.com/2010/05/unbenannt-5-kopie.jpg?w=300&#038;h=98" alt="" width="300" height="98" /></h2>
<p>Die Kernaussage des Artikels ist, daß Windanlagen an sich zu einer Klimaerwärmung von 1 K führen können, sofern sie in einem Umfang installiert werden, daß sie 10 % der globalen Stromerzeugung abdecken. Allerdings auch nur über Land (gleichzeitig Abkühlung über dem Meer) und wenn sie gleichmäßig verteilt werden, statt lokal konzentriert. Nun gut&#8230;Mal abgesehen davon, dass im Hause EIKE gern behauptet wird, Windkraft könne <em>&#8222;niemals einen maßgeblichen Beitrag zur elektrischen Stromerzeugung&#8220;</em> leisten, steckt die eigentliche Überraschung an anderer Stelle :<em><strong> </strong> </em></p>
<p>EIKE: <em>&#8222;Die Autoren befassen sich damit, inwiefern die  Installationen sehr umfangreicher Windparks Einfluss auf das Klima haben  könnten&#8230;Für diese Abschätzung wurde ein <strong>dreidimensionales  Klimamodell</strong> benutzt.&#8220;</em></p>
<p><strong>Mir stockt der Atem! KLIMAMODELL&#8230;Kli-ma-mo-dell!!!!</strong></p>
<p><strong>Toll! Unfassbar, eine Sensation&#8230;.</strong></p>
<p>Nachdem die gesamte Skeptikerszene behauptet, man könne ein &#8222;chaotisches, nichtlineares&#8220; System wie das Klima überhaupt nicht modellieren, nun diese geistige Wende in der Führungsriege! Unfassbar&#8230;Geht tatsächlich der <em>&#8222;ausweglose  Kampf des gnädigen Herrn gegen die  gnadenlose  Maschine&#8220;</em> zu Ende?  Obwohl eher unwahrscheinlich, so gibt es noch weitere hoffnungsvolle Signale. Hier der <a href="http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/windenergie-ist-eine-voellige-katastrophe/" target="_blank">Windkraftartikel</a> vom13.5.10 .</p>
<h2>Titel:<strong> &#8222;Windkraft ist eine völlige Katastrophe&#8220;</strong></h2>
<p>Der Orginalartikel stammt von Michael J. Trebilcock, <em>&#8222;Professor für Recht und  <strong>Ökonimie</strong>&#8222;</em>, Universität von Toronto.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-671" style="margin:5px;" title="Unbenannt-4 Kopie" src="http://michaelsclimate.files.wordpress.com/2010/04/unbenannt-4-kopie.jpg?w=418&#038;h=254" alt="" width="418" height="254" /></p>
<p>Und hier der entscheidende Ausschnitt:</p>
<p>EIKE: <em>&#8222;Die Zeitschrift The Economist stellt kürzlich in einem  Leitartikel &#8230;. fest, dass jede Tonne an Emissionen, die durch  Subventionen in Erneuerbare Energien wie die Windkraft vermieden wurde,  zwischen 69 $ und 137 $ kostet, wohingegen unter einem  cap-and-trade-Modell (Emissionshandel) dieser Preis geringer als 15 $  wäre.&#8220;&#8230;&#8220;<strong>Sowohl eine Kohlenstoffsteuer als auch ein  cap-and-trade-System schafft Anreize für Konsumenten und Hersteller</strong> mit Tausenden von Spielräumen für die Reduzierung von Energieverbrauch  und Emissionen, die – wie diese Zahlen zeigen – bezüglich ihrer  Kosteneffizient alle Subventionen in Erneuerbare geradezu überwältigen.&#8220;</em></p>
<p><strong>Cap-und-Trade? Emissionshandel ?  Kohlenstoffsteuer? Energieverbrauch senken? </strong></p>
<p><strong>Pfui, das ganze Teufelszeug!</strong> Und das alles auf der EIKE-Webseite. Da kann doch was nicht stimmen. Wurde die Seite von &#8222;Klimahysterikern&#8220; gekapert? Schlägt die &#8222;große Verschwörung&#8220; zurück&#8230;?</p>
<p>Oder war es schlicht fehlende &#8222;peer-review&#8220; der englischen Orginalpublikationen durch den EIKE-&#8220;Fachbeirat&#8220;? Schlichter Dilettantismus?</p>
<p>Dafür spricht folgende skurrile Erklärung am Ende des Artikels vom 26.04:</p>
<p><em>&#8222;Der Übersetzer ist Diplom-Meteorologe, Fachrichtung Synoptik. Er   hat  sich in seiner Studienzeit auch näher mit Klimatologie befasst.   Diese  Untersuchung geht jedoch in gewisser Weise über sein Fachwissen   hinaus,  so dass keine Gewähr übernommen werden kann, ob die fachlichen   Aussagen  der Autoren korrekt wiedergegeben sind. Der oben stehende  Text  ist eine  Zusammenfassung eines hoch wissenschaftlichen Artikels,  den  zu bewerten  Wissenschaftlern vorbehalten bleiben muss, die von  Energie  viel mehr  verstehen</em>.&#8220;</p>
<p>Respekt. Problem erkannt. <strong>Man sollte lieber Ahnung vom dem haben, was man so bekämpft. Wie Don Quichotte damals eben&#8230;.äh nicht. </strong></p>
<p>Aber dann gäbe es ja auch kein EIKE mehr und ich hätte weniger Spass am bloggen.</p>
<p>Tschüss Michael</p>
<p>* <a href="http://climate.nasa.gov/news/index.cfm?NewsID=249" target="_blank">Mitteilung der NASA</a></p>
<p>P.S.:  <a href="http://michaelsclimate.wordpress.com/category/eike-2/" target="_blank">Weitere Artikel zu EIKE</a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/michaelsclimate.wordpress.com/655/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/michaelsclimate.wordpress.com/655/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/michaelsclimate.wordpress.com/655/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/michaelsclimate.wordpress.com/655/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/michaelsclimate.wordpress.com/655/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/michaelsclimate.wordpress.com/655/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/michaelsclimate.wordpress.com/655/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/michaelsclimate.wordpress.com/655/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/michaelsclimate.wordpress.com/655/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/michaelsclimate.wordpress.com/655/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/michaelsclimate.wordpress.com/655/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/michaelsclimate.wordpress.com/655/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/michaelsclimate.wordpress.com/655/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/michaelsclimate.wordpress.com/655/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=michaelsclimate.wordpress.com&amp;blog=10024246&amp;post=655&amp;subd=michaelsclimate&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>EIKE updated V: Paranoia pur</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Apr 2010 21:28:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michaelsclimate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8222;Die deutschen Medien werden der Forderung von EIKE nach strikter Sachlichkeit &#8230;  in keiner Weise gerecht.&#8220; (Zitat EIKE &#8222;Medienenten&#8220;) &#8212;&#8211; Ich wollte eigentlich ein gemütliches Feierabendbier trinken. Vorher habe ich zur Zerstreuung mal wieder einen Blick auf die Webseite meines „geschätzten“ Klima-Klamauk-Vereins EIKE (Europäisches Institut für Klima und Energie) geworfen. Volltreffer! Wie zu erwarten war, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=michaelsclimate.wordpress.com&amp;blog=10024246&amp;post=603&amp;subd=michaelsclimate&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><em>&#8222;Die deutschen Medien werden der Forderung von EIKE nach strikter  Sachlichkeit &#8230;  in keiner  Weise gerecht.&#8220; (Zitat EIKE &#8222;Medienenten&#8220;)</em></p>
<p style="text-align:center;"><em>&#8212;&#8211;<br />
</em></p>
<p>Ich wollte eigentlich ein gemütliches Feierabendbier trinken. Vorher habe ich zur Zerstreuung mal wieder einen Blick auf die Webseite meines „geschätzten“ Klima-Klamauk-Vereins <a href="http://www.eike-klima-energie.eu/eike-europaeisches-institut-fuer-klima-und-energie/" target="_blank">EIKE</a> (Europäisches Institut für Klima und Energie) geworfen. Volltreffer!</p>
<p>Wie zu erwarten war, konnte man nicht einfach hinnehmen, dass der britische Parlamentsausschuss über die „Climategate“-Affäre den „Hauptverdächtigen“  Phil Jones (der gehackte Klimaforscher) vom Vorwurf der Datenfälschung freispricht.</p>
<p><strong>Man braucht solche &#8222;Skandale&#8220;, denn sie sind das Dopingmittel diverser Verschwörungstheorien  der sogenannten „Klimarealisten“.</strong></p>
<p>Die erste Reaktion war ein <a href="http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/climategate-die-redaktion-des-einst-respektablen-journals-nature-besteht-nur-noch-aus-jammernden-dummkoepfen/" target="_blank">Artikel</a> vom 9.4.:</p>
<p><a href="http://michaelsclimate.files.wordpress.com/2010/04/mockton.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-604" style="margin:10px;" title="mockton" src="http://michaelsclimate.files.wordpress.com/2010/04/mockton.jpg?w=300&#038;h=176" alt="" width="300" height="176" /></a></p>
<p>Was man da zu lesen bekommt, ist dann doch eine Nummer schlimmer als der übliche „Bild“-Zeitungsstil von EIKE. Man veröffentlichte die deutsche Übersetzung eines Pamphlets von Lord Monckton, einem bekannten Scharfmacher der Klimaskeptiker-Szene, der gegen das renommierte Wissenschaftsjournal  „Nature“ (*) giftete.</p>
<div id="attachment_615" class="wp-caption alignleft" style="width: 253px"><a href="http://michaelsclimate.files.wordpress.com/2010/04/lordmonckton.jpeg"><img class="size-medium wp-image-615 " title="lordmonckton" src="http://michaelsclimate.files.wordpress.com/2010/04/lordmonckton.jpeg?w=243&#038;h=162" alt="" width="243" height="162" /></a><p class="wp-caption-text">Prototyp eines &quot;echten&quot; Klimaskeptikers: Lord Christopher Monckton</p></div>
<p>Der konkrete Grund für Mockton´s Ausfälle gegen „Nature“ bleibt ein bisschen im Dunkeln: Beim Recherchieren habe ich 2 neuere Artikel in Bezug auf „Climategate“ gefunden, die eventuell der Auslöser waren&#8230;.(<a href="http://www.nature.com/news/2010/100309/full/464149a.html" target="_blank">link</a>, <a href="http://www.nature.com/news/2010/100217/full/463860a.html" target="_blank">link)</a></p>
<p><strong>Hier einige Auszüge von Moncktons völlig paranoiden Tiraden:</strong></p>
<p><em>„Das hirnlose Mantra, das jammernde Idioten wie bei &#8222;Nature&#8220; immer wieder murmeln, ist, dass trotz eines, oder einigen, oder Hunderten, oder Tausenden von Pannen in den nun diskreditierten Klima-&#8220;Berichten&#8220; des UNO-Klimarats die wissenschaftliche Erkenntnis gefestigt und die Debatte ausgestanden wäre. Aber die Debatte geht wie wild weiter &#8211; und man sage das nicht allzu laut - <strong> die Skeptiker sind am Gewinnen.</strong>“</em></p>
<p><em>„Den &#8222;Nature&#8220;-Redakteuren, die noch nicht einmal die intellektuelle Pubertät erreicht haben, geht die selbstkritische Fähigkeit zur eigenen Gewissensprüfung ab. <strong>Wenn sie erwachsen geworden sind, werden sie erkennen, dass es einen Grund gibt für den Sieg der Skeptiker.“</strong></em></p>
<p><em><strong>„Die blanke Schrillheit der Wahrheitsgläubigen, wie z. B. der pickligen Redakteure von &#8222;Nature&#8220;</strong>, hat den schlafenden Riesen der öffentlichen Meinung aufgeweckt und der Riese wird nicht wieder einschlafen, und wenn &#8222;Nature&#8220; noch so oft weiter faselt über wissenschaftliche Grundtatsachen, die allseits anerkannt wären.“</em></p>
<p><em>„Ich weiß es: lasst uns die Redakteure von &#8222;Nature&#8220; vor Gericht stellen wegen Hochverrats an der journalistischen Integrität und der wissenschaftlichen Wahrhaftigkeit. <strong>Die Todesstrafe ist noch viel zu gut für sie: </strong>lasst sie dazu verurteilt werden, einander ihre eigenen Artikel in alle Ewigkeit vorzulesen oder bis sie merken, wie töricht sie sind, je nachdem, was früher ist.</em><em><strong>“</strong></em></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p><strong>Nun ja, klingt ganz schön nach propagandistischer &#8222;Front-Begradigung&#8220;. Bevor es mit dem &#8222;Endsieg&#8220; schief geht, sollte Herr Monckton lieber mal einen Arzt aufsuchen- zum Beispiel einen Psychater&#8230;</strong></p>
<p><strong>Und wie gesagt, das Geschrei steht nicht auf einer Webseite von Al-Quaida oder von Sarah Palin. Es ist die Webseite von EIKE, dem &#8222;Europäischen Institut für Klima und Energie&#8220; aus Jena/Thüringen.</strong><strong><br />
</strong></p>
<p>Tschüss Michael</p>
<p>* &#8222;Nature&#8220; ist in den bekanntesten Ranglisten wissenschaftlicher Journale zweimal die Nr. 1 , einmal Nr. 6  (Quelle: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Impact_factor" target="_blank">Wikipedia</a>)</p>
<p>** <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Lord_Monckton" target="_blank">Wikipedia zu Lord Monckton</a></p>
<p>P.S: Ich frage mich, was wohl rauskommen würde, wenn man Lord Moncktons Emails hacken würde&#8230;.</p>
<p>P.S.S. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paranoia" target="_blank">Wikipedia über Paranoia.</a> Lesenswert für alle Verschwörungstheoretiker!</p>
<p>P.S.S. <a href="../tag/eike/" target="_blank">Weitere Artikel zu EIKE</a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/michaelsclimate.wordpress.com/603/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/michaelsclimate.wordpress.com/603/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/michaelsclimate.wordpress.com/603/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/michaelsclimate.wordpress.com/603/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/michaelsclimate.wordpress.com/603/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/michaelsclimate.wordpress.com/603/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/michaelsclimate.wordpress.com/603/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/michaelsclimate.wordpress.com/603/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/michaelsclimate.wordpress.com/603/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/michaelsclimate.wordpress.com/603/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/michaelsclimate.wordpress.com/603/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/michaelsclimate.wordpress.com/603/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/michaelsclimate.wordpress.com/603/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/michaelsclimate.wordpress.com/603/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=michaelsclimate.wordpress.com&amp;blog=10024246&amp;post=603&amp;subd=michaelsclimate&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>EIKE updated IV: WSV und eine Statistikstunde bei Herrn Beck</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 07:32:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michaelsclimate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8222;Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast&#8220; (§1 EIKE Satzung) Pünktlich zum Winterschlussverkauf hab ich mal wieder in der Klamottenkiste des klimaskeptischen Instituts EIKE („Europäisches Institut für Klima und Energie“) gewühlt. Da findet man noch viele Sachen, die entweder nicht mehr ganz so im Trend sind oder es vielleicht irgendwann noch werden. Aber [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=michaelsclimate.wordpress.com&amp;blog=10024246&amp;post=515&amp;subd=michaelsclimate&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8222;Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast&#8220; (§1 EIKE Satzung)</em></p>
<p><em><br />
</em></p>
<p>Pünktlich zum Winterschlussverkauf hab ich mal wieder in der <strong>Klamottenkiste des klimaskeptischen Instituts <a href="http://www.eike-klima-energie.eu/" target="_blank">EIKE</a></strong> („Europäisches Institut für Klima und Energie“) gewühlt. Da findet man noch viele Sachen, die entweder nicht mehr ganz so im Trend sind oder es vielleicht irgendwann noch werden. Aber ist auch egal, wie zeitgemäß das Angebot ist, es gibt doch immer Käufer, die in die Wühlkiste greifen, weil es einfach billig ist und zu den sonstigen Klamotten passt&#8230;.</p>
<p>So, wie die Datenanalysen des EIKE „Klimaforschers“ Ernst Georg Beck, veröffentlicht vom Pressesprecher Limburg&#8230;</p>
<p>Diese sollten jedem modebewussten &#8222;Klimarealisten&#8220; als Lehrstück postmoderner Statistikinterpretation dienen:</p>
<p><a href="http://alt.eike-klima-energie.eu/index.php?WCMSGroup_4_3=6&amp;WCMSGroup_6_3=1247&amp;WCMSArticle_3_1247=342" target="_blank"><strong>Titel: Ist auch der Trend des stetig steigenden CO2 am Ende?</strong></a></p>
<p><a href="http://michaelsclimate.files.wordpress.com/2010/02/unbenannt-1-kopie.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-518" style="margin:5px;" title="Unbenannt-1 Kopie" src="http://michaelsclimate.files.wordpress.com/2010/02/unbenannt-1-kopie.jpg?w=449&#038;h=155" alt="" width="449" height="155" /></a></p>
<p>Limburg: „<strong>Wissenschaftler von EIKE beobachten Anzeichen für eine Trendumkehr beim CO2 -Anstieg</strong>, verzögert, aber ähnlich wie bei Methan. Letzteres steigt schon länger nicht mehr.&#8220;</p>
<p>&#8222;E.G. Beck schreibt dazu in seiner Arbeit:&#8220;</p>
<p>&#8222;<em>Während der letzten beiden Jahre zeigen die CO2 -Daten der Messstationen von WDCGG (World Data Center of Greenhouse gases) and NOAA vornehmlich auf der Nordhemisphäre einen Trendwechsel.&#8220;</em></p>
<p><strong>Und hier die langersehnte Trendwende beim CO2:</strong></p>
<p><a href="http://michaelsclimate.files.wordpress.com/2010/02/unbenannt-4-kopie.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-516" style="margin:5px;" title="Unbenannt-4 Kopie" src="http://michaelsclimate.files.wordpress.com/2010/02/unbenannt-4-kopie.jpg?w=467&#038;h=358" alt="" width="467" height="358" /></a></p>
<p>Aber leider, leider, hat der EIKE-&#8220;Wissenschaftler&#8220; Beck, im Nebenberuf auch Biologie- und Chemielehrer in Freiburg, wohl die letzte Weiterbildung geschwänzt&#8230;.Und die Trendwende der Trendwende verpasst. Wie gesagt, jede Mode wird mal wieder aktuell.</p>
<p><strong>Hier die aktuelle Kurve vom NOAA (<a href="http://www.esrl.noaa.gov/gmd/ccgg/trends/" target="_blank">Quelle</a>):</strong></p>
<p><a href="http://michaelsclimate.files.wordpress.com/2010/02/unbenannt-5-kopie.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-517" style="margin:5px;" title="Unbenannt-5 Kopie" src="http://michaelsclimate.files.wordpress.com/2010/02/unbenannt-5-kopie.jpg?w=464&#038;h=343" alt="" width="464" height="343" /></a></p>
<p><strong>Fazit 1: Ich empfehle Herrn Limburg, die Chemiestunden beim Herrn Dipl. Biol. Beck zu schwänzen.</strong></p>
<p><strong>Fazit 2: Ich empfehle Herrn Dipl. Biol. Beck eine Weiterbildung und Neuauffrischung in Klimatologie.</strong></p>
<p><strong>Fazit 3: Ich empfehle beiden eine Nachhilfestunde in Statistik. Denn Trendanalysen sollten immer die größtmögliche Stichprobenmenge berücksichtigen, gelle?.</strong></p>
<p>Das sieht dann so aus:</p>
<p><strong>CO2-Kurven seit Beginn der Aufzeichnungen am Mauna Loa (<a href="http://scrippsco2.ucsd.edu/graphics_gallery/mauna_loa_record/mauna_loa_fossil_fuel_trend.html" target="_blank">Quelle</a>).</strong></p>
<p><strong><a href="http://michaelsclimate.files.wordpress.com/2010/02/mlo_ff.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-523" style="margin:5px;" title="mlo_ff" src="http://michaelsclimate.files.wordpress.com/2010/02/mlo_ff.gif?w=500" alt=""   /></a></strong></p>
<p>Die rote Linie in der Mitte zeigt übrigens die kumulierten industriellen CO2 Emissionen. Eine sogenannte &#8222;Korrelation&#8220; (Kor-re-la-tion).</p>
<p>Dazu mehr bei der nächsten Nachhilfestunde in Statistik&#8230;.</p>
<p>Dipl. Biol.  Michael Schwarz</p>
<p>(Nicht-offizieller nicht-wissenschaftlicher Klimaskepsis-Skeptiker und Nicht-EIKE-Fachbeirats-Berater)</p>
<p>P.S: Mehr aus der EIKE-Klamottenkiste: <a href="http://michaelsclimate.wordpress.com/category/eike-2/" target="_self">hier</a><br />
<strong><br />
</strong></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/michaelsclimate.wordpress.com/515/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/michaelsclimate.wordpress.com/515/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/michaelsclimate.wordpress.com/515/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/michaelsclimate.wordpress.com/515/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/michaelsclimate.wordpress.com/515/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/michaelsclimate.wordpress.com/515/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/michaelsclimate.wordpress.com/515/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/michaelsclimate.wordpress.com/515/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/michaelsclimate.wordpress.com/515/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/michaelsclimate.wordpress.com/515/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/michaelsclimate.wordpress.com/515/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/michaelsclimate.wordpress.com/515/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/michaelsclimate.wordpress.com/515/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/michaelsclimate.wordpress.com/515/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=michaelsclimate.wordpress.com&amp;blog=10024246&amp;post=515&amp;subd=michaelsclimate&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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